Typ-2-Diabetes ("Altersdiabetes") ... woher richtige Beratung bekommen?

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Thema Typ-2-Diabetes ("Altersdiabetes") ... woher richtige Beratung bekommen?

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Veröffentlicht von: Angelika S.
Beiträge: 109
Angemeldet am: 02.10.2005
Veröffentlicht am: 03.02.2015

Der Schweinehund ist halt stärker. Meine Stiefmutter hat Diabetes2 und das schon seit Jahren. Egal was ich sage, sie hört einfach nicht. Ihre Aussagen, sie würde nicht viele Kohlehydrate essen stimmen nicht, bei einem HbA1c-Wert von 8,8, egal was sie mir erzählt. Vor Weihnachten hat man bei ihr ein Colonkarzinom festgestellt und ihr dringend, nachdem man den halben Darm raus genommen hat, eine Chemo empfohlen. Sie hat offensichtlich viele Lebermetastasen, Tumormarker bei 685. Sie ist 80 Jahre alt und sehr sinnvoll halte ich diese Empfehlung nicht. Im Krankenhaus hat man den Blutzucker nicht mehr runter bekommen, trotz Langzeit und Kurzzeitinsulin. Nachdem sie jedoch im vergangenen Jahr beide Schwestern kurz nach der Chemo verloren hat, hat sie sich dagegen entschieden. Jetzt geht's, jetzt kann man plötzlich ketogen leben. Eine Woche nach der Rückkehr aus dem Krankenhaus konnte sie Insulin und Metformin absetzen. Stabile BZ-Werte zwischen 80 und 90. Sogar der Nüchternzucker, der durch die ACTH-Achse am Morgen kommt, ist bei 120. Warum muss man immer erst einen Schuss, nein der hat nicht gereicht, eine Granate vor den Bug bekommen? Da ich jeden Tag die News lese und viel vom Doc lerne, war mir schon klar, dass ihr Tumor Zucker vergährt. (Hohes Ferritin, niedriges Hämatokrit und niedriger HB-Wert) Wir haben inzwischen 10 Hochdosis-Vitamin-C Infusionen gemacht. Gestern wurde Blut genommen, bin auf den nächsten Wert des Tumormarker gespannt. Nochmals zu dem Diabetiker Thema: Manchmal denke ich, die können gar nicht anders. Denen fehlt einerseits der Antrieb und andererseits auch die Fähigkeit, sich unabhängig zu informieren. Muss wohl auch mir der Ernährung zusammen hängen.

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Veröffentlicht von: Irene S.
Beiträge: 61
Angemeldet am: 14.11.2014
Veröffentlicht am: 02.02.2015

Unglaublich! Bei vielen Patienten ist halt der liebe Onkel Doktor der Gott. Ich verstehe nicht, dass soviele Leute sich nicht selbst ein wenig schlaumachen und Verantwortung für sich übernehmen. Schließlich ist es doch der eigene Körper!! Stattdessen lassen sie sich fremdbestimmen und schlucken brav jeden Tag Chemie. Vitamine - die kann man doch nicht so einfach schlucken, hat doch keiner abgesegnet. Dabei ist Gesundheit das Beste, was man haben kann.

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Veröffentlicht von: Udo D.
Beiträge: 10
Angemeldet am: 22.04.2014
Veröffentlicht am: 31.01.2015

Einer meiner Bekannten schluckt seit Jahren Cholesterinsenker. Da er jeden Abend regelrechte KH-Orgien mit Kuchen, Keksen, Marzipan etc feiert, habe ich ihm mal geraten das Zeug wegzulassen, da es seiner Gesundheit nicht unbedingt zuträglich wäre. Er fragt daraufhin seinen Arzt und bekommt prompt die Antwort: "Essen Sie was Ihnen schmeckt,Sie können das vertragen." Also bitte. Die Sachertorte als Betthupferl, der Onkel Doktor hat`s erlaubt. Sympathischer Arzt. Dieser ganze Medizinbetrieb ist für mich nur noch eine Lachnummer. Ist das fahrlässige oder vorsätzliche Körperverletzung? Haben diese Ärzte wirklich keinen Plan oder halten die ihre Patienten absichtlich dumm und krank?

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Veröffentlicht von: Manuela M.
Beiträge: 2
Angemeldet am: 22.01.2015
Veröffentlicht am: 29.01.2015

Danke, lieber Heinz. Werde ihn mir mal raussuchen!

