Vitamin D3, K2 und ASS

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Veröffentlicht von: Stefanie B.
Beiträge: 14
Angemeldet am: 02.06.2017
Veröffentlicht am: 01.08.2017
 

Die Grenze bei dem Vitamin D beträgt 75 nmol/L, da bist du mit deinem Wert schon unter dem vorgegebenen.

Du kannst in dieser Tabelle den genauen Vitamin D Status, die Symptome und die Vitamin D Konzentration ablesen https://www.inutro.com/vitamin-d, schau unter VITAMIN D MANGEL UND ADÄQUATER LEVEL.

Bei uns in Deutschland wird von den meisten dieses Thema nicht so ernst genommen, auch wenn ca. 30% der Deutschen an Vitamin D Mangel leiden, sollte man nicht ignorieren das noch mehr % ein Defizit haben was auch nicht gut ist. 

 

 

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 921
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 25.07.2017
 

50nmol/l = 20µg/l = 20ng/ml => in der Tat zu niedrig.

http://www.imd-berlin.de/nc/leistungsverzeichnis/einheitenrechner.html

 

 

Veröffentlicht von: Detlef F.
Beiträge: 4
Angemeldet am: 17.07.2017
Veröffentlicht am: 25.07.2017
 

"Eine Blutuntersuchung hat bei mir ergeben, dass mein Vitamin D3 Wert mit 50ng/l  zu niedrig ist..."

Hallo,

ich wollte mich noch einmal zu dem Thema melden

da ich eben gerade erfahren habe, dass die Einheit nmol/l und nicht wie irrtümlich geschrieben: ng/l ist.

Und dass mir nocheinmal bestätigt wurde dass der Wert zu niedrig sei.

 

Detlef

Veröffentlicht von: Panos
Beiträge: 47
Angemeldet am: 09.08.2016
Veröffentlicht am: 19.07.2017
 

Danke Thorsten,

So etwas ähnliches habe ich mir auch schon gedacht. Es fehlen zu viele Faktoren, um eine Konkrete Vorstellung über den Verlauf dieser Studie zu haben.

 

LG,

 

Panos

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 921
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 19.07.2017
 

Ich halte diese Studie für weitestgehend irrelevant.
Vitamin D hat ja durchaus vielfältige Aufgaben im Körper. U. A. die Modulation (!) des Immunsystems; nicht unbedigt aber die eigentliche Infektabwehr.

Wenn das Immunsystem der untersuchten Kinder "anständig läuft" ist von einer erhöhten Vitamin D Gabe auch kein Effekt zu erwarten.
Wenn das Immunsystem weiterer Stoffe bedarf, um eine kompetente Infektabwehr auszuführen, wird von einer zusätzlichen Vitamin D Gabe auch kein besonderer Effekt zu erwarten sein.

In den "Results" wird zwar über die Serum 25-hydroxyvitamin D Levels am Studienende berichtet, aber wie sahen diese zu Beginn aus bzw. wie haben sie sich im Studienverlauf entwickelt?

Wenn du mich fragst, hat diese Studie eine zu eingeschränkte Fragestellung untersucht, um eine sinnvolle Antwort bezüglich Vorteilen einer Vitamin D Supplementation zu geben; erst recht bezüglich der Dosis.

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von: Panos
Beiträge: 47
Angemeldet am: 09.08.2016
Veröffentlicht am: 19.07.2017
 
Liebe Fioristen,
 
Ich habe heute einen Beitrag zum Vitamin D bei Kindern im Vorschulalter gelesen und würde gern eure Meinung und, wenn möglich, auch die von Dr. Strunz dazu haben. Es wird hier besprochen, daß eine tägliche "Überdosis" von 2000 IE kaum einen Vorteil gegenüber einer täglichen "Normaldosis" von 400 IE bringt, was die winterlichen Infektionen betrifft. Meine Frage hier wäre: Wie sieht es mit einer täglichen "Überdosis" von 3000, 4000 oder 5000 IE aus? Sind tägliche 2000 IE Vitamin D3 nicht etwas "zu sparsam"?
 
Hier der Beitrag:

Question  Does high-dose vitamin D supplementation (2000 IU/d) help to prevent wintertime viral upper respiratory tract infections compared with standard-dose vitamin D supplementation (400 IU/d) among preschool children?

Findings  In this multisite randomized clinical trial that included 703 children, the number of wintertime laboratory-confirmed viral upper respiratory tract infections was higher in the high-dose group than the standard-dose group, not a statistically significant difference.

Meaning  Vitamin D dosing higher than 400 IU/d may not be indicated for preventing wintertime viral upper respiratory tract infections in children.

