Tryptophanspiegel anheben klappt wie?

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Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 371
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 01.03.2018
 

Hallo Andrea,

 

vielen Dank für deine Infos. Da laut Dr. Strunz die FI individuell mengenabhängig ist, wirds vermutlich an der SIBO durch Fehlernährung liegen (in meinem Fall: zuviel Obst).

Mein Trypto ist bei 36 und eigentlich gehts mir gut. Mich interessiert nur ob ich eine spürbare Verbesserung erreichen kann.

 

LG

Martin

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 470
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 28.02.2018
 

Tryptophan ist essentiell, das stimmt, es ist auch in sehr vielen Lebensmitteln bereits enthalten!  

Ich habe u.a. eine FI und mein Trypto war nie lt. Labor im Mangel (wohl lt. Angaben/Vorgaben von Dr. Strunz der ja einen Mediumwert von 86, soweit ich mich erinnere "vorgibt" und einen besonders hohen Wert von 120 als besonders erstrebenswert "für das Chef-Gefühl" empfiehlt). 


Meinen Serotonin-Spiegel hatte ich mal vor 2 oder 3 Jahren testen lassen, da war auch alles im Rahmen. Ich hatte nie einen Serotoninmangel obwohl ich vorher nie Trypto supplementiert hatte. 


Es ist die Frage, wie Du Mangel definierst? Wenn Du nach "besonders hohen Werten strebst" (weil Du Dir davon irgendwas versprichst) dann kann es "Mangel" sein. Es ist immer nur die Frage, ob es Sinn wirklich macht. Es gibt viele Leute mit "Chef-Gefühl" die einen "normalen" Tryptospiegel haben!

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 470
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 28.02.2018
 

Hallo Martin,

na, erst mal SIBO/FI/Dysbiose ausheilen!

Dann kann man evtl. überlegen, ob man das Trypto braucht, messen lassen und ggf. substituieren, wenn notwendig.
Ist aber nicht immer notwenig. Meine Freundin hat einen "normalen" Tryptospiegel (80) und ihr geht es hervorragend. 

Es bedeutet nicht immer, dass man einen besonderes hohen Spiegel haben muss um gesund und glücklich zu sein, wohl aber einen gesunden Darm!

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 371
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 28.02.2018
 

Hallo Andrea,

kein Tryptophan bei Fruktoseintoleranz?

Wie soll dann der F-Intolerante zu seinem Tryptophan kommen? Ist ja immerhin eine essentielle Aminosäure.

Oder muss man nur darauf achten, dass man das Tryptophan möglichst ohne Fruktose einnimmt?

Ist immerhin Bestandteil von sehr vielen Proteinen.

 

LG

Martin

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 470
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 28.02.2018
 

Mittlerweile bin ich um einige Erfahrungen reicher:

Tryptophan ist kontraproduktiv, sofern man:

a) eine Fruktoseintoleranz hat
und/oder
b) eine Dünndarmfehlbesiedung..

Oft geht beides ja Hand in Hand. Geht ja dann auch in eine Dysbiose des gesamten Darms über.

In dieser Situation kann der Körper die Abbauprodukte des Tryptos nicht verstoffwechseln. Am erhöhten Indikan-Wert (z.B. Organix Test) kann man dann die ganze Auswirkung sehen. Je höher der Indikan steigt, desto mehr Bakterien halten sich an Stellen des Darms auf, die man da besser nicht hätte.

Im englischen kann man mal unter SIBO schauen (Small Bacterial Overgrowth). 

Fazit: Um Trypto nehmen zu können ohne die Gefahr, dem Körper nachhaltig damit zu schaden sollte man sicher keine FI haben und keine Dünndarmfehlbesiedlung/Dysbiose. Sonst geht der Schuss nach hinten los und man verschlimmert das, was man  eigentlich heilen müsste um gesund werden zu können - wie bei vielen anderen Dingen, die man einwirft und von denen man nur einseitige, positive Infos bekommen hat! 

Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 623
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 02.02.2018
 

Sehe ich auch so, Andrea, meine Erfahrungen stehen ja gerade im Gegensatz zu dem Zitat.

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 470
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 02.02.2018
 

Die Informationen aus diesem von Dir zitierten Blog sind nach meiner Erfahrung nicht immer richtig (genauso wie auch sonstwo die Infos immer kritisch gelesen werden sollten - finde ich). 

Also das, was Du zitiert hast, habe ich nicht festgestellt. Auch sind die dort vorgestellen Einnahmevorschläge (auch wenn sie sich wissenschaftlich anhören) nicht ideal - ich hatte es so probiert und war nach Wochen keinen Schritt weiter.

Wichtig ist immer auch, das man selbst auf sich hört (Nebenwirkungen) und wenn man merkt, das einem etwas nicht gut tut dann sollte man die Einnahme überdenken oder ändern (anders nehmen, niedrigere Dosis usw).

Etwas auf Biegen und Brechen durchzuziehen weil "man irgendwo was gelesen hat" oder "irgendeiner sagt, das soll man so machen" oder "irgendeine Studie hat das an 10 Probanten mal festgestellt" finde ich mittlerweile befremdlich.

Ich habe das auch mal gemacht aber ich bin einfach kritischer geworden - weil eben überall viel geschrieben wird und ich finde, vieles einfach a) entweder den Tatsachen entspricht oder b) man selbst darauf ganz anders reagiert und c) so viele andere Sachen dabei noch zu beachten sind, woran man selbst z.B. gar nicht gedacht hat  und d) vieles auch mit Nebenwirkungen daher kommt usw ...

Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 623
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 01.02.2018
 

"Erste Anzeichen einer verbesserten Stimmungslage werden bereits nach 3 bis 4 Tagen (1,5 - 3 g /Tag) Einnahme spürbar." (aus dem Tryptophan-Supplementation Blog)

Ich nehme seit ein paar Tagen die verordneten 3g abends - müde werde ich am Abend davon nicht, dafür werde ich jetzt vormittags immer müder.... frown  Das nenne ich mal zeitverzögerte Wirkung. Ich versuch's auch mal mit tagsüber zum Essen.... undecided

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1054
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 10.01.2018
 

Hallo Andrea,

vielen lieben Dank für diese News. Das werde ich auch ausprobieren :) ...ich mach das schon indirekt mit 85% Schoki ;-) ...aber leider ist auch da noch Zucker drin :-/

VG

Robert

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 470
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 10.01.2018
 

So, meine neuen Tryptohan-Werte sind da:

(nach Supplementierung im vergangenen Juli 4 Wochen 2.000 mg verteilt zu den Mahlzeiten), Blutabnahme dann im September, Blutabnahme:

Wert: 56

Danach 3.000 mg Trypto abends vor dem Schlafengehen auf leeren Magen (während NoCarb), 2 Tage pro Woche Einnahmepause. Im November Blutabnahme:

Wert: 36

Danach 4 Wochen im November KEINE Einnahme. Im Dezember Einnahme eines Pulvers (Ehlers Naturkost) mit Amaranth und Quinoa, täglich 1 EL, moderates Low-Carb (150 g KH pro Tag), die letzen 4 Wochen vor der Blutabnahme dann jeweils 500 mg Trypto nach einer Mahlzeit (3 x täglich), dann letzte Woche Blutnahme:

Wert: 68.


Meine Vermutung liegt wohl richtig.

Man braucht schon die KHs wohl und Trypto am besten zu den Mahlzeiten.

Ob das Pulver von Ehlers was dazu beigetragen hat denke ich eher nicht, da bei meinem Mann ähnliche Werte sind (und er hat dieses Pulver nicht genommen). 




