Unsere Kinder

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Thema Unsere Kinder

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Veröffentlicht von: Stefanie P.
Beiträge: 221
Angemeldet am: 04.03.2010
Veröffentlicht am: 16.03.2012

Gerit, :-) jederzeit. Wie alt ist Dein Sohn? Bin gespannt auf Deinen Bericht, ob die Geschichte bei ihm ankommt. Diese grünen Wesen sind wirklich putzig. VG Stefanie

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Veröffentlicht von: Gerit P.
Beiträge: 231
Angemeldet am: 07.01.2011
Veröffentlicht am: 13.03.2012

Hallo Stefanie, Du bist ein SCHATZ ;) Es steht der Geburtstag meines mittleren Sohnes vor der Tür und die Oma brauchte noch einen Tipp für ein Geschenk. Ich habe mir Deine Buchempfehlung angeschaut: Das ist genau das Richtige!! Und mein Sohn ist gerade so offen für dieses Thema, toll, das paßt super. Ich kannte das Buch nicht und wollte schon lange soetwas haben. Es beeindruckt immer besonders, wenn die Kinder die Informationen auch aus anderer Quelle bekommen und bestätigt sehen, was sie von den Eltern hören! Nun habe ich gleichzeitig für die Freundin meines Sohnes auch ein sinnvolles Geburtstagsgeschenk, wie schön! Liebe Grüße Gerit

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Veröffentlicht von: Stefanie P.
Beiträge: 221
Angemeldet am: 04.03.2010
Veröffentlicht am: 10.03.2012

Hallo, Ich kann auch das Buch "Lisa und die Stowis" empfehlen. Stowis sind die Stoffwechselwichtel, und das sind ernst genommene Wesen für meine Tochter. Wir haben ihnen Namen gegeben, und sie fragt regelmäßig beim Essen, wie es ihren Stowis jetzt grad geht. Es ist mehr eine Bestätigung, denn sie weiß ziemlich genau, was gut und was schlecht ist. Aber es wirkt, und das ist alles, was wichtig ist. Ich kann auch die Alternativschokolade mit Xylit empfehlen, wenn es was Süßes sein muss. Die gibt es bei Xucker mit der deutschen Endung. Xylit schützt Zähne vor Karies und ist Insulin-neutral. KH hat es aber schon. Ansonsten fühle ich mich machtlos, was das Essen im Kindergarten betrifft. Das ist schrecklich. Aber ich sage nichts, außer zu meiner Tochter. Das Verständnis bei den Erziehern ist nicht da. Nudeln sind halt eine nahrhafte Sache... VG Stefanie

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Veröffentlicht von: Peter B.
Beiträge: 118
Angemeldet am: 18.02.2012
Veröffentlicht am: 09.03.2012

Hallo Claudia K. Ja, das mit Haferflocken, Joghurt, Nüssen etc. klappt bei der Großen ganz gut, nur bei der Kleinen halt (noch) nicht. Multivitaminpräparate sind auch das nächste, was ich angehen werde, versuche vorhehr aber, ein Präparat zu finden, das den Empfehlungen von Burgerstein (Burgersteins Handbuch Mikronährstoffe) am nächsten kommt; ggf. Orthomol, auch wenn´s etwas teurer sein dürfte als ausländische Präparate. Viele Grüße! Peter

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Veröffentlicht von: Claudia K.
Beiträge: 73
Angemeldet am: 06.03.2011
Veröffentlicht am: 06.03.2012

Hallo Peter, meine Kinder sind jetzt erwachsen,als sie klein waren kannte ich dieses Ernährungskonzept noch nicht, haben uns allerdings mit Vollwertkost ernährt. Ich habe damals einen Getreideflocker gekauft und wir haben morgens frisches Müsli gegessen. Hafer ist hochwertig und es muss nicht eingeweicht werden. Die Kinder fanden es klasse morgens selber an der Kurbel zu drehen und aus dem Haferkorn ihre Flocken zu zaubern. Wir hatten ganz viele Gläser( Weckgläser) mit Sonnenblumenkerne, Sesam, Leinsamen, verschiedene Nüsse, Kürbiskerne, Mandeln. Jeder hat sich das gemischt was er gerne mochte. Wir haben immer frisches Obst reingeschnitten. Einer hat es mit Milch gegessen, der andere mit Joghurt, der nächste mit Quark- Buttermilch. Sie sind immer fröhlich zur Schule aufgebrochen, konnten sich konzentrieren und hatten beim Pausenbrot friche Paprika MöhrenmNüsse und Mandeln. Im Winter haben sie Acerola Lutschtabletten als zusätzliches Vitamin C bekommen. Sie waren so nur sehr selten krank. Heute würde ich auf jeden Fall ein Multivitaminpräparat einsetzen. Versuch es doch mal. Alles Gute Claudia

