TSH-Wert Verunsicherung

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Veröffentlicht von: Tanja S.
Beiträge: 27
Angemeldet am: 24.04.2017
Veröffentlicht am: 09.10.2017
 

Guten Morgen,

Sorry für die späte Antwort, aber mich hat eine Erkältung nieder gestreckt. Die lange Fahrt zum Arzt wg. der Eiseninfusion war leider zu anstregend für mich.

Also Dr. Strunz sagt, dass "T3 tadellos ist und T3 ist das aktive Hormon, das im Körper wirkt. Von TSH weiß der Körper nichts. Das ist nur ein Regelkreis.

Hashimoto kann man leicht überprüfen. Abhilfe wäre dann Vit D und no carb."

Jod nehme ich nicht separat zu mir. Nur tgl. über das Vitamineral32. Wert im Serum 54,9 laut Dr. Strunz ausreichend. Werte T3 3,15 und T4 1,34.

Die Verunsicherung hält trotzdem an. Hab in meinen Unterlagen aus 2015 einen Befund von der Endokrinologin gefunden: 

"Bei genannter Beschwerdesymptomatik kann aber versuchsweise die Einleitung einer niedrig dosierten Schilddrüsenhormonmedikation mit initial L-Thyroxin 50mg tgl diskutiert werden. Ziel ist eine Einstellung des TSH-basal in den unteren Normbereich <1."

Dieser Befund ist damals total untergegangen, weil mein Hausarzt auf eine Psychiatrische Behandlung gedrängt hat und seit ich deshalb 15 Wochen in der Psychiatrie war, sich alles so verschlimmert hat, dass ich gar nicht mehr wusste, dass es diesen Befund gibt. TSH war damals noch 1,56.

Ich werde den alten Befund mit meinem Hausarzt besprechen, so bald ich wieder Kraft habe, das Haus zu verlassen. Der Arzt, der mich auf die Thematik gebracht hat, ist Orthopäde und kann mir da diagnostisch erst mal nicht weiter helfen.

 

VLG, Tanja

Veröffentlicht von: Robert K.
Beiträge: 339
Angemeldet am: 14.01.2017
Veröffentlicht am: 06.10.2017
 

Hallo Tanja,

nimmst Du denn schon Jod in irgendeiner Form ein?

Und wie Thorsten sagt: Wie waren die Werte für T3/T4?

VG

Robert

PS: Meine Frau hatte eine leicht vergrößerte SD...jedoch war TSH noch normal. Wir haben dann letztes Jahr angefangen, Jod zu nehmen (150mcg am Tag).

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 921
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 06.10.2017
 

Hallo Tanja,

wie sehen deine anderen Schilddrüsenhormone aus? Besonders fT3?

Wenn fT3 niedrig ist, ist es z.B. möglich, dass du eine (latente) Jod-Unterversorgung hast und deine SD nicht genügend Schilddrusenhormone produziert.
Dann versucht dein Körper über den Regelkreis TSR TSH die Jodaufnahme der SD zu steigern und die Produktionskapazität zu erhöhen (=> Wachstum der SD).

SD Werte nicht nur einzeln / isoliert betrachten, sondern vor allem das Zusammenspiel.

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von: Asgard
Beiträge: 30
Angemeldet am: 13.08.2013
Veröffentlicht am: 05.10.2017
 

Hallo Tanja,

erst erhöhte Antikörper, TAK und MAK, weisen auf Hashimoto hin. Wäre schön, falls Dr. Strunz deine Frage zu erhöhten TSH Werten beantworten sollte, diese hier zu veröffentlichen.

Veröffentlicht von: Astrid
Beiträge: 13
Angemeldet am: 31.08.2017
Veröffentlicht am: 05.10.2017
 

Hallo Tanja,

 

ich kann Deine Verunsicherung schon verstehen. Wenn man sich den Verlauf Deiner Werte anschaut sieht man halt eine Wertsteigerung, wobei nach meinem Labor nur der letzte Wert von 4,5 oberhalb der Norm liegt. In der Praxis sehe ich auch oft große Schwankungen innerhalb von einer Woche. Erstmal kein GRund zur Sorge. Wenn Dein Arzt den Verdacht auf eine Autoimunerkrankung der Schilddrüse ( Hashimoto) hat, wird er sicher noch die Schilddrüsenwerte fT4, fT3 und die entsprechenden Antikörper im Blut bestimmen, Erst wenn diese Antikörper ehöht sind gild die Autoimunerkrankung als bestätigt.

Alles Gute- Astrid

Veröffentlicht von: Tanja S.
Beiträge: 27
Angemeldet am: 24.04.2017
Veröffentlicht am: 05.10.2017
 

Guten Morgen liebes Forum, 

ich habe einen Arzt in Neumarkt gefunden, der mir hilft meinen Ferritinwert per Infusionen anzuheben.

Er war auch sonst sehr offen und interessiert was meine Gesundheit und den Blutanalyse bei Dr. Strunz betrifft.

Angesprochen wurde ich nun von ihm auf meinen hohen TSH-Wert (4,54). Der Arzt meinte, dass ich unter einer Schilddrüsenkrankheit wie z. B. Hashimoto leiden könnte.

Das hat mich jetzt natürlich extrem verunsichert. Hab die ganze Nacht nicht geschlafen.

Ich weiß, dass es aus der Sicht von Dr. Strunz nicht schlimm sein kann, sonst hätten er mir das ja geschrieben. Ich hab jetzt trotzdem mal bei ihm per Mail nachgefragt, was er dazu sagt, denn wenn man sich mein TSH im Verlauf der letzten 18 Monate anschaut, ist es massiv angestiegen:

 

31.07.2017:         4,54

17.02.2017          3,36

25.01.2017:         2,54

27.07.2016:         1,77

24.02.2016:         1,25

 

Muss ich mir irgendwelche Sorgen machen? Kennst sich jemand damit aus bzw. hatte das schon mal jemand?

Kann man diesen Anstieg irgendwie erklären z. B. durch Low Carb oder lithiumhaltiges Mineralwasser?

Über eine Antwort von euch dazu würde ich mich sehr freuen!

 

Es grüßt Euch recht schön

 

Tanja

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