Veröffentlicht von : Schoki
Beiträge: 30
Angemeldet am : 08.05.2013
Veröffentlicht am : 10.01.2018
 

@ConnyD

Ich habe es auch nach Dr. Nachtigall gemacht. Einmal früh nach dem Aufstehen die ersten 1,5g und am späten Nachmittag die zweiten 1,5g. Das zweite Mal habe ich dann ausfallen lassen, da es sowieso für mich schwierig war, die Essenpausen hinzubekommen. Und irgendwann nahm ich auch früh nichts mehr.

Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 623
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 09.01.2018
 

Kleine Bemerkung am Rande zu Tryptophan, zum Thema Schlafen: Ich habe eine erlebt, die mit Leaky Gut überhaupt keine Wirkung des Trypto feststellen konnte! Ihr Hirn wurde nur "matschig". Sie ist durch Zufall auf Glutamin gestoßen und DAS hat sie dann plötzlich gut schlafen lassen!

Oder nimmst du schon Glutamin, Robert? Falls nicht wäre es vielleicht einen Versuch wert.

Veröffentlicht von : ConnyD
Beiträge: 1
Angemeldet am : 20.12.2017
Veröffentlicht am : 20.12.2017
 

Hallo in die Runde,

ich richte mich nach dem Behandlungsplan von Dr Nachtigall, der als link von Dr Strunz in seinem Artikel Tryptophan  - aber richtig, eingeschoben wurde. D.h. man hat 3 Therapiewochen mit Einnahmepausen jeweils am 4. und am 7. Tag. Die 4. Woche wäre dann die Erhaltungstherapie. Das ganze geht dann über zwei Behandlungszyklen. 

Meine Frage wäre nun, wie schleiche ich die Therapie wieder aus, da ich erstmal davon ausgehe, dass mein Speicher wieder ausgeglichen ist. Wegen des Rebound-Effektes darf ich ja auf keinen Fall ad hoc absetzen. Habt ihr Empfehlungen dazu? Würde mich sehr freuen.

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 470
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 09.11.2017
 

Danke für Eure tollen Beiträge.

Ja, Verantwortung übernehmen etc. - all das, was Thorsten geschrieben hat, stimmt. Da hat er den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich kann dem nichts hinzufügen!

Danke auch für den Tipp mit dieser Rohkost-Ergänzung. Ich werde das gerne dennoch ausprobieren.

Cellagon kenne ich, ich nehme seit Jahren  (ist so ähnlich hat nur bessere Nährwerte), das hat mich aber nicht vor einem Trypto-Mangel bewahrt .. leider ...

Interessant auch: Meine Tochter und mein Mann haben ebenfalls zu wenig Trypto (von allem anderen mehr als reichlich).

Müssen wir alle anscheinend lernen, Verantwortung zu übernehmen etc{#emotions_dlg.cool}

Veröffentlicht von : bluesisk
Beiträge: 154
Angemeldet am : 16.05.2016
Veröffentlicht am : 09.11.2017
 

Eine völlig andere Art, seinen Serotoninspiegel effektiv anzuheben besteht in dem Verzehr sogenannter Vitalkost (Beispiel: https://www.psiram.com/de/index.php/Aminas-Prinzip)

 

Dabei geht es im Kern darum, ausschließlich zentrales Serotonin anzuheben, also im Gehirn.

Meine eigenen Erfahrungen mit dieser Kost bzw. diesem Prinzip bestätigen die hohe Wirksamkeit.

Wer also nicht grammweise Tryptophan in sich hineinschütten, sondern gezielt den Serotoninspiegel im Gehirn anheben will, ist aus meiner Sicht mit nativer Kost (die nebenbei ebenfalls genetisch korrekt ist) bestens bedient. 

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1298
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 09.11.2017
 

Nur mal al gedankliche Anregung:

 

Tryptophan, das "Chef Hormon"

https://www.strunz.com/de/news/leben-im-glueck-die-aminosaeuren-teil-ii.html

Dr. Strunz hat beschrieben, wie es funktioniert.
Der Unter-Affe hat das Zeug gespritzt (!) bekommen und durfte daraufhin ein paar Stunden Chef sein. Bis der Körper das Tryptophan wieder abgebaut hat.