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Veröffentlicht von: Peter B.
Beiträge: 118
Angemeldet am: 18.02.2012
Veröffentlicht am: 04.03.2012

Hallo, vielen Dank für Eure Beiträge. Man kann aus jedem Beitrag interessante Ansätze erkennen und auf die Übertragbarkeit / Funktionalität in der eigenen Familie hin überprüfen. Also meine beiden Töchter sind grundsätzlich fit und sportlich (die kleine betreibt Triathlon und die große reitet) und auch relativ selten krank, aber ich habe, insb. bei der Kleinen das Gefühl, dass sie sich eher schlecht ernährt. Sie ist robust und kann das bisher gut wegstecken, auf die Dauer befürchte ich aber früher oder später irgendwelche Mangelerscheinungen. Deswegen werde ich kurzfristig ein Multipräparat bestellen, das am nächsten an die Empfehlungen von Burgerstein herankommt (ggf. Orthomol). Davon erhoffe ich mir eine weitestgehend gute Versorgung mit Mikronährstoffen. Ansonsten werden meine Frau und ich weiterhin mit gutem Beispiel vorangehen und ihnen immer wieder gesundes Essen anbieten. Wie bereits erwähnt, bei der Großen klappt´s immer wieder und bei der Kleinen geben wir die Hoffnung nicht auf :-). GERIT: Hut ab, dass Du dich so durchgesetzt hast und dass es jetzt so gut funktioniert. Das Problem bei uns ist nur, dass wir es bei unserer Kleinen nicht erzwingen können (und wollen). Was ich nicht möchte, wäre sie zu erpressen oder mit irgendetwas zu drohen; nach dem Motto, wenn du das nicht isst, dann passiert das und das. Ich glaube, auch wenn man damit am Anfang vielleicht "Erfolge" erzielen könnte, bestünde die Gefahr, dass ihre Trotz-Reaktion später umso heftiger ausfallen könnte. Deshalb üben wir uns weiter in Geduld. CLAUDIA: Die Idee mit dem "All You can it" am WE ist interessant. Ich bin mir aber nicht sicher, ob sie einen Mehrnutzen darstellt. Bei uns sind die Süßigkeiten nicht das Problem (es gibt zwar jeden Tag Nachtisch, aber es hält sich in Grenzen), sondern eher das Frühstück bei meiner kleinen Tochter. Zudem isst sie relativ wenig Obst, obwohl wir es ihr immer wieder anbieten. Salat geht in der Regel, aber auch nur ziemlich kleine Portion usw. Brot (immerhin Vollkorn) wird gerne mit Marmelade etc. zu Abend gegessen. Fernsehen schauen sie übrigens auch gern (dürfte bei den meisten Kindern der Fall sein), mittlerweile auch wieder unter der Woche. Hier achten wir darauf, dass es nicht zu viel wird und dass sie ausgewählte Filme / Sendungen schauen. So, es ist wieder spät geworden. Viele Grüße!

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Veröffentlicht von: Maritta R.
Beiträge: 375
Angemeldet am: 20.01.2009
Veröffentlicht am: 02.03.2012