Abstract

Importance  Epidemiological studies support a link between low 25-hydroxyvitamin D levels and a higher risk of viral upper respiratory tract infections. However, whether winter supplementation of vitamin D reduces the risk among children is unknown.

Objective  To determine whether high-dose vs standard-dose vitamin D supplementation reduces the incidence of wintertime upper respiratory tract infections in young children.

Design, Setting, and Participants  A randomized clinical trial was conducted during the winter months between September 13, 2011, and June 30, 2015, among children aged 1 through 5 years enrolled in TARGet Kids!, a multisite primary care practice–based research network in Toronto, Ontario, Canada.

Interventions  Three hundred forty-nine participants were randomized to receive 2000 IU/d of vitamin D oral supplementation (high-dose group) vs 354 participants who were randomized to receive 400 IU/d (standard-dose group) for a minimum of 4 months between September and May.

Main Outcome Measures  The primary outcome was the number of laboratory-confirmed viral upper respiratory tract infections based on parent-collected nasal swabs over the winter months. Secondary outcomes included the number of influenza infections, noninfluenza infections, parent-reported upper respiratory tract illnesses, time to first upper respiratory tract infection, and serum 25-hydroxyvitamin D levels at study termination.

Results  Among 703 participants who were randomized (mean age, 2.7 years, 57.7% boys), 699 (99.4%) completed the trial. The mean number of laboratory-confirmed upper respiratory tract infections per child was 1.05 (95% CI, 0.91-1.19) for the high-dose group and 1.03 (95% CI, 0.90-1.16) for the standard-dose group, for a between-group difference of 0.02 (95% CI, −0.17 to 0.21) per child. There was no statistically significant difference in number of laboratory-confirmed infections between groups (incidence rate ratio [RR], 0.97; 95% CI, 0.80-1.16). There was also no significant difference in the median time to the first laboratory-confirmed infection: 3.95 months (95% CI, 3.02-5.95 months) for the high-dose group vs 3.29 months (95% CI, 2.66-4.14 months) for the standard-dose group, or number of parent-reported upper respiratory tract illnesses between groups (625 for high-dose vs 600 for standard-dose groups, incidence RR, 1.01; 95% CI, 0.88-1.16). At study termination, serum 25-hydroxyvitamin D levels were 48.7 ng/mL (95% CI, 46.9-50.5 ng/mL) in the high-dose group and 36.8 ng/mL (95% CI, 35.4-38.2 ng/mL) in the standard-dose group.

Conclusions and Relevance  Among healthy children aged 1 to 5 years, daily administration of 2000 IU compared with 400 IU of vitamin D supplementation did not reduce overall wintertime upper respiratory tract infections. These findings do not support the routine use of high-dose vitamin D supplementation in children for the prevention of viral upper respiratory tract infections.

Trial Registration  clinicaltrials.gov Identifier: NCT01419262

 

LG,

 

panos

Veröffentlicht von: Thomas V.
Beiträge: 350
Angemeldet am: 27.01.2016
Veröffentlicht am: 18.07.2017
 

50 ng gilt beim vitamin d als ein guter wert. mehr erreiche ich auch bei einem guten sommer hier im norden nicht, wenn ich dauernd am fkk-strand bin. naturvölker sollen auch nur um die 50 ng.aufweisen. rentner in thailand kommen auf 90 ng. als vorbeugung bei infarktgefahr, diabetis, autoimmunerkrankungen werden 70 bis 90 ng empfohlen. bei krebs darf es sogar noch mehr sein.

Veröffentlicht von: Detlef F.
Beiträge: 4
Angemeldet am: 17.07.2017
Veröffentlicht am: 18.07.2017
 

Hallo Thomas, hallo Markus,

erst einmal Danke für Eure Antworten.

Omega 3 nehme ich seit ca. einem ¾ Jahr, tgl. 1400mg.

Nach meiner Info liege ich mit 50ng/l genau an der Grenze zwischen D-Mangel und Unzureichende Versorgung (Patientenratgeber Vitamin D,WVS Verlag).

Meinen Vit K Spiegel kenne ich nicht. Aber wie meinst Du das mit dem  „Gleichgewichtszustand“?

Du schreibst „Aspirin wiederum hemmt nur die "Klebrigkeit" der Thrombozyten.“ spricht ja eigentlich wieder dafür was ich anfangs schrieb, dass Vit K2 nicht mit Antikoagulantien (wie: Macumar) zusammen genommen werden darf.

Detlef

Veröffentlicht von: Markus
Beiträge: 684
Angemeldet am: 25.07.2013
Veröffentlicht am: 17.07.2017
 

Hallo,

 

eigentlich so alle D-Experten sehen einen Spiegel von 40 bis 60 ng/ml als Sweet Spot an, ausser evt. für Autoimmungeschichten wo es auch mal mehr sein darf. Von daher passt es doch bei dir!

