Was stimmt denn nun: Ist viel NO gut oder schlecht?

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Thema Was stimmt denn nun: Ist viel NO gut oder schlecht?

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Veröffentlicht von: Markus
Beiträge: 578
Angemeldet am: 25.07.2013
Veröffentlicht am: 11.02.2016

Hallo,

 

das Thema Folsäure hatte ich etwa hier bereits einmal angerissen:

http://www.strunz.com/de/forum/herz-steifigkeit-hilft-arginincitrullin/?p=1

 

Ansonsten: "Folsäure im Serum" misst ALLE Stoffe mit Folsäureeigenschaften, auch solche, die dein Körper evt. nicht in aktives Folat umwandeln kann. Ähnlich wie bei "B12 im Serum", hier gibt es aktive und inaktive Formen. Blöd wenn genetische Allele vorhanden sind, die die Konversion verhindern oder erschweren. Das Analog dazu wäre eine Zählung des KFZ-Bestandes in einer Stadt, auch die kaputten Autos (solche, von denen manche wieder fahrbar gemacht werden können) und solche, die als echte Wracks auf dem Autofriedhof vor sich hin rosten. Der Durchschnittswert könnte je nach Zahl der beidenletzeren ein komplett falsches Bild ergeben.

PS: Ansonsten schicke ich dir noch eine Nachricht.

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Veröffentlicht von: Max M.
Beiträge: 241
Angemeldet am: 26.09.2013
Veröffentlicht am: 11.02.2016

Vielen Dank, Markus, du kennst dich sehr gut aus. Wenn ich mal fragen darf, du bist sicher im medizinischen Bereich tätig, oder? Bei edubily hat im Juli eine Dame geschrieben, die sich sehr gut mit Hormonen auskennt, sie ist nicht Ärztin, aber arbeitet mit einem Mediziner zusammen. Sie kennt sich erheblich besser aus mit Hormonen als die letzten beiden Endokrinolgen, die ich konsultiert habe. Auf die Frage nach DHEA sagte beispielsweise der, bei dem ich zuletzt war, "kein therapeutischer Nutzen aus medizinischer Sicht".

Was ist aktive Folsäure?

Ich lasse alle zwei Monate meine Blutwerte bestimmen, Folsäure ist immer über dem Normhöchstwert, genauer messen sie (MVZ Lübeck) nicht.

Die anderen Werte, die du nennst, sind alle gut aufgefüllt in meinem Blut vorhanden, nur Citrullin habe ich niemals messen lassen (bisher). dafür ist Arginin zu hoch.

Das Labor hat mir mal einen Artikel über die Gefährlichkeit eines zu hohen Arginispiegels zugesandt - "Argininstress" als Überschrift.

Strunz hat vor einigen Jahren mal geschrieben, Arginin könne man nicht zu viel haben, aber meines Wissens hat er das später revidiert.

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Veröffentlicht von: Markus
Beiträge: 578
Angemeldet am: 25.07.2013
Veröffentlicht am: 11.02.2016

Hallo Max,

 

es gibt ein Enzym, das heisst eNOS. Und dieses Enzym- die endothelial ( also Gefäß) Nitrooxidsynthase- besteht aus bzw. benötigt

 

Eisen, Zink, aktive(daran hapert es oft- an dem "aktiv") Folsäure und Vit B2. Plus Vit C.

als Cofaktoren, es produziert dann aus Arginin (als Vorstufe oder gleich aus Citrullin) NO, Stickstoffmonoooxid.

An einem oder mehreren dieses Cofaktoren mangelt es aber oft. Und dann(!) wird aus dem NO das Stickstoffradikal, Peroxynitrit. Dieses wirkt aber als oxidatives Mittel, d.h. die Gewebe sehen kein Signalmolekül (positiv), sondern nur den sog. Nitrostreß durch das Radikal. Wäre alles "gut gegangen" so wäre kein Radikal am Ende gestanden sondern das gewünschte NO.

Fehlen dann doch körpereigene Antioxidantien wie SOD (Kupfer- und Manganmangel!) so ist die Katastrophe perfekt, die NO-Produktion ist komplett entgleist, es entsteht massiver Nitrostreß!

Kuklinski redet immer von dem entgleisten Vorgang (Peroxynitrat), Michalk und Strunz dagegen von dem geglückten Vorgang (NO).

Bei edubily findest du den NO-Guide, dort wird alles anschaulich und im Detail erklärt, das Geld dafür ist gut ausgegeben!

 

Bei einem Punkt wird in dem Buch allerdings besonders vor dem Einsatz von Arginin gewarnt: bei Autoimmunerkrankungen! Es gibt nämlich ein weiteres Enzym (iNOS), das ähnlich funktioniert und in der Immunabwehr verwendet wird. Und entgleist dieses auch, so entgleist dir die Abwehrreaktio des Körpers, aber so richtig- das wäre dann ziemlich blöd gelaufen!

Reicht dir erstmal als Antwort?