Hallo Britt, das ist ja witzig mit der Raupe Nimmersatt:) Das Buch hatten wir auch für unsere Kinder. Aber da haben wir Ernährung noch nicht in der Form betrieben wie jetzt. Ich kenn noch ein Buch, das könnte man ganz gut für das Thema Ernährung und Zucker nutzen. Das heißt "Karius und Baktus", die sich vom Zucker an den Zähnen ernähren, wenn da was leckeres vorbeikommt... und die dann ganz schön kucken... auch ganz lustig beschrieben und hinterlässt Bilder im Kopf der Kinder. Die sind ja immer aufmerksamer als wir oft denken :) Claudia - das mit dem Gefühl mit dem "trau mich nicht" kann ich gut verstehen. Leider kommt irgendwann die Zeit, wo sich das "Bestimmen as gegessen wird", in Grenzen hält. Mir fehlt leider die Konsequenz, jetzt einfach nicht das zu kaufen, was ich Müll finde. Ich beschränke mich auf Vorleben und immer wieder anbieten. Das mit dem TV ist ne tolle Sache, dass du das geschafft hast. Meine hilflose Idee war nur "TV ganz abschaffen" - aber die habe ich nicht verwirklicht. Selbst schaue ich nicht oft fern. Jedesmal ärgere ich mich hinterher, dass ich die Zeit davor "verhangen" habe. Mit dem Laufen ist es übrigens genauso. Früher "mussten" die Kinder immer mit dem Fahrrad mit (meist nur einer, weil sie 7J auseinander sind). Der Große läuft heut selbst, der Jüngere (noch) nicht.

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Veröffentlicht von: Britt S.
Beiträge: 134
Angemeldet am: 03.08.2010
Veröffentlicht am: 01.03.2012

Vorweg: Ich habe keine Kinder, aber wenn würde ich mit dem Wissen von jetzt es so versuchen, wie Ihr es hier beschreibt. Das Thema Kinder und Ernährung war hier ja schon öfter mal dran und ich finde es so großartig, dass es zu klappen scheint, wenn es die Eltern vorleben. Ich durfte es am letzten Wochenende bei Gerit sehen. Quicklebendige, kernige Kids. Eine kleine süße Geschichte: Ich habe aus der Raupe Nimmersatt vorgelesen und wir kamen an die Stelle, an der die Raupe sich durch ein Eis, durch Kuchen etc. durchfrisst und der kleine 5-jährige neben mir auf der Couch sagt: Guck mal, jetzt hat die nur ungesundes Zeug gefressen und der ist jetzt schlecht! Was soll man da noch hinzufügen? Weiter so!

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Veröffentlicht von: Gerit P.
Beiträge: 231
Angemeldet am: 07.01.2011
Veröffentlicht am: 01.03.2012

Noch etwas: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es WIRKLICH nur eine FRAGE DER GEWOHNHEIT ist! Was hat es mich anfangs für Energie gekostet, die o.g. Maßnahmen konsequent durchzusetzen, gegen den Widerstand meiner Kinder! Klar habe ich vorher schon Wert auf Frisches bei der Ernährung gelegt, aber dass es vor jeder Mahlzeit eine größere Portion davon gibt, war neu. (Inspiriert durch das Buch vom Darmexperten Dr.Shinya). Inzwischen ist es so, dass meine Kinder, wenn ich mit einem aufgeschnittenen Apfel daherkomme, häufig erfreut rufen "Juchu, ein Apfel!" Zunächst kam ich mir verschaukelt vor, bis ich dann merkte, ja, sie meinen es wirklich ernst! So beobachte ich auch, dass sie fast immer voller Wonne in den knackigen Kohlrabi usw beißen, was vorher nicht so war und dass es vollkommen selbstverständlich geworden ist und keine Diskussion mehr gibt! Neuerdings bekommt mein großer Sohn Omega 3 Kapseln. Auch dagegen hat er sich zunächst gewehrt, jedesmal gab es Theater. Ist inzwischen völlig normal und unkompliziert geworden... Wenn Freunde von meinem großen Sohn da sind, und ich das frische Gemüse aufgeschnitten serviere oder eben Obst, sind die richtig dankbar, da sie das leider von zu Hause gar nicht kennen. Peter, bei uns gibts viele Eier und ich kenne das auch, was heute lecker ist, schmeckt morgen nicht, aber dafür übermorgen wieder ;) Meine Cholesterinwerte sind absolut bombastisch, bin ganz begeistert, also mache ich mit den Eiern auch einfach so weiter. Maritta, ich erkläre meine Eistellung auch immer gerne mit Bildern und das fkt sehr gut und hinterläßt Spuren in den Kinderköpfen! Liebe Grüße Gerit

