Vortrag: Risiken und Chancen unseres Lebensstils

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Thema Vortrag: Risiken und Chancen unseres Lebensstils

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Veröffentlicht von: Maritta R.
Beiträge: 375
Angemeldet am: 20.01.2009
Veröffentlicht am: 28.02.2013

Hallo Zdenka, ich schreib ja auch schon fast drei Jahre länger hier was rein als du - ab und zu :) Das relativiert den Fleiß beim Schreiben. Deine "paar" Beiträge haben für mich grad gepasst. Deinen Tipp mit dem Multivitaminpräparat habe ich dankend aufgenommen und umgesetzt. Und bin auch durch dich auf die Bedeutung von Progesteron in den Wechseljahren gestoßen. Diese Glut in mir hat mich fertig gemacht... jetzt ist es erträglich und hat diese beherrschende Bedeutung verloren. Vom Doc hatte ich den Tipp Körperfett auf 15% bekommen, aber das hat leider allein auch nicht funktioniert. Ich hätte da noch mehr zu sagen zum Zwang den ich für Ärzte sehe bestimmte Wege zu empfehlen oder eben auch nicht, aber das wird hier zu lang und es gab ja auch schon Beiträge von „betroffenen“ Angestellten z.B. in Krankenhäusern in denen das deutlich hervorkam. Aber vielleicht könntest du ja deine interessierten Patienten auf diese wunderbare webside mit den news und dem Forum verweisen. Das Schöne (für dich) ist ja, dass du bei deiner Behandlung meist reden kannst, ohne dass dein Zuhörer die Chance hat, Widerworte zu geben :-D Und dann könnte man ja im zwanglosen (Selbst-)gespräch so Sachen erzählen, von denen man „gehört“ oder gelesen hat. Ohne eine konkrete Empfehlung auszusprechen. z.B. hat der Doc ja auch schon mal vom Zahnfleisch seiner Frau geschwärmt (das einer 17 jährigen). Nachdem sie täglich 4 …naja, halt konzentrierte essenzielle Flüssigaminos genommen hat (obwohl das aber bestimmt nur die halbe Wahrheit wäre, weil es das sicher nicht allein ist). Liebe Grüße Maritta

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Veröffentlicht von: Zdenka M.
Beiträge: 61
Angemeldet am: 26.10.2011
Veröffentlicht am: 27.02.2013

Hallo Maritta, leider hast Du Recht und zwar in allen Punkten. Nur ist es leider so, dass sich am System nichts ändern wird, so lange sich nicht immer mehr Ärzte gegen die Diktatur von oben auflehnen und anfangen wieder mehr ihrem Gewissen zu folgen. Meine Geschichte mit Vitamin D ist peanuts verglichen mit dem, was Andere machen (und riskieren). Es ist natürlich bequemer, auf der sicheren Seite zu bleiben, aber es ist wie das Wegsehen, wenn in der Straßenbahn jemand angepöbelt wird. Man könnte helfen, tut es aber nicht, weil man sich selbst gefährden könnte... Ich bin überzeugt, dass auch Dr.Strunz seine Kämpfe austragen musste, nun ist er aber prominent und hat keine Kassenzulassung mehr (ganz wichtig!!!) und dadurch eine gewisse Narrenfreiheit. Es gibt aber auch „normale“ Ärzte, die heroisches Leisten, z.B. war letztes Jahr bei einer Fortbildung über naturidentische Hormontherapie ein Arzt dabei (als Seminarteilnehmer, nicht als Referent...), der Krebskranke unter Anderem mit Hormonen therapiert (mit Erfolg!) und auf die ungläubige Nachfrage aus dem Publikum, ob auch beim positiven Hormonrezeptorenstatus, die Antwort gab „ja gerade dann“. Dass diese „anderen“ Ärzte oft nur rein privatärztlich behandeln, hat nicht in erster Reihe mit „Geld verdienen wollen“ zu tun, sondern mit unserem Kassenrecht, wo Einem ansonsten immer Regressmaßnahmen und der Entzug der Kassenzulassung drohen. Von diesen Nöten bekommt man natürlich als Patient nichts mit. Ich werde versuchen mein Engagement mit dem Vitamin D SetUp langsam zurückzufahren, weniger weil ich Angst vor potenziellen Nebenwirkungen hätte, sondern eher weil ich keine Feindschaft mit den Ärzten im Ort haben möchte. Ich bin eben eine typische Waage und dadurch krankhaft harmoniebedürftig ;-) Man muss auch nicht unbedingt die Hardliner-Version (Dr.von Helden) praktizieren, sondern kann auch stattdessen empfehlen, dass die Leute 3000iE täglich nehmen, damit wären die übelsten Mangelzustände auch schon längerfristig behoben... Ansonsten vielen lieben Dank für die Blumen! Den Lob kann ich zurückgeben, denn im Gegensatz zu mir bist du eine sehr fleißige Schreiberin und deine Beiträge sind immer sehr warmherzig und gut geschrieben. Es tut gut solche Beiträge zu lesen, denn das hin und wieder vorkommende „sich-bekriegen“ (gibt es aber in allen Foren) ist überflüssig und nervt nur... Liebe Grüße Zdenka

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Veröffentlicht von: Maritta R.
Beiträge: 375
Angemeldet am: 20.01.2009
Veröffentlicht am: 26.02.2013