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Veröffentlicht von: Plebejer
Beiträge: 239
Angemeldet am: 24.06.2014
Veröffentlicht am: 24.01.2015

@ Manuela: Halte Dir am besten vor Augen, dass Mediziner an der Uni nicht lernen, wie man gesund lebt, sie lernen alles (na ja- alles?)nur über Krankheiten. Dann mochte ich an dieser Stelle nochmals die Empfehlung abgeben, den Vortrag "Tote Ärzte lügen nicht" im Netz anzuschauen.Findest Du, einfach googlen.

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Veröffentlicht von: Manuela M.
Beiträge: 2
Angemeldet am: 22.01.2015
Veröffentlicht am: 22.01.2015

Meine Erfahrungen in den letzten Monaten zu dem Thema: Eine Familienangehörige hat seit vielen Jahren Diabetes Typ 2. Hat nie wirklich auf die Ernährung geachtet. Jetzt ist sie in einem Alter, wo ich mich um ihre Arztbesuche kümmern muss. Seit ca. 1 Jahr ist die Diabetes entgleist. Ich habe bei der Hausärztin "gepetzt", dass sie sehr viele Süßigkeiten isst. Da krieg ich doch echt gesagt, ein Pralinchen am Morgen und am Abend wäre nicht so tragisch. Und ein HBA1c Wert von 11,9 % kommt schon mal vor..... Seltsamerweise wurde sie 3 Wochen nach meinem GEspräch ins Krankenhaus überwiesen. Jetzt liegt sie seit über 1 Woche auf der Diabetes-Station aber der Zucker geht nicht runter. Schön bei Brötchen, Brot, Milchreis und ein Stückchen Kuchen am Nachmittag. Hab beim Arzt nachgefragt, weil ich dachte, die hätten irgendwas beim Essensplan verwechselt. Nein, alles richtig so. Da streuben sich mir die NACKENHAARE. Es könnte doch so einfach sein.... Und am Freitag hatte ich mit mir befreundeten Altenpflegerinnen eine heftige Diskussion über das Thema. Ich wurde echt ausgelacht und angegriffen, so nach dem Motto, als ob zu viel Zucker zuckerkrank machen würde. ICH hätte ja keine Ahnung, die Ärzte müssen das doch besser wissen. Und dann kam die Sendung im NDR. Jetzt sind aber alle gaaaanz kleinlaut ;-))) Puh, überall ist DRINGEND Aufklärung von Nöten!!! Lieben Gruß Manuela

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Veröffentlicht von: Sabine W.
Beiträge: 36
Angemeldet am: 23.02.2014
Veröffentlicht am: 22.01.2015

Hallo Walter, Hallo Heinz und hallo an alle anderen, vielen Dank für die superinteressanten Beiträge und den Link zum NDR. Ich wollte heute mittag zwar noch was anderes erledigen, habe aber alle Beiträge der Mediathek angesehen. Nachdenklich hat mich vor allem der Beitrag mit der Fettleber gemacht. Also ran, ich bin da manchmal noch zu schluderig. Zumal mir immer mal wieder ein Arzt sagt, dass ich nicht so extrem sein soll. Bin ich ja eigentlich garnicht. Danke euch. Ganz liebe Grüße an alle und bleibt so.... Sabine

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Veröffentlicht von: Irene S.
Beiträge: 61
Angemeldet am: 14.11.2014
Veröffentlicht am: 22.01.2015

Leider hab ich die Sendung verpasst. Meine Tochter hat mich darauf aufmerksam gemacht. Ich werd versuchen, diese abzurufen. Auf jeden Fall aber schaue ich den nächsten Beitrag am 26.01. auf NDR um 21 Uhr.

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Veröffentlicht von: Plebejer
Beiträge: 239
Angemeldet am: 24.06.2014
Veröffentlicht am: 20.01.2015

Du hast einen Computer, prima. Da geh mal auf die Seite vom Norddeutschen Rundfunk und suche nach den Fernsehbeiträgen von "die Ernährungs-Docs". Möglicherweise kannst Du die Sendungen dort abrufen. Auf jeden Fall kannst Du deren Rezepte schon mal unter ndr.de/e-docs abrufen. Falls Du schon vorher wissen willst, wie es dann weiter geht: Eiweßreich essen, Zucker und süßes weglassen und low-carb. Kommt Dir das irgendwie bekannt vor? Dr.Strunz,der Fels in der Brandung, bekommt Verstärkung! Die staatlich geprüften Pillenverschreiber in den überfüllten Praxen vergisst Du besser!