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Veröffentlicht von: Claudia H.
Beiträge: 44
Angemeldet am: 30.05.2011
Veröffentlicht am: 29.02.2012

Hallo, in einem anderen Thread hatte Maritta als Gedankenspiel folgendes szenario dargestellet: die Kinder bekommen während der Woche keinerlei Süßigkeiten, dafür am WE soviel wie reinpasst. Ich weiß, das das in Skandinavien sehr üblich ist. Und ehrlichgesagt mache ich es bei einem anderen Thema genauso: meine Tochter ist nämlich ein völliger Fernseh-junkie und trotz genauer Absprachen ("nur Heidi und Lauras Stern, dann aus!") gabs jeden Tag einen Kampf. Jetzt schaut sie während der Woche kein Fernsehn mehr, dafür am Samstag soviel sie mag (was im Winter lang ist, Im Sommer kaum). Ich frage mich, ob ich das mit Süßigkeiten auch probieren soll aber ich trau mich nich nicht so richtig. Meine KInder sind halt auch noch klein (5 und 7), dh ich bestimme noch was sie essen. Schwierig, schwierig... Claudia

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Veröffentlicht von: Gerit P.
Beiträge: 231
Angemeldet am: 07.01.2011
Veröffentlicht am: 29.02.2012

...ich hoffe, der Beitrag wird nicht 2x gedruckt, mein Comp. hat gestreikt... Hallo! Meine Kinder bekommen grundsätzlich vor jeder Mahlzeit zuerst etwas Frisches. Da würde ich auch ganz rabiat werden, wenn sie sich dagegen wehren würden. Als mein großer Sohn (fast 10)bei der Einführung dieser Maßnahme sich versuchte, dagegen aufzulehnen, machte ich ihm klar, weshalb mir das absolut wichtig ist und kein Weg mehr daran vorbei führt. Und es ist schön, wie die Kinder immer mehr reflektieren: Was gibt es bei meinen Kumpels, was haben die zu Essen in der Schule mit, sie sind schon angespeckt weil... usw, was essen deren Eltern... und obwohl meine Kinder leider auch gerne Süßes essen, oder mal Pommes und andere KH, hat es sich bei ihnen schon vollkommen verinnerlicht, dass das eigentlich Müll ist. Interessanter Weise essen sie davon auch nicht mehr die riesen Portionen. Jedenfalls gibts jeden Morgen vorm Frühstück für jeden einen Apfel. In die Schule eine große Möhre, im Kindergarten gibts wenigstens am Vormittag Obstmahlzeiten, wenn auch der Rest nicht in meinem Sinne ist... Zu Hause ißt mein großer Sohn Mittag (das Schulessen lehnt er ab, ich habe auch nur sehr wenig Auswahlmöglichkeiten bei ihm). Aber zum Mittag gibt es dann IMMER zuerst eine riesen Möhre und eine große Portion Kohlrabi, habe es extra mal gewogen: das sind zw. 200-250g! Danach einen Apfel und abends wieder Kohlrabi und Möhre (auweia, kann man sich damit eigentlich vergiften? Es gibt für meinen Großen wirklich kein anderes Gemüse, er ißt nix anderes...aber er ist auch unglaublich fit und nie krank, toi, toi) Beim Kleinen (5J) ist es einfacher, er ißt zB auch Paprika. Nach dem Abendessen gibt meißtens noch einen halben Apfel für jeden. Meine zwei kleinen Kinder essen zum Glück auch Mandarinen und Birnen... Außerdem achte ich bei JEDER Mahlzeit, die meine Kinder bekommen, darauf, dass etwas eiweißhaltiges dabei ist. Also morgens bekommt der Große einen Eiweisshake oder Nüsse, die Kleinen meißtens Nüsse oder ein Ei. Dazu essen sie entweder Quark (den lieben sie) oder Amaranthknäckebrot mit zuckerfreier Marmelade. Und abends gibts fast immer ein Ei für jeden, ansonsten Fisch oder Fleisch. Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn meine Kinder erstmal das Gemüse weggefuttert haben plus das Eiweishaltige, dann sind sie schon ziemlich satt und essen nicht mehr so viel von den KH. Zum Trinken gibts Wasser, sehr selten mal verdünnt mit Fruchtsaft. Sind sie mal im Streik, erzähle ich immer wieder, was das Eiweiß im Körper bewirkt und warum das alles so wertvoll ist, zeige auf die Strunz Ernährungspyramide, die in der Küche hängt usw. Interessant ist, dass sich so langsam die Spreu vom Weizen trennt. Wenn ich meinen Großen sehe: Er ist schlank und knackig, sieht gesund und frisch aus, ist die Lebendigkeit pur, voller Energie. Und seine Kumpels... blaß, weniger Energie und die meißten schon ziemlich angespeckt.

