Vorfußlaufen, technische Frage

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Thema Vorfußlaufen, technische Frage

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Veröffentlicht von: Martina M.
Beiträge: 184
Angemeldet am: 18.03.2010
Veröffentlicht am: 26.02.2013

Hallo Karola, hallo Ralf, dann bin ich nicht die einzige Bergziege hier, sehr beruhigend ... Die nächsten Touren werde ich also auch mit den leichten Schuhen angehen, vielleicht nehme ich die Bergschuhe sicherheitshalber mit. Der feste Halt bis zum Knöchel soll ja vor allem beim Schieftreten vor dem Umknicken schützen. Davor habe ich als Gewohnheitsläufer aber keine Angst, denn ich bin inzwischen schon oft auf einem Tannenzapfen ausgerutscht, im Schneematsch zur Seite geschlittert oder einfach über einen Stein weggerollt, ohne dass dem Fußgelenk etwas passiert ist. Wenn die Füße an das Laufen gewöhnt sind, können sie auch Stolperer ausgleichen. Naja Karola, 6 min pro km ist für mich schnell, das entspricht 1/4- Marathon in 1 Stunde, besser war ich bis jetzt nicht. Ich glaube aber, dass mit Vorfußlauf mehr drin ist und werde im Sommer sehen, ob ich richtig liege. Vorerst gilt ja nur, überhaupt in Bewegung zu bleiben, durch Schnee, Schlamm und Pfützen - Hauptsache ein paar km gelaufen. Schneematschige Grüße von Martina

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Veröffentlicht von: Ralf B.
Beiträge: 174
Angemeldet am: 10.06.2009
Veröffentlicht am: 21.02.2013

Ich war auf Korsika Bergwandern mit den FF (das Modell zum Schnüren wie ein Turnschuh). War ein Super-Gefühl und hat tierisch Spass gemacht, von Felsen zu Felsen zu hüpfen wie ein Gemsbock. Danach noch Hochseilgarten und Canyoning - ich ziehe nichts anderes mehr an (ausser bei Eis und Schnee). Die "erfahrenen" Bergwanderer warnen aber davor, weil der Fuss bei Steinschlag nicht geschützt ist. Mag sein, aber solche alpinen Touren mache ich auch nicht (Zugspitze hoch und runter o.ä.).

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Veröffentlicht von: Karola S.
Beiträge: 156
Angemeldet am: 20.03.2011
Veröffentlicht am: 16.02.2013

Hallo Martina, mit dem schnell laufen, das ist eine Definitionsfrage. Ich finde, ich laufe nicht schnell mit 6:00-6:20 min pro Kilometer. Aber es geht super. Ist jetzt alles Routine. Habe mir nun auch den Vf gekauft aber noch nicht benutzt. Ist mir Barfuß zu kalt im Moment :-) Ich persönlich finde es nicht schlimm, mit Barfußschuhen im Hochgebirge rumzulaufen. Habe ich in meiner Jugend auch so gemacht und alle haben mich belehrt und blöd angesehen. Man muss damit natürlich mehr aufpassen wo man hin tritt. Ich würde es heute auch gern wieder ausprobieren..... Fliegende leichtfüßige Grüsse Karola

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Veröffentlicht von: Martina M.
Beiträge: 184
Angemeldet am: 18.03.2010
Veröffentlicht am: 02.02.2013

Hallo Karola, dein erster Bericht hat mich schon sehr inspiriert. Das Laufen auf dem Ballen funktioniert wohl nur so richtig, wenn man auch schnell läuft. Ich habe seit Juli auch den free, -inzwischen wegen Materialschwäche schon einmal umgetauscht- und bin sehr zufrieden damit. Schwammig finde ich ihn nicht. Im Gegenteil - gerade auf Gebirgspfaden im Herbsturlaub hatte ich damit das Gefühl "wie eine Fliege an der Wand" an steilen Stellen noch Halt zu finden. Da wir in den Bergen aber höchstens früh morgens mal ein Stück gerannt sind und danach ganz herkömmlich mit schweren Bergwanderschuhen unterwegs waren, haben sich meine freilauf-verwöhnten Füße mit heftig schmerzenden Fersen gerächt. Nun denke ich darüber nach, im nächsten Wanderurlaub gleich mit den Barfußschuhen loszurücken, wofür mir im Hochgebirge schon mal Selbstmordabsichten unterstellt werden... Aber bis dahin ist noch viel Zeit. Jetzt laufe ich fröhlich mit dem free; durch den Auftritt mit dem Vorderfuß fühlen sich die Beine leichter und länger an und zumindest wenn es geadeaus oder leicht bergab geht, kommt so eine Vorstellung vom Dahinfliegen auf, was gleich ein bisschen "Licht" in die öde morgendliche Finsternis bringt. Liebe Grüße von Martina

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Veröffentlicht von: Karola S.
Beiträge: 156
Angemeldet am: 20.03.2011
Veröffentlicht am: 13.01.2013

