Vollkornbrot vs. Vollmilchschokolade

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Veröffentlicht von : Elsa L.
Beiträge: 1
Angemeldet am : 11.12.2019
Veröffentlicht am : 11.12.2019
 

Guten Tag an alle,

 

ich bin auch großer Fan davon, Obst und Gemüse selbst anzubauen aus dem eigenen Garten. Ich bin auf einem Bauernhof in der Nähe von Köln groß geworden und da wurde uns das in die Wiege gelegt. Leider mussten wir umziehen und jetzt muss ein neuer Garten her. Aufgrund meiner Krankheit kann ich mich leider nicht mehr um den Anbau und die Pflege des Gartens kümmern, weswegen ich jetzt Hilfe vom Garten-und Landschaftsbau in Köln bekomme. Da wird sich wenigstens um meine Beetanlagen gekümmert, damit ich weiterhin angebautes Gemüse und Obst essen kann. Denke, das ist die gesündeste Ernährungsweise. Da weiß man, was drin ist!

Viele Grüße,

Elsa

Veröffentlicht von : Huland
Beiträge: 548
Angemeldet am : 26.02.2018
Veröffentlicht am : 26.09.2019
 

@Thorsten

Thermodynamische Gesetze gelten auch für Menschen!

Derartige Abstrusitäten hattest du früher mal geschrieben, z.B. hier:

https://www.strunz.com/de/forum/bergewicht-trotz-no-carb

 

Sehr schön, dass du anscheinend davon weg bist. :-)

LG

H

 

 

Veröffentlicht von : Blackdove1977
Beiträge: 112
Angemeldet am : 06.10.2018
Veröffentlicht am : 26.09.2019
 

ich halte es einfach so:  es wird alles gegessen, was im Garten wächst. Vom Salat über rote Beete, Kürbisse, Karotten, Kohlrabi bis auch zur Kartoffel (die allerdings in Maßen, nicht Massen ;-)). Brot habe ich seit der Gemüseflut nicht mehr gebraucht. Zum Gemüse koche ich Fleisch (das Eiweiss muß ja auch von irgendwo her kommen).

Es sind aber auch mal Kohlehydrate dabei (z.B. aus Vollkornnudeln), aber wenige.

Mich stört, daß es immer wieder neue Hypes gibt, die sich dann wieder überholen. Zuerst war das Fett out, jetzt sind es Kohlehydrate. Mal ist Kokosfett schlecht, dann gut. Mal darf man Olivenöl zum Braten nehmen, dann wieder nicht.

Ein paar Sachen sind für mich klar: die industriell hergestellten Fertigprodukte (Würzmischungen oder Pizza etc.) sind nicht gut, da ist zuviel Chemie drin. Auch die ganzen Backwaren enthalten Transfette und Kohlehydrate. Danach fühlt man sich schon schlecht.

Ich brauch ein paar Kohlehydrate in meiner Nahrung, nicht viel, aber ohne fühle ich mich ziemlich schlapp. Ob das jetzt in Richtung Maillard Reaktion geht, kann schon stimmen, bringt mir aber nichts, wenn die Lebensqualität nicht stimmt. Ein No carb Leben ist leider nichts für mich, mit Low Carb komme ich zurecht. Liebe Grüße, Nina

Veröffentlicht von : Huland
Beiträge: 548
Angemeldet am : 26.02.2018
Veröffentlicht am : 26.09.2019
 

Aber das hindert einen wohl nicht, solch unsinnige Vergleiche anzustellen und wieder einmal undifferenziert gegen KHs zu wettern...

Und andere behaupten im Internet eine Kalorie sei gleich einer Kalorie und verteidigen diese extrem abstruse Behauptung bis aufs Blut.

Glashaus, Steine?

LG

H

 

Veröffentlicht von : ingo
Beiträge: 841
Angemeldet am : 29.09.2015
Veröffentlicht am : 25.09.2019
 

Die Frage ist ja, ob die Reis-verzehrenden Asiaten ohne den Reis nicht noch gesünder wären bzw. wie viel Reis die essen, die am gesündesten sind.

Wenn ich da an die Kinderfotos mit den dicken, runden Kinderbäuchen denke, die ab und zu gezeigt wurden (und vielleicht noch werden), wenn uns der Hunger in der Welt verdeutlicht werden soll. Reis war i-wie immer zu sehen.

Warum sollte das asiatische Hauptgetreide mehr zur Gesundheit beitragen als unser Getreide, Thorsten?!