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Veröffentlicht von: Karola S.
Beiträge: 156
Angemeldet am: 20.03.2011
Veröffentlicht am: 28.02.2012

Hallo Peter, keine Chance, mein Beitrag wurde nicht veröffentlicht. Du musst selber googeln, dann findest Du alles. Sind meist ausländische Produkte, welche über einen deutschen Händler angeboten werden. Mindestens 3 verschiedene kenne ich, gibt aber noch mehr. LG Karola

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Veröffentlicht von: Karina P.
Beiträge: 1
Angemeldet am: 26.02.2012
Veröffentlicht am: 26.02.2012

Hallo Peter! Meine Tochter ist 16, mein Sohn ist 14 und dieses Thema beschäftigt mich auch sehr. Besonders mein Sohn bereitet mir da sehr viel Kopfzerbrechen, da er sehr eigenwillig ist, was das Essen betrifft. Er hat mir schon als Baby den selbsgekochten Möhrenbrei um die Ohren gespuckt. Insgesamt ist er sehr schlank und sehr selten krank, das macht es für uns nicht leichter, ihm die Notwendigkeit der gesunden Ernährung klar zu machen. Allerdings hat er in der Schule eine ausgeprägte Konzentrationsstörung, die ich schon auf eine "Mangelernährung" zurückführe. Da er von Größe und Gewicht ungefähr meine Maße hat, gebe ich ihm auch die gleichen NEM's, die ich nehme, ungemessen, erst mal als Grundversorgung. Die Ernährung sieht bei uns so aus, dass beide Kinder morgens vor der Schule einen Eiweißshake bekommen, dazu Obst. Für die Schule gibt es noch mal einen Shake, dazu Obst, selbstgebackenes Brot mit Kräuterquark und Fleisch, also Hackbällchen, Putensteaks, Schnitzelchen. Das Brot backe ich ohne Mehl, mit Eiern und Quark, Eiweißpulver, Leinsamen, Weizenkleie, Sonnenblumenkörnern und Hefeflocken. Rezepte dazu findest Du im Netz oder hier im Forum. Hackbällchen braten wir mit Weizenkleie und auch bei Schnitzelchen nehmen wir Weizenkleie zum Panieren. Das ist sicher nicht alles optimal, aber besser, als die Industriewurst. Ansonsten mache ich viel mit Quark und Vanille-Eiweißpulver, da dann Früchte aller Art rein ( bloß keine Stückchen ;-), ich backe Eierkuchen und tausche das Mehl gegen Vanille-Eiweißpulver, auch Waffeln kann man so backen. Das sind so seine Lieblingsessen und damit nehme ich zumindest den Zucker raus. Insgesamt bleibt es trotzdem ein schwieriges Thema, ich hoffe das die Zeit und die Vernunft ihn sensibilisieren. Zumindest kommen oft schon Sprüche wie: "Hier gibt es nur fette Leute" oder "Der Y. in der Schule war wieder der Letzte beim Rennen, kein Wunder, der trinkt nur Limo" Das bedeutet für mich, dass er unsere Meinung zumindest prüft. Das ist jetzt ziemlich lang geworden, ich hoffe es war etwas Brauchbares dabei. Liebe Grüße Karina

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Veröffentlicht von: Maritta R.
Beiträge: 375
Angemeldet am: 20.01.2009
Veröffentlicht am: 24.02.2012