K1 wird im Körper und von der Darmflora(hat man passend oder hat man eben nicht!) zu K2 umgewandelt, dieses wiederum aktiviert u.a. einige Blutgerinngungsfaktoren, den Hauptbeitrag leistet aber K1, K2 hat nebenbei auch eine blutgerinnungsfördernde Eigenschaft.

 

Hattest du bislang zu  wenig K2 so hast du dann auch mehr von diesen Blutgerinngungsfaktoren. Aber mehr als alle zu aktivieren geht nicht! Sättigst du dein System was mit 100 µg K2-Mk7 oder einigen 100 µg K2-Mk4 sehr wahrscheinlich der Fall sein dürfte hast du einen Gleichgewichtszustand erreicht. Jetzt kannst du über Test deiner Blutgerinnung dein Medikament "einstellen", also Quickwert beim Arzt messen lassen und die Dosis anpassen. Wichtig ist dann aber dass du zu dem Medikament die vorherige Dosis K2 konstant dazumnimmst, denn der so ermittelte Quickwert gilt nur unter dieses Bedingung.Mit maximaler k2-Dosis geht der Quickwert nicht krass in den Keller aber er ändert sich schon etwas nach unten. Dies sollte aber kein Grund sein gar kein K2 zu sich zu nehmendenn du beötigst es u.a. fr die Aktivierung von Enzymen für den Knochenstoffwechsel und zum "Freihalten" der Arterien.

 

Wirklich interessant ist das alles aber nur bei Gerinnungshemmern, die als Vitamin K-Antagonisten wirken, sprich: Marcumar. Aspirin wiederum hemmt nur die "Klebrigkeit" der Thrombozyten.

Vitamin K-Antagonistengabe

Veröffentlicht von: Thomas V.
Beiträge: 350
Angemeldet am: 27.01.2016
Veröffentlicht am: 17.07.2017
 

es gibt auch noch andere nems, die die blutgerinnung beeinflussen...z.b.omega3

ich nehme clopedogril zusammen mit vitamin d, k2 und omega 3.

habe festgestellt, dass bei verletzungen, die wunde nur schlecht heilt. ich setze dann das clopedogril für 1 bis 3 tage ab, dann ist die wunde verheilt. diese heilverzögerung hatte ich vor der o3- substitution nicht.

k2 wirkt um gegensatz zu k1 auch auf die blutgerinnung.

Veröffentlicht von: Detlef F.
Beiträge: 4
Angemeldet am: 17.07.2017
Veröffentlicht am: 17.07.2017
 

Ein herzliches Hallo hier im Forum,

nachdem ich hier nun schon eine ganze Weile mitlese, möchte ich auch einmal eine Frage stellen.

Eine Blutuntersuchung hat bei mir ergeben, dass mein Vitamin D3 Wert mit 50ng/l  zu niedrig ist und ich auffüllen muss. Nun sollte man ja Vit D3 nicht ohne Vit K wegen des Calciumabbaus (Stichwort: Plaque-Ablagerungen in den Blutgefässen) einnehmen.

Spätestens jetzt muss ich noch vorausschicken, dass ich vor einem Jahr einen Schlaganfall hatte und seitdem ASS 100mg nehmen muss.

Doch ich bin verunsichert: Anfangs las ich, dass Vit K2 (K2!) nicht mit Antikoagulantien zusammen genommen werden darf, aber ASS nur im erweiterten Sinne zu diesen zählen, weil sie zwar einen Einfluss auf die Thrombozytenfunktion haben, sie sind jedoch von den Antikoagulantien abzugrenzen, weil sie eine eigene Wirkstoffklasse bilden.

Also: würde passen!

Nun  lese ich im neuen Buch von Dr.Strunz „Der neue Weg der Heilung“ dass (auf Seite 209) „Vitamin K Präparate sollten deshalb nicht mit gerinnungshemmenden Medikamenten eingenommen werden, denn sie beeinflussen deren Wirkung“.  Frage: bezieht sich diese Aussage wohl auf K1 oder K2 oder alle beide K? Oder ist hier "gerinnungshemmend" als Synonym zu verstehen?

Denn ASS zählt nun aber zu den Gerinnungshemmenden Medikamenten …

Was heißt das jetzt für mich? Darf ich als mit ASS medikamentierter kein Vitamin D3 supplementieren? Oder nur mit der Gefahr einer Plaque-Ablagerungen in meinen Blutgefässen?

Oder verstehe ich hier etwas nicht?

Detlef

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