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Veröffentlicht von: Max M.
Beiträge: 241
Angemeldet am: 26.09.2013
Veröffentlicht am: 11.02.2016

Und "in die aktuelle Studienlage ein(zu)tauchen" als Nichtmediziner, erscheint mir nicht möglich.

Deshalb habe ich das hier gepostet.

Einen normalen Arzt zu fragen, halte ich im Übrigen auch nicht für Erfolg versprechend. Wie Strunz immer schreibt, die haben gar keine Zeit, wissenschaftliche Artikel zu lesen.

 

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Veröffentlicht von: Max M.
Beiträge: 241
Angemeldet am: 26.09.2013
Veröffentlicht am: 11.02.2016

Ich denke, du wirst mir recht geben, Thorsten, aber wenn man Michalks Beiträge über NO liest, denkt man, dass sei erstrebenswert.

Ich habe diesen Satz, den du zitierst, nicht gelesen. Michalk schreibt auch nicht, wie hoch der Wert sein soll.

Ich bin sicher, wenn man Michalk dazu  befragen würde, würde er mit seinem Motto antworten, das er in seinem Forum benutzt:

"Wir präsentieren Möglichkeiten, nicht die Lösung.", weil er den richtigen Wert nicht kennt.

Wer hat schon wie du alle Beiträge von Michalk gelesen?

Er preist NO ohne Wenn und Aber an, diesen von dir zitierten - ungenauen - Satz muss man wahrscheinlich sehr lange suchen.

Und Kuklinski warnt gleich auf der ersten Seite, nachdem er NO in einem Absatz erklärt auf, auf immerhin drei Seiten - sehr fundiert, wie mir scheint - vor NO.

Es geht mir nicht darum, etwas gegen Michalk zu schreiben, ich möchte nur wissen, was nun richtig ist.

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Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 587
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 11.02.2016

Hallo Max,

 

Chris Michalk schreibt aber auch:

"Nahezu täglich werden neue Studien dazu veröffentlicht und alle weisen in die gleiche Richtung: Wir müssen uns um unseren NO-Stoffwechsel kümmern. Daher nannte ich dieses Molekül auch Stoffwechselmasterregulator, ein „Schalter“ der im Zentrum einer jeden Gesundheit steht und der richtig justiert sein muss (= weder zu viel, noch zu wenig). "

 

Wenn Jemand seinen NO ver6fachen kann/ soll, hängt das natürlich davon ab, von welchem Level er startet.

Wenn man wirklich ausführlich bescheid wissen will, muss man wohl tief in die (aktuelle) Studienlage eintauchen.

 

Die Dosis macht das Gift!!

LG,
Thorsten

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Veröffentlicht von: Max M.
Beiträge: 241
Angemeldet am: 26.09.2013
Veröffentlicht am: 11.02.2016

édit:

Wenn ich in der 1. Zeile bei Kuklinski den Dr.-titel vor seinen Namen setze, gehört es sich natürlich auch, dies auch bei Dr. Strunz zu tun.

Kuklinski ist auch nicht irgendjemand, sondern er war immerhin von 1988 – 1995 Chefarzt der inneren Medizin in Rostock
und seit 1995 Leiter des Diagnostik- und Therapiezentrum für Umweltmedizin in Rostock, er ist Autor von mehr als 120 Publikationen, von Büchern und zahlreichen Buchbeiträgen.

 

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Veröffentlicht von: Max M.
Beiträge: 241
Angemeldet am: 26.09.2013
Veröffentlicht am: 11.02.2016

Hallo,

 

eine Frage, die mir schon lange Kopfzerbrechen bereitet:

 

Was ist denn jetzt richtig?

 

Dr. sc.med. Bodo Kuklinski (* 1944), den Strunz vor ca. 2 Wochen in einer seiner News als „geschätzten Kollegen“ bezeichnet hat, schreibt in seinem Buch „Mitochondrientherapie“ auf S. 25 f., nachdem er erklärt hat, was Stickstoffmonoxid (NO) ist:

 

... kann auch NO, wenn es in zu großen Mengen im Körper vorliegt, enormen Schaden anrichten. … NO schädigt daher die Mitochondrien massiv, macht die Atmungskette unmöglich und damit die Energiegewinnung. Viel NO bedeutet wenig Energie für Körper und Geist, schnelle Erschöpfung, Muskelschwäche, hoher Schlafbedarf, der aber nicht zur Erholung führt, und noch viele Symptome, Beschwerden und Erkrankungen mehr.

