Was ist artgerechte Ernährung?

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Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 1935
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 07.02.2020
 

Harnsäure entsteht aus Purinen und die sind nicht nur im Fleisch enthalten, sondern auch in vielen Pflanzen. 

Ein interessanter Hinweis, dass Insulin den Abbau der Harnsäure behindern kann!

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 2747
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 07.02.2020
 

Eigene Erfahrung zu Harnsäure:

Früher gern hoch bis leicht erhöht...ohne viel Fleisch. Fast vegetarische Ernährung...aber viele viele KH!

Jetzt: Ziemlich viel Fleisch, auch Gemüse, sehr viele Eier. Auch Leber. Harnsäure bei mir und meiner Frau: 4.0. Perfekt.

Bei mir war es zudem ein Mangel an B-Vitaminen..denn Insulin hatte ich zum Glück nie erhöht!

Danke Martin für den Insulin+Harnsäure-Zusammenhang!

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 1668
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 07.02.2020
 

Und nur Fleisch? Wer es vertragen kann. Gicht war auch immer der Begleiter der Menschen. So viel ist auch nicht gesund. Bei mir auf jedenfall nicht.

Und irgendwo meine ich gelesen zu haben (ich glaub bei Chris Eickelmeier), dass ein hoher Insulinspiegel die Nieren daran hindert die Harnsäure loszuwerden.

=> viel Zucker, viel Gicht. Nix Fleisch....Fleisch ist da eher am Rande beteiligt. Das Protein, bei dessen Verdauung die Harnsäure entsteht, kann auch aus Milch oder Pflanzen kommen.

LG

Martin

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 1668
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 07.02.2020
 

https://www.team-andro.com/ernaehrung/artgerechte-ernaehrung/

hier steht eigenlich alles, was man wissen sollte.

Veröffentlicht von : Peter P.
Beiträge: 53
Angemeldet am : 25.11.2018
Veröffentlicht am : 07.02.2020
 

In den letzten zwei Beiträgen steht alles drin.

So seh ich das auch. 

Wow.

Der Thread kann jetzt hier geschlossen werden und vorne ans Forum gepinnt werden.smile

Veröffentlicht von : Max K.
Beiträge: 137
Angemeldet am : 05.03.2018
Veröffentlicht am : 05.01.2020
 

Ich denke eher auch, dass alles was die Natur zur Verfügng stellt hat der Mensch und isst der Mensch im tiefen Dschungel. Ich denke nicht, dass irgendwer da gesagt hat: oh die Knolle esse ich nicht. Satt werden war wichtig. Von der Natur, denke ich, sollte nur die Reproduktion im Vordergrund stehen. Alter eher nicht. Also, wurden auch Knollen gegessen, Pflanzen und wenn einem Wild in die Quere kam auch das, was halt nicht so Energieaufwendig war. Denke, man fuhr damals schon zweigleisig. Und Mehl wurde für Fladen hergestellt. Schaut doch wie es einige Naturvölker machen. Geht eher in Vollkornmehlrichtung.

Alles zu verteufeln, ich weiß nicht. "Die Menge macht das Gift" und d abekommen einige schon viel mit.

Und heute: Maggi, Knohr und co vereinfachen es für die meisten Menschen und viele machen sich keine Gedanken. Sich Gedanken machen ist schon mal der erste Schritt. Habe versucht Jugendlichen etwas über Ernährung zu erzählen. Frage: Was sind Ballaststoffe und wofür sind die Gut? "Äh, was soll das sein?" Vitamine...Mineralien... nie was von gehört? Das schon, aber warum wieso... nichts. Ich war arg erschrocken.

Es ist viel Unwissenheit in der Bevölkerung.

Habe hier noch ein Kochbuch von 1920."Praktisches Kochbuch für die bürgerliche und feinere Küche". Da steht nicht einmal was von künstlichen Sachen drin. Da wird zum Beispiel alles vom Fisch genommen, Nierenrezepte,Kabeljaukopf und Schwanz, Fischreste mit Sauerkraut usw. Zu Mehl steht da nur feinstes Mehl. Tja was das war? Zucker kam nur in den Süßspeisen vor.

Ich glaube der Mensch hat sich immer dem angepasst, einfach um Satt zuwerden. Doch mit der Chemie und dem hohen Zuckerkonsum - überall ist er vertreten - kamen die ganzen Krankheiten.

Und nur Fleisch? Wer es vertragen kann. Gicht war auch immer der Begleiter der Menschen. So viel ist auch nicht gesund. Bei mir auf jedenfall nicht.

Es bleibt schwierig, was Artgerecht ist.

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 2747
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 05.01.2020
 

Hallo in die Runde,

"Für mich bedeutet Paleo genau das. Natürliche Lebensmittel,egal welcher Makronährstoff vorliegt. Paleo ist ungleich Low carb. Vielleicht ist es auch eine Frage der Definition. Oder ich persönlich interpretiere es anders. 

"

Sehe ich auch so. Und ich esse auch so. Ich vermeide so gut wie alles, was eine Zutatenliste hat (Schokolade mal außen vor). Ich koche alles frisch. Ich esse viel Fleisch aber auch Gemüse. Ich esse fast ausschließlich natürliche Sachen. Das am stärken verarbeitetste Produkt dürfte das Roggensauerteigbrot sein.