(Mal sehen, ob dieser Beitrag genehmigt wird; muß nämlich erst durch den Admin-Scan gehen, wie ich erfahren habe ... Beachtet bitte: Wenn er genehmigt wird, wird das zeitversetzt geschehen! Jetzt haben den 25.9, 18:18h)

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 2305
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 25.09.2019
 

Hi Robert,

"Das zeigt "durch die Blume" schon, dass wir nicht wirklich geeignet sind, mit solchen Mengen an KH umzugehen."

Das zeigt vor allem, dass Menschen keine Kühe (Wiederkäuer) sind und man sich vielleicht doch mal Gedanken über unterschiedliche Verdauungssysteme und unterschiedliche Nahrungpräferenzen (artspezifisch) machen sollte. Menschen sind auch keine Orang-Utans, Gorillas, Rehe, Adler oder Ameisen.

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 1668
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 25.09.2019
 

Dieses Kind (der DOC) will provozieren!!!

Deswegen muss ich jedesmal grinsen, wenn er undifferenzier über KHs wettert. Und noch mehr, wenn ich die Reaktionen hier lese.

Funktioniert jedes mal.coolcool

Denn wenn Thorsten schreibt, dass bestimmt KHs - im richtigen Kontext - durchaus positiv sind, dann lesen viele:

Also doch.....dann kann ich ja weiter täglich meine Süßigkeiten mampfen. Muss halt blos ne Runde um den Block walken, dann ist das alles neutralisiert. Jeder schmiedet sich seine eigenen Ablasbriefchen. Nur unseren Mitochondrien bzw. Zellen ist das Wurscht.

Deswegen predigt der DOC Schwarz/Weiß.

So, und jetzt zieh ich mir nen SchokoNußKuchen rein und schieb die Maus doppelt so schnell über das Mousepad.

LG

Martin

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 2711
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 25.09.2019
 

Hallo Thorsten,

was diesen Vergleich angeht, bin ich 100% bei Dir. Ich habe auch das Buch gelesen. Der Vergleich ignoriert die Gefahr, die von Zucker ausgeht, Thema Maillard! Und die vollkommen anderen hormonellen Kaskaden, die ebenfalls bei echtem Zucker=Schokolade vollkommen anders ablaufen als beim Vollkornbrot.

Ich habe im Buch exakt eine wichtige Zeile gefunden und bei mir eingebaut:

Kühe nehmen im Blut nur 5% der KH auf, die sie essen. Der Rest (95%) wird von Bakterien zu Fettsäuren umgebaut!

Ein Riesenunterschied zum Menschen, der nahezu 100% der KH ins Blut fliessen lässt.

Das zeigt "durch die Blume" schon, dass wir nicht wirklich geeignet sind, mit solchen Mengen an KH umzugehen. Schon gar nicht, so wie wir heute leben...und auch bei den Asiaten wird sich das ändern, denn die westlichen Konzerne drücken ja auch dort in den Markt. Mit ihrem Zucker...

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Timo H.
Beiträge: 28
Angemeldet am : 10.10.2018
Veröffentlicht am : 25.09.2019
 

Ich sehe das so:

Die Kernaussage lautet - wie eigentlich immer - esst mehr Gemüse statt Brot/Schokolade. Und nicht, esst Schokolade statt Brot.

Der Vergleich ist Meiner Meinung nach überflüssig, wenn man sich an diese einfache Regel hält. Es sollte wohl nur der erneuten Verdeutlichung dienen, dass Vollkornbrot mehr Nachteile hat, als viele es einsehen möchten.

LG

Timo

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 2305
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 25.09.2019
 

Vorweg: ja, Vollkornbrot ist wahrscheinlich auch nicht wirklich gesünder, Weißmehlbrot.

Aber! So einen unsinnigen Vergleich zu Schokolade zu ziehen, ist schon arg.

Dass die Schokolade nicht wirklich gesund ist, weiß wohl jeder; vor allem bei den Mengen. Die Fett-KH-Ratio entspricht ziemlich genau der „Nutella-Formel“ und ist metabolisch alles Andere, als vorteilhaft.

Und das Brot? Enthält die KHs in Form von Stärke (Glukose + Glukose + Glukose + ...). Bei der Schkolade ist es Zucker (Glukose + Fruktose); kann man über einen Kamm scheren, muss man / sollte man aber nicht. Stärke an sich ist übrigens völlig unproblematisch. Mrd. Reis essende Asiaten machen es vor.

Im Mehl ist aber auch Eiweiß enthalten; Glutene und Lectine z.B.. Die haben nicht ohne Grund einen schlechten Ruf. In Schlolade findet man die üblicherweise nicht!

Aber das hindert einen wohl nicht, solch unsinnige Vergleiche anzustellen und wieder einmal undifferenziert gegen KHs zu wettern...

LG, Thorsten 

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