Da stellen sich mir zwei Fragen:

1. Ernähren sich die Affen so unterschiedlich, dass einer (der Chef) signifikant mehr Tryptophan zu sich nimmt, als die anderen?

2. Wenn das Tryptophan schon beim Unter-Affen im Körper ist, wieso hält es dann nicht länger an? Bzw. wieso baut der Körper das Tryptophan so schnell wieder ab? Bzw. wieso kann der gepimpte Affe seinen Tryptophanspiegel nicht durch "Chef-Ernährung" oben halten?

 

Meine These: Die Natur will gar nicht so viele Chefs. Nur Häuptlinge aber keine Krieger hätte z.B. jeden Indianerstamm in die Kriese gestürtzt. Die Häuptlinge rangeln miteinander und es ist kaum noch Fußvolk zum Jagen und Verteidigen da.
Es dürfte ein natürliches Prinzip sein, nur eine geringe Anzahl "echter" Chefs in einer Population zuzulassen. Die anderen bekommen dann aus irgendwelchen Gründen ihren Tryptophanspiegel nicht nach oben, in die Chef-Range. Egal wieviel sie davon einwerfen.

Selbst wenn sie alles richtig machen, bleiben sie in dem Wertebereich, der ihrer Stellung im Kollektiv entspricht, bzw. in dem Wertebereich, den ihr Körper für angemessen hält. Egal, wie die Bluttunig-Soll-Werte aussehen.

Vielleicht wehrt sich der Körper auch gegen ein Zuviel durch zu starken Abbau, sodass man hinterher einen niedrigeren Siegel hat, als vorher.

Nicht "Viel hilft viel" sondern "Weniger ist mehr"?

 

Jeder Körper hat seinen Set-Point und wenn man nenneswert davon nach oben (Souveränität,Chef-sein-wollen, Muskelaufbau, Leistungsfähigkeit) oder unten (Gewicht, Körperfettanteil) abweichen will, wird es immer schwieriger bzw. der Körper steuert immer stärker dagegen.

Das heißt natürlich nicht, dass man sich nicht verbessern kann, aber nur im Rahmen des Individuellen. Aus einer Drohne wird keine Königin; höchstens eine besssere Drohne. (Es sei denn, die Anlage zur Königin war umständehalber unterdrückt)

 

Im Gegenzug kann man sich dagegen viel versauen, wenn man sich eigenen Voraussetzungen vermasselt (Fehlernährung, Mangelzustände, epigentisch schlechte Lebensweise).

 

Alles gar nicht so einfach. Nur oben (Mund) Betriebsstoffe reinschütten, heist nicht, dass die auch alle dort ankommen, wo sie benötigt werden.

Vielleicht muss man Chef-Sein nicht nur wollen und essen, sondern auch Leben (Verantwortung tragen, Entscheidungen treffen, etwas mehr Adrenalin-Junkie werden).

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 470
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 08.11.2017
 

Peanut: Ich mache nur das, was Dr. STrunz sagt:
Messen - Auffüllen - Nachmessen

Alles andere wäre auch "operieren im dunkeln".

Wenn ich nicht nachmessen lasse weiß ich nicht, ob ich richtig liege oder eben nicht. 

Gut das ich nachmessen habe lassen denn so konnte ich sehen dass ich alle anderen Aminos nicht mehr brauche - da diese alle bereits fast 3 x so hoch liegen wie der Maximal-Wert (mit Ausnahme Arginin und Threonin, die sind "nur" an der oberen Grenze!)