Ich habe grad heute Morgen noch mit meiner Frau drüber gesprochen. Der Mensch kann auch HighCarb. Wir (meine Frau und ich) könnten so leben wie die Asiaten. Geht...haben Milliarden bewiesen. Reis (HC) + Fisch. Kein/kaum Fett. Geht und man wird gesund 90. Unterschreibe ich sofort.

Wann geht es nicht mehr? Jetzt kommt der springene Punkt: Wenn man metabolisch krank ist (in Amerika inzwischen 88% ...in Deutschland würde ich sagen 60-70%). Dann geht das nicht mehr...die haben alle bereits einen patologischen Insulinspiegel ( mein Tipp: Mal messen lassen!!!) und der degeneriert dann weiter bei HC.

Das ist ein ganz entscheidendes Problem...solange man metabolisch gesund ist, geht beides: HC+Fettarm oder LC und reich an Fett.

DAS Problem: Zucker! In all seinen tollen Formen...und dann Weizenmehr und Industrie-Öle. Diese drei Substanzen kann der Mensch nicht dauerhaft verkraften.

Lässt man die weg und ist gesund, kann man wohl essen was man will ;-) ...vor allem wenn man es frisch zubereitet.

VG,

Robert

Veröffentlicht von : ingo
Beiträge: 855
Angemeldet am : 29.09.2015
Veröffentlicht am : 05.01.2020
 

Ich weiß nicht, wess' Bro ich ess', dess' Lied ich sing'.

Zeitungen - mit Nachrichten -> nach-richten - schreiben viel ... und glaube nur der Statistik, ich setze das jetzt quasi mit Studie gleich (was es natürlich tatsächlich nicht ist, doch in dem Fall, denke ich, ist es i. O./paßt), die Du selber gefälscht hast. Ist so eine Sache mit der Geschichtsschreibung. Und hier will man wissen, was vor 170.000 Jahren so genau war, doch von Atlantis, worüber es ja auch Belege gibt (Platon) und unter gegangen vor ca. 40.000 Jahren, oder den Pyramiden von Bosnien, nur 20 - 25.000 Jahre alt, will man nichts wissen. Gerade in so einem vom Geld (Werbekunden!) abhängigen Medium.

Ich sag nicht, daß es so oder so IST, doch ich möchte anmerken, daß wir nicht nichts glauben sollten, was wir nicht selber erfahren, gelebt oder gesehen haben.

Und zu 'in der Gruppe essen': Machen Wölfe, Delphine und Löwen z. B. auch ... ^^

Zum Kochen habe ich eh so meine eigene Meinung ... ;)

Liebe Grüße.

Veröffentlicht von : Steph
Beiträge: 110
Angemeldet am : 27.01.2018
Veröffentlicht am : 05.01.2020
 

Dem Artikel stimme ich zu. Den Hinweis auf die Paleo-Ernährung verstehe ich nicht. 

Für mich bedeutet Paleo genau das. Natürliche Lebensmittel,egal welcher Makronährstoff vorliegt. Paleo ist ungleich Low carb. Vielleicht ist es auch eine Frage der Definition. Oder ich persönlich interpretiere es anders. 

Was nicht mehr dazu gehört sind dann aus dem ursprünglichen Lebensmittel gepresste Carbs,wie Weißmehl oder Haushaltszucker. Verarbeitete/isolierte Kohlenhydrate oder wie man sie auch immer nennen mag. 

 

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 1935
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 05.01.2020
 

Selbiges zeigt sich bei sämtlichen Naturvölkern, die immer eine Carbquelle haben, oder früher eben auch hatten. Das einzige Volk, das klimabedingt darauf verzicht(e), sind die Inuit.

Schon die südlicher lebenden Indianer hatten ihre Wurzeln, Maniok und Kartoffeln.

Die verzehrten Mengen waren aber sicher geringer, hatten eine bessere Wertigkeit, als die heutige Dröhnung aus verarbeiteten Mehlen und Zuckerbomben.

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 2351
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 05.01.2020
 

Hier noch der Link zum zugrundeliegenden Sience Artikel:

https://science.sciencemag.org/content/367/6473/87

 

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 2351
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 05.01.2020
 

Was ist artgerechte Ernährung für (den?) Menschen?

Viel wird behauptet, viel wird spekuliert, viel wird geglaubt (the World is...) und vieles hört sich vermeintlich logisch an.

Aber was stimmt denn nun?

Neue Unsicherheit bringt eine in der SZ beschriebene Studie. Menschen haben schon vor 170.000 Jahren KHs/USOs gemeinschaftlich verzehrt.

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/diaeten-kohlenhydrate-steinzeit-forschung-1.4744052

Nix LC. Aber das wird einige selbsternannte Hard-Core Paläo-Ernährungsexperten sicher auch nicht beeindrucken.

Ich denke, der folgende Absatz aus dem Artikel trifft es recht gut:

"Für Freunde der Paläoküche mag das nun ein Rückschlag sein, denn irgendeine Ernährung muss doch die richtige sein. Vielleicht ist es aber doch bloß so, dass der Mensch sich auf sehr vielfältige Weise ernähren kann, solange von allem ein bisschen dabei ist, von nichts zu viel gegessen wird - und solange man sein Essen selbst kocht. Denn immerhin das kann man offenbar auch von den Vorfahren lernen: Gemeinsam kochen und essen gehört zum Menschsein dazu."

LG Thorsten 

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