Vibrationsplatte zum Muskelaufbau und Hautstraffung

15 Beiträge
   
Ältester
pro Seite
 
  Sie haben  Lesezeichen
Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 968
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 16.02.2017
 

Hallo Phillip,

was sind deine Ziele? Was willst du mit der Vobrationsplatte erreichen?

 

Mein Tip: Einmal den ganzen Thread hier durchlesen. Am Besten inkl. Links und Videos. Das sollte dir schon mal weiterhelfen.

 

Ansonsten, wenn du schon im Fitnesstudio mit diesem Modell zu deiner Zufriedenheit gearbeitet hast, was spricht dann dagegen?

 

LG,
Thorsten

 

Veröffentlicht von: Phillip Z.
Beiträge: 1
Angemeldet am: 16.02.2017
Veröffentlicht am: 16.02.2017
 

Hi, ich habe bis jetzt nur im Fitnessstudio mit Vibrationsplatten zu tun gehabt und finde diese Fitnessgeräte eigentlich ganz gut. Es macht Spaß mit ihnen zu trainieren. Jetzt überlege ich auch eine Vibrationsplatte für zuhause zu kaufen, da ich ein bisschen intensiver trainieren möchte, denn ich habe mich im Winter richtig gehen lassen. Mir gefällt dieses Gerät, da ich es im Fitnessstudio benutze und es richtig gut ist. LG

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 968
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 24.01.2017
 

Hallo Susanne,

ein leichter Muskelkater in allen trainierten Muskeln / Muskelgruppen ist zumindest ein Zeichen dafür, dass die Instensität für die betrefonne Muskulatur durchaus fordend war.

Wenn du erst zwei Trainingseinheiten hinter dir hast, ist es kein Wunder, dass bestimmte (im Alltag oder der Vergangenheit vernachlässigte) Muskeln besonders heftig mit Muskelkater reagieren. Dieser Effekt nimmt aber mit jeder weiteren Trainingseinheit ab. Vorausgesetzt, der Muskel hat ausreichend Zeit, sich zu regenerieren. Das kann bei neuem Trainingseinstieg durchaus 5-7 Tage dauern; in Extremfällen noch länger. Alles, was die Durchblutung fördert, ohne weitere mechanische Beanspruchung zu verursachen (z.B. Massage) hilft hier bei der Regeneration. Ebenfalls eine nährstoffreiche, eiweißreiche Ernährung ohne Kaloriendefizit (!), sowie guter, erholsamer Schlaf und lockere Bewegungsübungen ohne stärkers Dehen.

Für die ersten 2-4 Wochen reicht 1x Training pro Muskelgruppe aus (noch nicht gleich Richtung 1RM gehen, langsam hocharbeiten). Dann kann man auf 2x pro Woche und Muskelgruppe steigern.

Jeder Muskekater stellt Mikrotraumata (kleinste Verletzungen der  Muskelfasern / Muskelzellen) dar, die eine lokale Entzündungsreaktion (Heilungsprozess) auslösen. Daher bevorzuge ich z.B. wenige Ganzkörper-Traingiseinheiten mit entsprechend hoher Intensität und ausgedehnten Regenrationsphasen (1-2x pro Woche alle 3-4 Tage). Die Entzündungsreaktionen haben dann Gelegenheit abzuklinen.
Bei einem sog. "Splittraining" (z.B. Mo, Do, Sa Oberkörper; Di, Mi Beine + Rumpf) mit jeweils leichtem(!) Muskelkater, würde ich u.U. ein permanentes Entzündungsgeschenen im Körper provozieren.

Wenn du soweit "auftrainiert" bist, dass du nur noch leichten Muskelkater bzw. nur noch ein leichtes Ziehen in den Muskeln nach dem Training verspürst, steigt auch der "Spaßfaktor". Man erfährt einen angenehmen Erschöpfungszustand ohne anhaltenden Schmerz und hat das gute Gefühl, etwas (für sich) getan zu haben; vom Trainingsfortschritt ganz zu schweigen.