Hallo Zdenka, find ich schon cool, wenn du Dinge empfiehlst, die nicht in dein Fachgebiet gehören. Hauptsache, es heißt nicht eines Tages - oh Mist, ich hab jetzt das und das gesundheitliche Problem. Könnte ja daran liegen, dass mir Zdenka so überirdisch viel Vitamin D empfohlen hat. Ich such mir jetzt n Arzt, der mir das bestätigt und dann verklag ich die mal. Ich wünsch dir das beileibe nicht, aber könnte es zum Rechtsproblem werden, wenn du als Ärztin offiziell gegen die Empfehlungen und Richtwerte der DGE "verordnest"? Ich lese deine Beiträge gern und schätze sie sehr. Liebe Grüße Maritta

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Veröffentlicht von: Julia K.
Beiträge: 247
Angemeldet am: 04.07.2010
Veröffentlicht am: 26.02.2013

Hallo Zdenka, ist eigentlich verständlich daß die Ärzte ihren Patienten keine NEM vorschlagen. Damit könnten sie irgendwann überflüssig werden weil kaum noch jemand krank wird. ich verkaufe Spielwaren. Zu mir kommen die Leute und sagen : was ist absolut in bei den Kindern? was kann man einem Kind schenken das schon alles hat? Ich könnte antworten : Dann kaufen Sie einfach nichts wenn es eh schon alles hat. Aber wenn ich nichts verkaufe, braucht man mich an meinem Arbeitsplatz bald nicht mehr. Die Menschen müssen selber auf die Idee kommen daß ihr Körper nur so gut funktioniert, wie er versorgt wird. Liebe Grüße Julia

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 25.02.2013

Wären doch alle so wie Du, Zdenka! Eine Zahnärztin die Leben rettet ...

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Veröffentlicht von: Marion Z.
Beiträge: 1104
Angemeldet am: 24.09.2008
Veröffentlicht am: 25.02.2013

Respekt für Deinen Mut, bist halt ne Kämpferin mit Herz. M

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Veröffentlicht von: Zdenka M.
Beiträge: 61
Angemeldet am: 26.10.2011
Veröffentlicht am: 24.02.2013

Vorgestern habe ich zufällig auf YouTube einen Vortrag entdeckt, den ich hier empfehlen möchte: Prof.Dr.med. Jörg Spitz - Risiken und Chancen unseres Lebensstils. Für die alten Hasen hier im Forum wird es keine neuen Erkenntnisse bringen, es ist eher etwas für Anfänger oder für Leute, die bislang überhaupt nicht auf die Idee kamen, dass ihre Gesundheit das Ergebnis ihrer eigenen Entscheidungen und Handlungen ist. Prof. Spitz erzählt die gleichen Sachen wie Dr.Strunz (nur die mentale Komponente fehlt), nur weniger radikal. Er motiviert und erklärt, dass auch Leute, die keine finanziellen Mittel haben, einiges tun können und sich nicht in die Schmollecke zurückziehen sollen. Außerdem entlasten so manche Empfehlungen (Gewichtsreduktion, Rauchen aufgeben, kein Alkohol...) das Portemonnaie, so dass dann finanzielle Mittel frei werden würden für die notwendigen Nahrungsergänzungsmittel. Er sagt, der zweitbeste für Sie machbarer Schritt ist tausendmal besser, als der Beste, der für Sie aber nicht umsetzbar ist! Ich werde diesen Vortrag künftig den Leuten empfehlen, die sich für das Thema zwar interessiert zeigen, aber bislang nichts oder nur wenig unternommen haben. Und wer sich danach nicht anfängt zu kümmern, hat es eben nicht besser verdient... Wobei ich allerdings immer wieder erstaunt feststelle, wie viele Leute für diese gesundheitliche Themen offen sind. Ich unterstütze meine Patienten bei den Vitamin D-Substitution, und obwohl die Leute erst einmal bei ihrem Hausarzt für 30€ den D3-Blutspiegel bestimmen lassen müssen, kommen fast alle recht bald mit einem Laborwert zurück und machen es. Wobei es schon viel Vertrauen in mich voraussetzt, wenn die Hausärztin bei einem Blutspiegel von 11ng/ml (= gravierender Mangel) 1000iE Vitamin D verordnet, mit dem Hinweiß „nehmen Sie nur eine halbe, zuviel ist auch nicht gut...“ und ich („nur“ Zahnärztin) ihnen dann das Dekristol mit 20.000iE verordne und davon anfangs auch noch mehrere am Tag (ich praktiziere das SetUp nach Dr.von Helden). Mein Mann schimpft mit mir, ich soll es lassen, ich würde die ortsansässigen Ärzte gegen mich aufbringen und meine Existenz gefährden, und hat wahrscheinlich Recht damit. Jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit nehme ich mir vor, nur bei den Zähnen zu bleiben und keinen auf Vitamine usw. anzusprechen, schaffe es aber nicht. Da habt ihr aber gleich die Antwort darauf, warum die Ärzte dieses Thema geschlossen ignorieren. Es ist leider nicht nur das dicke Brett vor dem Kopf und der Unwille, sich neuen Erkenntnissen zu öffnen, sondern es wird auch von vielen in ihrem Umgang mit den Patienten nicht umgesetzt, die die Segnungen des gesunden Lebensstils mit Sport, Nem's usw. für sich längst entdeckt haben und es privat auch praktizieren. Wir haben im Bekanntenkreis Vertreter beider Sparten, wobei ich mit der Zweiten mehr Probleme habe, denn die Ersteren sind einfach nur dumm und/oder ignorant, die Zweiten aber egoistisch und gleichgültig....

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