Hallo Peter, was manchmal noch Wirkung haben kann, wenn ihr den Kindern der Zusammenhang Ernährung- Bewegung möglichst deutlich greifbar macht. Aber nicht: Du musst mehr Sport machen, sondern irgendwie so, dass bei der Bewegung kleine Fresszellen ins Blut geschickt werden, die sich allen Zucker wegschnappen. Ich hab das immer am besten am Beispiel der Bauern verinnerlicht - aber für manche ist das ein wenig weit hergeholt, je mehr sich das Leben von Geburt an in der Stadt verlagert hat. Mein Schwiegervater hatte einen Bauernhof mit Feldarbeit und allem und meine Schwiegermama hat echt sehr gut schmeckendes gehaltvolles Essen gekocht. Im Sommer war der immer ganz schlank, da hat er den ganzen Tag auf dem Feld geschuftet - im Winter sah er immer... etwas wohlgenährter aus. Wenn es dein Budget erlaubt, ich finde das (Eiweiß-)knäcke von Konzelmann's (auch hier im shop) superlecker. Alle in der Familie außer mein jüngster auch. Außerdem macht das gut satt und man kann es lecker belegen. Eine kleine Hilfskrücke ist für uns auch noch das bei Kindern so heißgeliebte Ketchup. Ich weiß nicht, wo du wohnst, aber bei uns gibt es ein Tomatenketchup aus Werder ohne Zuckerzusatz. Da macht die Tomate nicht ganz so dick :) Bouletten kann man statt mit Semmelmehl auch ganz gut mit Quark als Bindemittel machen oder mit geriebenen Mandeln. Die bleiben locker und man schmeckt keinen Unterschied. liebe Grüße Maritta

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Veröffentlicht von: Peter B.
Beiträge: 118
Angemeldet am: 18.02.2012
Veröffentlicht am: 23.02.2012

Zweiter Versuch (habe den Beitrag bereits am 21.02.12 eigentlich eingestellt). Vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen. Mit einer solchen Resonanz habe ich, ehrlich gesagt, nicht gerechnet. Ich finde es toll, dass dieses Thema doch so viele von uns beschäftigt. Es ist schwierig, darüber woanders zu reden, sei es auf der Arbeit oder im Bekanntenkreis. Zum Glück gibt es auch sinnvolle Foren, wie dieses hier. ADAM: Es tut immer gut zu sehen, dass man nicht alleine mit einem Problem dasteht. Also das mit dem Obst, Gemüse, Nüssen etc. ist ganz unterschiedlich. Mal schmeckt´s und mal "geht das gar nicht". Auch Fisch (leider auch nur paniert) kommt mindestens einmal p.Woche auf den Teller. Dazu muss es dann aber halt auch noch Kartoffeln geben (und Gemüse). Nachtisch muss selbstverständlich auch sein, das sehen wir genauso. Was die Kinder zuhause nicht kriegen, holen sie sich woanders umso mehr. TANJA: Stillen ist eigentlich die beste Vorsorge. Da muss man sich eigentlich noch keine Gedanken übers Essen machen. Wenn´s jetzt aber besser läuft, ist doch prima; weiter so. KAROLA: Das Burgersteins Handbuch habe ich letzte Woche, nachdem ich den Tipp hier im Forum gesehen hatte, gleich bestellt; gestern ist es eingetroffen und muss noch studiert werden. Ich weiß, dass man hier im Forum keine Produkte weiterempfehlen darf, mit Orthomol und einigen Büchern geht es aber trotzdem. Hier geht es um Kinder, so dass ein kleiner Hinweis auf das Multipräparat vielleicht doch erlaubt ist (ggf. umschreiben?)? Unsere Kinder essen auch gerne Marmelade (immerhin selbst gemacht), dafür versuchen wir es aber immer mit Vollkornbrot (wenns denn schon sein muss). Das klappt meistens gut. MARITTA: Ja, unsere Kinder sind auch unterschiedlich. Die Große isst morgens immerhin meistens Obstsalat mit Joghurt und Müsli (mit viel Haferflocken)und manchmal Nüssen. Die Kleine nur Milch mit Schoko-Knuspermüsli (in meinen Augen Müll). Die Große trinkt einen Acerola-Saft mit 1000 mg. Vit.C (leider gezuckert, anders geht nicht), die Kleine lehnt es kategorisch ab, usw. Wir hoffen, dass die Kleine ihre Essgewohnheiten auch mal ändert und geben nicht auf; Prinzip: immer wieder anbieten. Ansonsten vielen Dank für den Tipp auf die Rubrik "Ernährung". Ich lese auch da sehr interessiert, bloß betreffen da, wie schon gesagt, die meisten Beiträge eben Erwachsene. STEFANIE: Das mit Vit. D ist, glaube ich, ein oft unterschätztes Problem. Ich habe mich just am Wochenende mit dem Thema intensiv befasst und zunächst einmal das Buch Gesund in sieben Tagen von Dr. von Helden bestellt. Noch ist es nicht da, aber ich bin mir sicher, dass wir alle sehr kurzfristig Vit. D auffüllen werden, auch ohne den Blutwert zu kennen (die meisten von uns haben mit hoher Sicherheit zu wenig Vit. D). Die Anleitung dazu, also Dosierung, Dauer etc. sollen in diesem Buch sehr gut beschrieben sein. Dieses Orthomol kannte ich bisher nicht, also vielen Dank für den Tipp (auch an Yvonne). In welcher Form nimmt man das Orthomol (Pulver, Pille?) und schmeckt das den Kindern? Auch wenn Deine Tochter ihre Essgewohnheiten mit dem Alter ändern kann, sind die Grundlagen, die Du jetzt legst, von unschätzbarem Wert; also weiter so. YVONNE: Welches Brot meinst Du? Ja das mit den Eiern, ist so eine Sache. ich selbst esse 2 Eier p.T., manchmal auch mehr. Meine Cholesterinwerte (vor 2 Wochen gemessen: Gesamtcholesterin: 153 mg/dl, HDL 71 und LDL 72 (jew. mg/dl) sind sehr gut, was für mich beweist, dass viele Eier nicht schädlich sind (auch wenn ich darüber schon viel gelesen habe und es eigentlich vorher schon wußte). Also bieten wir auch unseren Kindern immer wieder ein Ei an. Das Problem: gestern war das Rührei noch so lecker und heute "igitt". Wenn schon hart gekocht, dann bitte schön nur warm (nichts da mit gestern gekochten Eieren). Also, auch hier heißt die Devise: immer wieder anbieten und "kämpfen". Hui. Jetzt bin ich "froh", dass nicht noch mehr Beiträge da sind :-). Hoffe, dass mein Beitrag trotz der Überlänge veröffentlicht wird und dass er Euch nicht langweilt. Viele Grüße und weiterhin viel Ausdauer bei den Kindern! Peter B.