Mein Tip: nach einer fordernden Trainingseinheit in die Sauna oder noch ein paar 100m/10-15 Minuten locker traben radfahren oder schwimmen (sehr geringe Intensität, zum Lockern, Cool-Down).

Wird schon {#emotions_dlg.wink}

Nur nicht gleich am Anfang von Null auf Hundert, Voll-Power einsteigen wollen!

LG,
Thorsten

 

Veröffentlicht von: Maybe
Beiträge: 98
Angemeldet am: 12.01.2017
Veröffentlicht am: 24.01.2017
 

Lieber Thorsten, ich finde deine Beiträge zum Thema Sport sehr interessant! Ich habe gerade mit Pump begonnen. Vorweg, es macht mir keinen Spass. Ich habe es jetzt 2 mal gemacht und schlimmen Muskelkater, vor allem Trizeps, obwohl wir alle Muskelgruppen trainiert haben. Ich entnehme daraus nun, das ich zuwenig Gewicht für die anderen Muskeln benutzt habe. ( ich trainiere mit der Stange  2,5-5 kg pro Seite ) oder ist es ein Technik Problem? Ich komme natürlich dennoch ziemlich ins schwitzen und gerade beim Brustmuskel und den Squats ziehts ordentlich. Aber müsste ich nicht überall Muskelkater haben?????-Vorausgesetzt ich habes g'scheit gemacht?

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 968
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 24.01.2017
 

Guten Morgen Dottie,

Der Unterschied zwischen Krafttraining und Fitnesstraining?

Der Begriffsbestandteil "Training" bedeutet, dass immer eine Zielsetzung und eine Methodik zum Einsatz kommen. Darüber hinaus, das regelmäßige, wiederholte Durchführen entsprechender Übungen mit steigender Intensität / Belastung.
1 Jahr, Tag ein, Tag aus morgens 20 Liegestütz machen hält zwar fit, ist aber kein Training (im Sinne der Trainigslehre).

Kraftttraining hat das Ziel einen Kraftzuwachs und/oder Muskelzuwachs zu erzielen, um in der Folge mehr Gewicht/Last bewegen zu können.


Wenn du eine Übung zur Kräftigung machst, z.B. Bankdrücken, ist es normal, dasa man mit steigendem Gewicht weniger Wiederholungen der Übung machen kann. Das Extrem ist dann erreicht, wenn man ausgeruht anber aufgewärmt mit einem Gewicht nur gerade so eine Wiederhoung/ eine Übungsausführung machen kann; die Zweite wird dann schon extrem unsauber von der Ausführunge oder geht gar nicht mehr (muskuläres Versagen/Überlastung). Dieses Gewicht, bei dieser Übung, wird dann als "1RM" (One- Repetition-Maximum) bezeichnet.
Als Krafttraining wird dann alles Bezeichnet, was mit mindestens 50% des 1RM als Belastung ausgeführt wird.

Beispiel: Du schaffst beim Bankdrücken 1 Wiederholung mit 80kg Gewicht. Alles was du beim Bankdrücken mit weniger als 40kg Gewicht machst (egal wie viele Wiederholungen), kann zwar anstrengend sein, ist aber definitionsgemäß kein Krafttraining mehr. Bei Ausreichend hoher Wiederholungszahl (z.B. 3-5x 30-50 Wdh.) ist es noch Ausdauertraining, bei geringerer Wiederholungszahl (z.B. 2-3x 20-40 Wdh.) ist es noch Fitnesstraining, bei noch gerigerer Wiederholungszahl ist es allenfalls noch Aufwärmen bzw. Sinnlos (im Sinne einer muskulären Anpassung).