Hallo, danke für Eure Tips. Kann nun mittlerweile sage, es hat sich eingespielt. Mein Fazit, man muss tatsächlich einige Zeit auf kurzen Strecken üben.Das stoppen war eine Frage der Geschwindigkeit. Ich nutze nun den Federungseffekt stärker und fliege in den nächsten Schritt. Auch laufe ich natürlich nicht auf den Zehen, sondern auf dem Vorfuß (Ballen heißt das glaube ich). Meine Erkenntnis außerdem: mit den normal gefederten Schuhen falle ich nach wenigen Kilometern in alte Muster zurück, das ist für den Einstieg zum Üben nicht so schlecht. Aber es fehlt dabei der Spaß und man denkt, es wird immer eine Konzentrationssache bleiben. Das ist aber nicht so. Versucht man dann mal einen Barfußschuh, kann man mit diesem nicht Ferse laufen, das tut einfach weh. Der Free mag schwammig sein, ich empfinde es nicht so. Ich laufe Asphalt und Feldweg gleichermaßen. Sofern er doch schwimmt, ist das auch ein Training für den Fuß und Körper dies auszubalancieren. Finde ich prinzipiell gut, merke aber nix. Ich habe noch einen NB Minimus road, den werde ich demnächst mal ausprobieren. Mal sehen wie der läuft. Ich hatte ihn bisher nur in der Halle an.Ich bin jedenfalls jetzt komplett auf Vorfuß umgestiegen und total glücklich damit. Die alten Schuhe tu ich jetzt ganz weg, hatte sie knapp 2 Monate nicht mehr an. Die Fivefingers hebe ich mir dann mal für einen Sale auf. Werde das auch mal versuchen. Viele Grüße Karola

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Veröffentlicht von: Heidrun B.
Beiträge: 83
Angemeldet am: 24.11.2011
Veröffentlicht am: 07.11.2012

Hallo Heike! Ich hab die Damen und die Herrenversion der Nike free getestet. Sowohl bei 5km und 10 km Laufstrecke und im 3,2 km Crosswettbewerb mit schnellerem Tempo.Ab ca. 5km merke ich das ich mit dem Großzehgelenk (ich weiß nicht genau wie das heißt)auf die Außenkante der Innensohle komme und das tut nachher weh. Ich habe normale Füße. Aber die Nike Free sind für mich zu schmal geschnitten. Durch die Weiche Sohle soll ja der Free efekt eintreten. Ich mag halt lieber die Fivefingers. Das ist für mich Free und Barfuß Gruß Heidrun

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Veröffentlicht von: Heike S.
Beiträge: 519
Angemeldet am: 08.09.2008
Veröffentlicht am: 06.11.2012

Hallo Heidrun Gibts da unterschiedliche Formen der Frees? Ich finde sie zu breit, komm mir ein bischen vor wie eine Ente, grins. Dadurch habe ich nicht das Gefühl von Halt, wenns uneben wird oder Schotter auf dem Weg liegt. Wie du es ausdrückst, schwammig. Auf asphaltierten Wegen ists ok. lg Heike

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Veröffentlicht von: Julia S.
Beiträge: 149
Angemeldet am: 20.10.2011
Veröffentlicht am: 06.11.2012

Hall Karola, hört sich gut an vom technischen her. Die Sache mit dem Tempo ist individuell. Ich hab mit dem Vorfußlaufen angefangen, indem ich immer nur Teilstrecken geübt habe, immer wochenweise 1 Stück länger. so hab ich auch Tempogefühl entwickelt.Meiner Meinung nach ist der Einsatz des Oberkörpers und der Arme sehr wichtig für das Tempo. einfach rumprobieren, das klappt schon. l.g. Julia

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Veröffentlicht von: Philip H.
Beiträge: 4
Angemeldet am: 06.11.2012
Veröffentlicht am: 06.11.2012

Hi Karola, ich kenne kaum ein besseres Briefing über Vorfußlaufen, als das hier: Falls der Link nicht angezeigt wird, suche in Youtube nach "Brian Mackenzie Running the Wheel Analogy" Danach sollten keine Fragen mehr offen sein. Viel Spaß weiterhin! Grüße Philip

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Veröffentlicht von: Wolfgang B.
Beiträge: 819
Angemeldet am: 09.12.2008
Veröffentlicht am: 06.11.2012

Schau mal in das Bucxh "Body running".

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Veröffentlicht von: Heidrun B.
Beiträge: 83
Angemeldet am: 24.11.2011
Veröffentlicht am: 05.11.2012

Hallo Karola! Du sollst nicht auf Zehenspitzen laufen,sondern Vor-/Mittelfuß. Dann stoppst du auch nicht. Sieh die mal die Videos bei Vibram Fivefingers an. Gruß Heidrun P.S. Mit den Nike free komme ich nicht klar die sind mir zu schwammig außerdem zu schmal-

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Veröffentlicht von: Karola S.
Beiträge: 156
Angemeldet am: 20.03.2011
Veröffentlicht am: 05.11.2012

Hallo, ich versuche auf Vorfußlaufen umzusteigen. Bin gestern über 6 km mit dem Nike Free 3.0 gelaufen, mit dem kann man auch nicht Ferse laufen. Ich habe festgestellt, dass ich beim Aufkommen auf dem Vorfuß immer den Fuß etwas vorschiebe, ein paar Millimeter sicher nur, also stoppe. Das kostet Energie. Also habe ich dann darauf geachtet, dass ich nicht stoppe, sondern den Oberkörper etwas vorgebracht und die Federung auf dem Vorfuß auch als solche genutzt. Das war genial, super effektiv und hat viel Spaß gemacht. Ich war dadurch schneller, habe die Beine höher und längere Schritte gemacht, den Fuß aber immernoch unter dem Körper aufgesetzt. Aber: ich hatte Bedenken, dass ich diese Schnelligkeit durchhalte, irgendwie hatte ich Angst davor. Ich habe das erst auf den letzten 1,5 km rausgefunden, insofern kann ich nicht sagen, wie dass ist, wenn man länger so läuft. Ist das so richtig? Hat jemand noch Tips für mich? Ich laufe schon ca. 19 Jahre immer so 20-30km in der Woche und habe festgestellt, mit herkömmlichen Schuhen falle ich immer in alte Muster zurück. Lg Karola

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