Einen schönen Sonntag zusammen! 

Heute möchte ich mal einen schönen Erfahrungsbericht hinzufügen. Meine Mutter (76) hat sich das gesamte letzte Jahr mit einem doppelten Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule gequält. Dass es sich um einen doppelten Bandscheibenvorfall handelte, wussten wir allerdings erst seit dem Sommer, weil ihr örtlicher Orthopäde erst mal alles andere versucht hat (Akupunktur, Übungen etc.), bevor ihre Hausärztin darauf hin gewirkt hat, ein MRT zu machen. Seitdem war sie bei mindestens vier verschiedenen Ärzten, um sich Meinungen anzuhören. Der eine wollte sofort operieren (wollte sie aber zum Glück nicht), zwei andere rieten davon ab (nicht zuletzt wegen ihres Alters), der vierte bestellte sie zur Schmerztherapie für acht Tage ins Krankenhaus, wo sie einmalig etwas in den besagten Bereich gespritzt bekam, Novalgininfusionen und Morphium erhielt. Auf wundersame Weise waren ihre Schmerzen verschwunden (klar, bei DEM Betäubungscocktail!).

Nach ihrer Entlassung nahm sie zuhause weiterhin Morphium ein. Trotzdem sass sie so manche Nacht schmerzgeplagt stundenlang im Wohnzimmer, weil sie nicht schlafen konnte. Nahm innerhalb weniger Wochen knapp 20 Kilo ab, hatte keinen Appetit mehr und war psychisch ziemlich down. Irgendwann strahlten die Schmerzen in ihre Hände aus (Freunde vermuteten ein Karpaltunnelsyndrom) und meine Mutter begab sich wieder auf Ärztewanderschaft. Einer wollte wieder sofort operieren, dieses Mal den Karpaltunnel - sie lehnte ab. An dieser Stelle kam ich ins Spiel, konnte es nicht mehr mit ansehen und "verschrieb" ihr Vitamine (B-Komplex, C, D3, Calcium, Zink etc.) sowie einmal täglich einen Eiweissdrink, den ich sie bat, mit fettem Mandelmus, Quark etc zu verfeinern, um ihn hochkalorisch zu machen (wenn sie schon nicht essen konnte). Bei der Dosierung der Vitamine orientierte ich mich an Herrn Dr Strunz Empfehlungen in seinem Vitamin-Buch. Und siehe da... bereits nach wenigen Wochen ging es ihr psychisch und physisch viel besser, die nächtlichen Schmerzen gingen komplett zurück, sie schläft wieder durch (das Morphium nimmt sie immer zwar immer noch), ist wieder fröhlich, isst besser. Und wir haben nun eine Heilpraktikerin gefunden, die auf Rückenleiden spezialisiert ist, zu der sie alle zwei, drei Wochen geht, die das umliegende Gewebe, die Muskeln etc. mobilisiert, löst und ihr spezielle Übungen gezeigt hat, die sie täglich zuhause macht. Es liegt sicherlich noch ein weiter Weg vor ihr, und das Morphium will auch irgendwann wieder abgesetzt werden (Kommentar des Arztes: "Das können Sie jahrelang bedenkenlos nehmen...") aber sie erzählt allen, dass die Vitamine und das Eiweiss sie "gerettet" haben. 

Natürlich hat sie dies auch ihrer Hausärztin berichtet, die daraufhin sagte "Ja, Vitamine sind gut, nehmen Sie die mal weiter...". Weshalb sie da wohl selber nicht drauf gekommen ist? Eine andere sagte "Von Vitaminen als Nahrungsergänzungsmitteln halte ich nichts, aber Ihr Körper ist in einem absoluten Mangelzustand (kein Wunder, er hat ja auch monatelang vergeblich gegen die Entzündungen angekämpft), so dass eine temporäre Gabe Sinn macht." Weshalb denn erst, wenn der Körper im Mangel ist? Und nicht vorbeugend?

Nun ja. Ich bin dankbar für die Arbeit von Herrn Dr. Strunz. Ich weiß nicht, wie es meiner Mutter ohne die Vitamine heute ginge... 

Schöne Grüße!