Krafttraining kann man dann noch unterteilen in:
* Maximalkrafttraining; 90-95% 1RM; 3-5 Wdh.; 1-3 Sätze mit 5:00 - 10:00 Minuten Pause (nahezu maximale Belastung, ohne nennenswert Laktat im Muskel anzuhäufen!); Ziel ist es, die neuromuskuläre Koordination zu verbessern, d.h. Kraftzuwachs dadurch, dass die Nerven gleichzeitig mehr Muskelfasern synchron anregen. Das kannst du dir vorstellen wie eine römische Galere; ohne Taktgeber / Trommler rudert jeder wie er will und es geht nur chaotisch langsam voran. Mit Taktgeber rudern alle im Gleichklang, synchron, und es geht ordentlich voran. In beiden Fällen ist die installierte Leistung (Ruderer : Muskelzellen) gleich.  Kraftzwachs, ohne Zunahme an Muskelmasse! Allerdings ist da schnell eine Grenze erreicht (wenn alle Muskelfasern im Gleichtakt arbeiten). Das ist auch üblicherweise der Grund für einen schnellen Kraftzuwachs, wenn man neu mit Krafttraining beginnt.

* Hypertrophietraining; Zuwachs an Muskelmasse; 75-85% 1RM; 3-5x 10-12 Wdh. 1:00-3:00 Minuten Pause (maximale Erschöpfung des Muskels; bis zum muskulären versagen ("nichts geht mehr")); Ziel ist der Aufbau von Muskelmasse

Die Pausen, Satzzahlen, Prozente und Wiederholungen sind nicht in Stein gemeißelt, sondern nur Richtwerte. Sie können durchaus individuell differieren, auch Tageform abhängig.

Auf jeden Fall ist Krafttraining mit fordernd und anstrengend und auch mit Schmerz verbunden und kein "Kaffeekränchen".

 

Fitnesstraining dient dazu, die Gesundheit und körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten oder zu verbessern. Geringe bis moderate Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Herz-Krieislauf, Atmung.
Fitnesstraining würde ich mal als die kleine Schwester von Kraft- und Ausdauertraining bezeichnen.Vielfach "beschäftigt" sich die Klientel eines Fitnesstudios aber einfach nur, ohne ausgeprägte Zielsetzung/Zielstrebigkeit. Das kann zwar durchaus gesundheitlich positv wirksam und schweißtreibend sein, verdient aber oft nicht die Bezeichnung "Training".

Es hat meistens schon seine Berechtigung, dass ein Fitnessstudio Fitnessstudion heißt.

 

Zu deiner Frage nach dem speziellen Vibrationsplatten-Modell:

Kommt auf deine Zielsetzung an. Für Krafttraining halte ich sie  nicht geeignet, da sie mit 20-60Hz viel zu schnell ist (siehe auch die von mir früher verlinkten Infos/Video).
Für alles, was mit Kraft und (Kraft)Ausdauer zu tun hat, gibt es meiner Meinung nach bessere/wirkungsvollere Trainingsmethoden (die dann allerdings deutlich anstrengender und fordernder sind, als sich ein paar Minuten "durchrütteln" zu lassen).

Zum Lockern und zur Unterstützung der Regeneration (bessere Durchblutung) mag sie i.O. sein. Allerdings stellt sich dann die Frage, ob das diesen finanziellen Einsatz (und Platzbedarf) wert ist, oder ob diverse Faszeinrollen ("Black Roll", etc.) da nicht sinnvoller sind.

 

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von: Dottie
Beiträge: 9
Angemeldet am: 17.01.2017
Veröffentlicht am: 24.01.2017
 

Danke für die Antwort, Thorsten.

Was ist der Unterschied zwischen Fitnesstraining und Krafttraining? Ich verstehe das nicht so ganz {#emotions_dlg.smile}

Also ich bin eigentlich halbwegs zufrieden mit meinem Körper, nur ich kenne mich und ich schaffe nicht ins Fitnesstudio mit all diesen Menschen dort...

Zu Hause habe ich etwas mehr Privatspäre und kann so viel schwitzen wie ich will {#emotions_dlg.sealed}

Ich habe das Thema recherchiert und ich überlege mir jetzt, ob ich mir eine Vibrationsplatte mit AC-Motor, so wie diese hier : http://www.welche-vibrationsplatte.com/produkt/maxxus-lifeplate-5-1/ kaufen sollte . Man kann so eine Platte auch verbraucht etwas günstiger kaufen. 

Was hälst du davon, Thorsten? 

LG Dottie

 

 
Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 968
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 23.01.2017
 

Hallo Dotti.