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Veröffentlicht von: Achim L.
Beiträge: 44
Angemeldet am: 17.07.2013
Veröffentlicht am: 19.01.2015

Als ich meinem Diabetologen von meinen Eiweißshakes berichtete, meinte er: "Lassen Sie das lieber. Das erhöht nur die Gesamtkalorienbilanz; tätäääää! Die Senkung des HbA1c von 11 auf 6,0 fand er aber super. Ja, diese Diabetioten...

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Veröffentlicht von: Walter I.
Beiträge: 52
Angemeldet am: 18.01.2014
Veröffentlicht am: 19.01.2015

Hallo Karin, Hallo Michaela, man unterstellt ja nicht gern etwas - aber meine Beobachtung, ich habe 25 Jahre Diabetologen im Aussendienst besucht: Die 50%-KH-Empfehlung der DGE füllt den Insulinherstellern sehr gut die Kassen. Und die "lieben, um den Patienten ja besorgten Insulinhersteller, die ja auch erfolgreich Agenturen beauftragen um Diabetespatientenforen zu trimmen", schulen wiederum die Arzthelferinnen in diabetologischen Schwerpunktpraxen, die dann ja so super die Patienten in Sachen Ernährung und "Insulinspritzen" schulen. Aber ich ahne ja nichts böses - oder sollte die DGE von den "lieben Insulinherstellern" ein wenig gefördert werden??? Insulinhersteller sind ja eine moderne soziale Einrichtung - immer um das Wohl des Patienten besorgt, wie die nette DGE! Liebe Grüße Walter

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 17.01.2015

Hallo Walter, vielen Dank für diesen hervorragenden Beitrag. Hoffentlich wird er von möglichst vielen Menschen gelesen. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Walter I.
Beiträge: 52
Angemeldet am: 18.01.2014
Veröffentlicht am: 13.01.2015

Hallo Karin, Deine Freundin wird keinen Arzt, schon gar keinen Diabetologen finden, der ihr helfen wird. Die sind alle "DGE"-verseucht! 50 % Kohlenhydrate, 35 % Fett, 15 % Eiweiss. Das sind die offiziellen Schulungsvorgaben des "DMP-Diabetes". Ich habe lange selbst ein Diabetesmittel vertrieben. Diabetologen gehören zu den "medizinischen Volltrotteln" - sie reden papageienhaft die Botschaft der DGE nach. Und die zuweisende Hausärzte brabbeln das dann nach. Ich habe selbst 127 kg gewogen. Mein Diabetes ist komplett weg: low carb, NEM (sehr hoch Vitamin C 3 x 1000 mg), Arginin 4 bis 6 Gramm (Hypertonie weg), Zink 30 bis 60 mg, Carnitin 3 gramm. Blutzucker nach einer Woche im Normbereich! Massiver Gewichtsverlust! Also: Deine Freundin braucht keinen Arzt! Sie braucht Wissen, dass sie sich endlich selbst aneignet. Wenn sie das nicht tut - ist sie irgenwann bald Tod! Ich empfehle bei Diabetes nur noch die Selbstmessung mit einem preiswerten Gerät. Ein bis zwei Stunden nach jeder Mahlzeit. Dann lernt sie, wie KHs schockierend den BZ hochschrauben. Sie soll mal zwei Brötchen essen, messen und dann den Schock erleben, was mit ihrem BZ geschieht. Lesen, lesen, motivieren, probieren und sorry - den Hintern endlich bewegen! Das kann kein Arzt - also braucht sie nicht durchs Land fahren. Die Verantwortung hat jeder Diabetiker - kein Arzt, der DGE und pharmaverblödet ist. Ich entschuldige mich schon für meine Wortwahl, aber nur so habe ich es geschafft und es geht! Für Deine Freundin alles Gute! Schicke ihr mal diese Zeilen. Wenn sie selbst etwas will (ja man muss wollen, um zu können), dann packt sie es. Liebe Grüße Walter

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Veröffentlicht von: karin s.
Beiträge: 8
Angemeldet am: 05.01.2015
Veröffentlicht am: 05.01.2015

Eine Freundin von mir (über 60j.) hat Typ 2 Diabetes; sie ißt gern und ist dadurch auch rund. Sie war bei Ernährungsberatung für Diabetiker und war dort unzufrieden, hat den Beratern noch was erzählen können. Ich habe Ihr schon 2 Büchern vom Doc. geliehen, so allein traut sie sich aber nicht, die ach so wichtigen Kohlehydrate wegzureduzieren. Sie bräuchte einen Arzt und/oder Ernährungsberater, der den frohmedizinischen Durchblick hat - wer weiß, an wen man sich da wenden kann? Wir wohnen in Braunschweig

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