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Veröffentlicht von: Yvonne W.
Beiträge: 100
Angemeldet am: 08.12.2009
Veröffentlicht am: 21.02.2012

Lieber Peter. Da helfe ich gerne. MeineKinder sind 9 und 7. Viel Gemüse,etwas Obst, Brot als Eiweißvariante für den Großen,die Kleine bevorzugt noch den Vollkorntoast(aber die krieg ich auch noch),aber ganz wichtig:jeder ein halbes Orthomol(als Schnäpschen)für Erwachsene,verdünnte Säfte oder zuckerfreie Drinks und Eier.Schokolade bekommen sie von mir ganz bewußt nach dem Essen 1-2 Würfelchen,dann sind sie zufrieden. Schule und Hort erschweren die Sache ein wenig,das wird bei Dir nicht anders sein. Aber meine Kinder waren seit Jahren nicht mehr krank. Yvonne.

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Veröffentlicht von: Stefanie P.
Beiträge: 221
Angemeldet am: 04.03.2010
Veröffentlicht am: 21.02.2012

Hallo Peter, Strunz antwortete mir, dass er keine Kinder behandelt, zumindest keine Kleinkinder. Bei meiner Anfrage war meine Tochter 3 Jahre und musste wegen Pfeifferschem Drüsenfieber (EBV) an die Infusion. Und das bei mir, dem Gesundheitsapostel. Ich war entsetzt. Seitdem mache ich in Eigenexperiment wenige Dinge, die zu wirken scheinen, denn sie ist sehr stabil gesund seither. - 2.000 Vit D morgens - beim 1. Anzeichen von irgendwas geb ich ihr Orthomol, mind. 2 Fläschchen pro Tag. Ansonsten red ich wie Du mit Engelszungen, und übe mich hart in Froh- statt Drohnachrichten. Bei meiner Tochter, jetzt 5, wirken noch die Stowis und ihre Frohgeschichten. Jedes Stowi hat selbstverständlich einen Namen, und denen geht's allen besonders gut bei Paprika & Co. Mal seh'n, wie lange... VG Stefanie