Die Frage ist immer, was du erreichen willst.
Krafttraining?  Vergiss es; dafür sind Vibrationspatten, die für Heimanwender bezahlbar sind, nicht geeignt!
Fitnesstraining? Nun ja, es fühlt sich zumindest so an, als hätte man was getan; aber mehr auch nicht. körperliche Anpassreaktionen finden bei weitem nicht in dem Maße statt, wie man sich ausgepowert fühlt.
Lockerung? Das können die (einfachen) Virbationsplatten (die im dreistelligen Preisbereich) u.U. ganz gut. In der Regel ist die Bewegungsfrequenz zu hoch, als dass der Muskel folgen konnte und sich anpasst. Stattdessen steigt die muskuläre Regelung nach kurzer Zeit wegen überforderung aus und macht den Muskel "weich". Das kann durchaus zielführend un sinnvoll sein, wenn man Lockerung und Dehnung im Fokus hat. Kraftzuwachs ist nicht zu erwarten und ein anschließendes Krafttraining ist dann die nächsten 45-90 Minuten auch nicht möglich. Im Gegenteil, da der Muskeltonus deutlich herabgesetzt ist, steigt sogar eher das Verletzungsrisiko.

Mehr Informationen bekommst du auch, wenn du dir meine Beiträge vom 13.06.16, besonders die Links, anschaust (besonders das verlinkte Video!!).

 

Ansonsten: Probier doch die Vibrationsplatte deiner Freundin mal aus. Vielleicht reicht dir die ja auch.

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von: Dottie
Beiträge: 9
Angemeldet am: 17.01.2017
Veröffentlicht am: 20.01.2017
 

Hallo!

Ich habe 5 Jahre im Fitnessstudio auf einer Power Plate trainiert und ich muss sagen, ich bin mit der Trainingswirkung sehr sehr zufrieden!!! Vor allem hat sich mein Hautbild verbessert, meine Haut ist viel straffer geworden und ich habe ca. 5 kg abgenommen- das war auch mein Ziel eigentlich! {#emotions_dlg.cool}

Ich möchte aber mein Gewicht erhalten und ich überlege mir doch jetzt eine Vibrationsplatte für zu hause zu bestellen- es ist viel einfacher und man spart sich viel Geld und Zeit.{#emotions_dlg.sealed}

Hätte jemand Tipps für mich? Ich suche eine gleichwertige Vibrationsplatte wie Power Plate, aber etwas günstiger..

Meine Freundin hat sich vor 3 Monaten auch eine Vibrationsplatte für zu Hause bestellt und ist mit dem Training zu Hause sehr zufrieden. {#emotions_dlg.tongue_out} 

LG Dottie

Veröffentlicht von: Ramona S.
Beiträge: 234
Angemeldet am: 07.06.2011
Veröffentlicht am: 13.06.2016
 

Hallo Marie,

3 Vibrationsplatten habe ich bisher genutzt, allerdings nicht die kleinen für zu Hause, sondern die  richtigen Großen in den Studios.

1. Power-Plate (3 x 12erCard)

2. Vibrafit

3. Galileo

Ernsthaft selber kaufen würde ich es nicht.

- Viel, viel zu teuer -> entspricht mehrere Jahresbeiträge in sehr guten Fitness-Studios,

- trotz Matte (unten drunter) ziemlich laut, nicht geeignet z.B. auf Parkettfußboden,

- sehr große Stellfläche für dieses Gerät.

Hättest du Platz für das riesige Poster/Plakat mit den ca. 48 verschiedenen Übungen (siehe Amazon)?

 

Ja mit Vibrationsplatten, (laut schriftlichen Ausdruck) kann man richtig viel Fett verlieren und ordentlich Muskeln aufbauen. Cellulite wird auch besser aber mit Aqua-Jogging eben noch um einiges mehr bzw. Cellulitefrei.

In Sachen Krafttraining habe ich mich für den Milon-Kraft-Ausdauer-Zirkel entschieden, weil auch Cardioelemente mit integriet sind.