Ich nehme auch nicht Trypto weg. Depressionen. Ich habe keine bzw. nichts, das ich wüsste. 
Ich will einfach nur "über den Dingen stehen". Das Chef-Gefühl haben von dem Dr. Strunz geschrieben hat. Bei viel Arbeit einfach weiterhin den Durchblick haben ohne mich überfordert/eingeschüchtert zu fühlen.

Habe Dr. Strunz um Rat gegeben. Seine Antwort:

Seine Frau nimmt bis zu 10 GRAMM Trypto am Tag, er hat zeitweise 20 GRAMM genommen.
Trypto-Mangel sei Stress bzw. Stressbedingt.

Heißt für mich: Dosis anpassen und ... Peanut: Eben wieder nachmessen. 

Veröffentlicht von : bluesisk
Beiträge: 154
Angemeldet am : 16.05.2016
Veröffentlicht am : 08.11.2017
 

@Andrea

 

"Ich habe in der ganzen Zeit NoCarb gelebt. Also so gut wie null Kohlenhydrate (< als 20 g pro Tag). Hab jetzt irgendwo gelesen dass Trypto angeblich aber Kohlenhydrate vorher benötigt." 

 

Bei Neigung zu Depressionen wäre ich mit Kohlenhydraten nicht so sparsam. ich habe selber die Erfahrung gemacht, dass ich Kohlenhydrate brauche, um mehr Serotonin zu bilden bzw. damit mehr Tryptophan ins Gehirn gelangt. Dies geschieht letztlich nicht über Kohlenhydrate, sondern über Insulin, welches durch Kohlenhydrate vermehrt ausgeschüttet wird.

 

Insulin öffnet den Weg für Aminosäuren in das Muskelgewebe - bis auf Tryptophan.

Damit entfällt die Konkurrenz an der Blut-Hirn-Schranke und Tryptophan kann als einzige Aminosäure ungehindert ins Gehirn gelangen und erhöht damit die Serotonin-Synthese mit der Folge, dass mehr Serotonin für die Stimmung verfügbar ist.

 

Mein Tipp: erhöhe die Kohlenhydrate auf etwa 100 gr. am Tag. Das ist aus meiner Sicht eine gesundheitlich vertretbare Menge. Mir jedenfalls, der ich auch zu Depressionen neige, half das ungemein. Low-Carb ist stimmungstechnisch ein Desaster.

 

Veröffentlicht von : Jutta S.
Beiträge: 61
Angemeldet am : 23.11.2010
Veröffentlicht am : 07.11.2017
 

Ergänzung: Ich hatte versucht mit 5HTp meinen Tryptophanwert zu erhöhen - hat nichts bewirkt. Da ich immer um ca. 4-5 Uhr wach wurde nach abendlicher Einnahme von 5HTp, habe ich es nur noch tagsüber eingenommen.

@Andrea: KH erhöhen nicht Tryptophan, sondern KH sollen helfen, daß daß Tryptophan die Blut-Hirn-Schranke überwindet - um dann im Gehirn Serotonin bilden zu können.

 

 

 

 

Veröffentlicht von : Jutta S.
Beiträge: 61
Angemeldet am : 23.11.2010
Veröffentlicht am : 07.11.2017
 

Hallo in die Runde!

Mein Tryptophanwert liegt schon länger bei 0,78mg/dl (Range 1,2-1,8). Meine Ärztin sagte, daß sie sehr selten einen Wert sieht, der innerhalb der Range ist. Ich fühle mich bei diesem Wert sehr wohl, d.h kann gut schlafen und habe viel Energie.

Persönliche Anmerkung: Die Patientin, die vor mir dran war, kam mit verheulten Augen aus dem Sprechzimmer. Ich traf auf eine überraschte und nachdenkliche Ärztin, die mir dann sagte: Ich verstehe es nicht.....Die Patientin hatte einen Tryptophanwert von 1,5mg/dl und war depressiv!   Meine Ärztin hatte keine Erklärung.

Vllt. sollte man dem Tryptophanwert nicht zuuuu viel Beachtung schenken !?

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