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Veröffentlicht von: Maritta R.
Beiträge: 375
Angemeldet am: 20.01.2009
Veröffentlicht am: 20.02.2012

Hallo Peter, ich meine doch schon etwas über den Einfallsreichtum der Eltern unter uns bei ihren Kindern gelesen zu haben, finde jetzt aber keinen passenden Suchbegriff mit Beiträgen. Tipp allgemein, schau doch mal unter der Rubrik Ernährung nach, da kannst du dir auch selbst Anregungen holen. Nochmal allgemein: Was du und deine Frau essen und was lecker aussieht und auf dem Tisch steht, werden früher oder später auch die Kinder probieren. Frische Salate, Nüsse und Eier lassen sich immer nett anrichten. So mal zum kosten oder naschen einen Eiweißshake, auf den man obendrauf z.B. ein paar angefrorene Himbeeren legen kann - als Deko. Muss ja nicht alles gleich hardcore-Umstellung sein. Meine Söhne, inzwischen 17 und Anfang 20 sind total verschieden. Der ältere ernährt sich fast noch bedachter als wir auf Eiweißbasis und der Jüngere lehnt es ziemlich ganz ab. Wo er schon auch mal reinlöffelt, ist Hackfleischpfanne (Bio/Rind) gut gewürzt und mit Tomate zuletzt hineingeschnitten, die Powersoup aus dem kleinen Fitnessrezeptebuch, mal so n Shake wie oben beschrieben zum Frühstück und ein gekochtes Ei. Mal lässt er es stehen, mal ist es weg. Im Moment sind smoothies aus Mohrrübe, Apfelsine, Banane und Zitrone ganz gefragt. Aber von Smoothies hab ich nicht so sonderlich viel Ahnung. Wie gesagt, die Experten sprechen unter "Ernährung" :) Ausprobieren und Geduld haben. Liebe Grüße Maritta

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Veröffentlicht von: Karola S.
Beiträge: 156
Angemeldet am: 20.03.2011
Veröffentlicht am: 20.02.2012

Mir geht es genauso.Meine Kinder ernähren sich miserabel und ich kann kaum etwas dagegen tun. Vorleben funktioniert gar nicht, anbieten erst recht nicht. Aber ich gebe nicht auf, auch wenn ich manchmal verzweifele. Zum Glück sind sie quasi gesund und ganz dünn und so alt wie Deine. NEMs gebe ich ihnen allerdings. Ich orientiere mich an Burgersteins Handbuch und habe ein Multipräparat gefunden, welches einigermaßen die Anforderungen erfüllt. Von weißen Brötchen mit Nutella oder Marmelade bekommen sie keine Vitamine und Obst muss was ganz schlimmes sein. Das geht nur manchmal. Gemüse quasi gar nicht. Naja, das ist ein Prozess, bin ja schon froh, dass sie jetzt öfter mal Nüsse essen und akzeptieren, dass Kinderpinguin und Milchschnitte Dreck sind und das wir nicht zu Mc dings fahren..... Ich bin überzeugt, dass ich mit NEMs nichts falsch mache. Gemessen habe ich noch nicht. So sieht es bei mir aus. Bin für jede Idee dankbar.... VG Karola

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Veröffentlicht von: Tanja S.
Beiträge: 38
Angemeldet am: 20.01.2012
Veröffentlicht am: 20.02.2012

Hallo Peter es gibt extra JUNIOR - NEM´s, die eigentlich erst für Kinder ab zwei Jahren sind. Ich gebe die meiner Tochter (neun Monate) seit zwei Monaten, davor waren wir ständig beim Arzt wg Erkältung, Mittelohrentzündung usw. Seit zwei Monaten, trotz der super knackigen Kälte, nichts mehr, gar nichts! Nichtmal ne Schnuppinase!! Blutwerte bei so ner kleinen Motte lasse ich natürlich nicht nehmen. Da ich sie auch noch stille, dürfte des soweit passen denke ich. Bin mal gespannt wie meine essenstechnisch wird, wenn se mal groß is -.- LG Tanja

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