Vorteil von Vibrationsplatten in Studios: Ein Trainer steht an der Seite und motiviert, korrigiert und zeigt neue Übungen

Der Mensch hat so ca. 650 Muskeln. Ich glaube die werden alle angesprochen wenn man beim Probetraining (10 min) sich erstmalig an diesem Gerät versucht. Davor und danach hatte ich nie wieder solch einen Hammer-Muskelkater.

Weiterer Vorteil: Man kann tieferliegende Muskeln sehr effizient trainieren, wenn ich da an den Beckenboden denke.

Viele Grüße und ein kluges Händchen für die richtige Entscheidung.

Ramona

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 968
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 13.06.2016
 

Freut mich, wenn ich hilfreiche Anregungen geben konnte {#emotions_dlg.wink}

 

Gundula, nein, ich gehe nicht ins Fitnesstudio; weder YPSI noch ein anderes. Aufgrund langjähriger Trainertätigkeit im (Amateur)Leistungssport bilde ich mir aber ein, über ein Mindestmaß an Erfahrung und Verständnis für diesen Themenberich zu verfügen. Über die Modalitäten bei den einschlägigen Fitnesstudios kann ich keine Aussagen machen. Unser Hallenbad verfügt über einen spartanischen aber für mich ausreichenden Kraftraum. Ansonsten trainiere ich zu Hause (Kraftübungen mit eigenem Körpergewicht, evtl. plus Tochter auf den Schultern; Zugseil) oder draußen (Laufen).

 Hast Du dir schon das Video angesehen? Besonders die letzten 3-4 Minuten? Sagt eigentlich schon alles aus, zum Thema Vibrations(kraft)training und EMS; aus kompetentem Mund.

Kreiselplatte und Ähnliches werden im Video auch erwähnt. Die haben sicher ihre Berechtigung, aber aufgrund der realsierbaren Kippfrequenzen und Auslenkungen (~2-4Hz) wirken die auch schon wieder anders spezifisch. Es bleibt halt immer die Fragestellung, "Was will ich?" Danach muss man dann seine Trainingsmethodik wählen. Deine Kreiselplatte /Wackelbrett ist sicher gut für Balance und leichte Aktivierung der Tiefenmuskulatur, auch Rumpf (z.B. gut fürs Laufen / Stabilität in den (Sprung)Gelenken, aber ohne einen großen Kraftzwachs zu stimulieren); bringt aber z.B. einem Fußballer oder Tennisspieler nicht viel in Bezug auf Festigung des Stützaperates und Minderung des Verletzungsrisikos bei schnellen(!) Tempo-/ oder Richtungswechseln.Tiefe Kniebeugen halte ich für eine der unterschätztesten (Kraft)Übungen überhaupt. Zusammen mit Liegestütz und Klimmzügen. Mit den drei Übungen, technisch sauber ausgeführt, kann man schon den größten Teil eines Krafttrainings bestreiten. Diverse Variationsmöglichkeiten sorgen für Abwechslung.
Beim Krafttraining bin ich ein ausgemachter Freund von Low-Tech.Viel Spaß beim Trainieren.
LG,
Thorsten

Veröffentlicht von: Stephan S.
Beiträge: 56
Angemeldet am: 18.05.2016
Veröffentlicht am: 13.06.2016
 

Hallo Marie, 

ich möchte mich anschließen, lass das. 

Alles was ich bisher darüber gesehen und gehört habe (auch von Anwendern selbst) lässt mich stark an der Seriösität zweifeln. 

Muskelkater ja, aber den man man mit jeder Übung bekommen ohne Muskeln dabei aufzubauen. 

Was sich grundsätzlich sehr gut für zu Hause eignet ist das Training mit der Kettlebell. Geringe Kosten (Kettlebells, 3 Stunden Anfängerkurs) und Du kannst Dir mit wenigen Übungen Fitness und Kraft aufbauen, die selbst austrainierte Athleten überrascht. 

Google mal nach Tracy Reifkind und schau Dir nur die Bilder an, sie hat mit über 40 erst angefangen, mit 2 mal Swings die Woche. 

Gerne gebe ich dir weitere Infos, wenn es Dich interessiert. 

 

 

 

 

Veröffentlicht von: Marie
Beiträge: 2
Angemeldet am: 13.06.2016
Veröffentlicht am: 13.06.2016
 

Danke Thorsten 

für deine Info,

im Internet ist es leider sehr schwer gute Berichte darüber zu finden.

Mit bestem Dank

Marie

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 968
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 13.06.2016
 

Nachtrag, zum verlinkten Video:
Ab Zeitstempel 59:10 eine Zusammenfassung; für die, die sich nicht das Ganze Video ansehen wollen..

 

Der Vortragende ist  Prof. Dr. Dr. Dietmar Schmidtbleicher; mittlerweile im Ruhestadn befindlicher Dekan des Fachbereichs 21 „Sportwissenschaften und Arbeitslehre“ der Universität Frankfurt/Main.
http://www.spt-education.de/ueber-spt/unser-team/referenten/show/prof_dr-dietmar-schmidtbleicher

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 968
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 13.06.2016
 

Hallo Marie.

Kurze Antwort: Spar Dein Geld!

 

Lange Antwort:
Die für den Hausgebrauch bezahlbaren Geräte erzeugen eine regelmäßige Schwingung (Sinus), wie er unter natürlichen Bedingungen nicht vorkommt. Du hast also eine Belastung, die (wenn überhaupt) einen Trainingsreiz/-effekt setzt, mit dem du im wahren Leben (Sport) nichts anfangen kannst. Sinnvoll wären (wenn überhaupt) Geräte, die eine sogenannte "Stochastische Resonanz" erzeugen. D.h. eine gleichmäßige Schwingung, der ein unregelmäßiges (stochastisches) Signal überlagert ist.

Darüber hinaus arbeiten die meisten Geräte mit eine viel zu hohen Schwingungsfrequenz. Alles was über 15-20 Hz hinausgeht, hat keinen sinnvollen Trainingsreiz auf die Muskulatur (!). Die Sensor und Regelsysteme die in der Muskulatur integriert sind (Spannungs- und Dehnungssensoren, neuronale Rückkopplungsschleifen, Reflexbögen) können mit so schnellen Reizen nicht umgehen. Sprich der Muskel kann auf diese schnellen Schwingungen gar nicht adäquat reagieren. Nach ~4.000-10.000 Schwingungen steigen die muskulären Regelsysteme aus und der Muskel wird "weich".

Eine gezielte Reizsetzung zur muskulären Kraftsteigerung ist so nicht, bzw. nur unzureichend möglich.

Anders mag die Situation bezüglich Knochen und Gelenken aussehen. Dazu kann ich aber keine Aussage machen.

Weitere Anregungen und  Informationen findest du z.B. hier:
https://vimeo.com/23574630
http://ypsi.de/4-gruende-warum-training-auf-vibrationsplatten-zeitverschwendung/
https://blog.capecs.net/allgemein/vibrationstraining-sinnvoll-oder-eher-etwas-fur-faule-die-kritik-2/

Unterm Strich bleibt: es gibt keine "einfache" und leichte Art, Muskeln aufzubauen und einen Kraftzuwachs zu erlangen. Das ist immer(!) mit einer entsprechend intensiven Reizsetzung (Anstrengung) verbunden. Sich ein bißchen durchrütteln lassen bringt da nicht viel. Auch wenn die Fitnessindustrie hier gerne Anderes suggeriert.

LG,
Thorsten

 

 

Veröffentlicht von: Marie
Beiträge: 2
Angemeldet am: 13.06.2016
Veröffentlicht am: 13.06.2016
 

Wer hat Erfahrung mit Vibrationsplatten z. B. Galileo Advanced oder BodyVibe Gravity 14,

ich möchte mir so ein Gerät für zuhause kaufen um Muskeln aufzubauen und auch um die Haut etwas zu straffen. 

Wer kann mir hierfür ein Geräät empfehlen oder seine Erfahrungen mitteilen.

Mit bestem Dank

15 Beiträge
   
Ältester
pro Seite
 
  Sie haben  Lesezeichen