 

Doch damit nicht genug. Kommen NO und Reaktive Sauerstoffspezies (ROS) zusammen vor, entsteht ein noch schlimmeres Radikal, das Peroxynitrit. Es greift gnadenlos Enzyme und Proteine an und hat damit Auswirkungen auf eigentlich alle Vorgänge im Körper: Hormonsystem, Nervensystem, Immunsystem etc., alle sind betroffen …

 

Andere Folgen sind eine behinderte Hämoglobinbildung, ein verschlechterter Abbau von Cholesterin, eine verminderte Synthese von Hormonen, Entzündungen werden gefördert und vieles, vieles mehr.Betroffene wissen nicht, warum es ihnen so schlecht geht. Sie werden immer stressempfindlicher, was wiederum die ROS erhöht und die Empfindlichkeit noch steigert. Ein nitratreiches Lebensmittel reicht dann aus, um die Nerven zu schädigen.“

 

So geht es noch über eine Seite weiter (Seite 26 f.).

 

 

 

Der Biologiestudent Chris Michalk hingegen empfiehlt hingegen NO als neues Anti-aging-Mittel in höchsten Tönen:

 

NO ist maßgeblich involviert bei folgenden Aspekten:

 

  • Langlebigkeit

  • Positive Effekte des Sports

  • Metabolische Gesundheit (Glukose-Toleranz; Insulin-Sensitivität etc.)

  • Mitochondriale Energie-Produktion

  • Immunsystem

  • Sport-Performance

  • Gefäßgesundheit (kein Herzinfarkt & Schlaganfall)

 

Stickstoffmonoxid, kurz NO, ist eines der wichtigsten Signalmoleküle in Ihrem Körper. Lange dachte man, es ist irgendein unnötiges Gift, das der Körper loswerden möchte. Die Wahrheit ist, dass es so positiv wirkt, dass man es auch als Master-Regulator des Stoffwechsels bezeichnen kann, das ähnlich profund wirkt wie andere Hormone, insbesondere T3.

 

Auch wenn man Ihnen das heute noch nicht erzählt: In zehn Jahren pumpt man dieses Gas in Sie hinein. Tut man heute schon. Aber nur, wenn Sie kurz vorm Herzinfarkt stehen. Es wirkt in der Tat so profund und vielfältig, dass ich ehrlich gesagt gar nicht weiß, wo ich anfangen soll zu erzählen und vor allem, wie viel ich erzählen soll.

 

Bleiben wir zunächst beim Thema Gehirn. Wenn Sie lernen wollen, also Inhalte in das Langzeitgedächtnis überführen wollen, dann benötigen Sie einen Prozess, den man „Langzeit-Potenzierung” nennt. Ähnlich wie ein Muskel, der stark beansprucht wird, verbessert der Körper die Verbindung zwischen zwei Nervenzellen. NO spielt dort eine Sonderrolle und verstärkt die Effekte der Langzeit-Potenzierung”.

 

NO moduliert darüber hinaus die Ausschüttung und Degradation (= Abbau) von Neurotransmittern. So erhöht NO die Freisetzung von Neurotransmittern diverser Gehirnregionen, darunter auch das vorhin besprochene Acetyl-Cholin.

 

NO zeigt überragende Effekte auf Ihre Gefäße. Ihr Problem ist, dass Sie an Herzinfarkt sterben oder an Schlaganfall leiden werden. Zumindest ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch. Alle diese Effekte werden hervorgerufen durch Arteriosklerose. Arteriosklerose ist ein entzündlicher Prozess der Arterien. Es reichern sich Cholesterin und Immunzellen in den Wänden der Arterien an. Dieser entzündliche Prozess steigert sich so dramatisch, dass dieses Cholesteringemisch in das Lumen der Arterie „wächst” und somit den Blutfluss behindern kann. NO verhindert diesen Prozess extrem potent. Es verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und sorgt dafür, dass sich Immunzellen nicht anreichern können. Es wirkt außerdem zytoprotektiv, das heißt zellschützend und antioxidativ.

 

Man dachte, dass NO für etwas verantwortlich ist, das man nitrosativen Stress nennt. Nitrosativer Stress ist der neue Modebegriff, der quasi - und tatsächlich - die gesteigerte Form des oxidativen Stresses darstellt. In der Umgangssprache nennt man das „freie Radikale”. Die bombardieren Ihnen Ihr „böses” LDL-Cholesterin, das sich dann in Ihren Gefäßen ablagert. Kann man Ihnen aus den Gefäßen kratzen, dieses Fettgemisch. Und weil nitrosativer Stress direkt zusammenhängt mit NO, hat die menschliche Logik wieder zugeschlagen: Du hast ein Problem mit zu viel NO. Natürlich ist - wie so oft - das Gegenteil der Fall.

 

Dr. Poeggeler, Biologe, hat das nachgemessen bei Menschen. NO hemmt die Entstehung von oxidativem und nitrosativem Stress. Es wirkt außerdem selbst als Antioxidanz.

 

Die beeindruckendste Studie dazu finden Sie auf meiner Seite. Hasen entwickeln sehr schnell Arteriosklerose, wenn man Ihnen Cholesterin füttert. Wenngleich wir keine Hasen sind, sollte es Ihnen zu denken geben, dass Cholesterin in anderen Arten sehr potent Arteriosklerose induzieren kann. Lange Rede. Eine physiologische Steigerung von NO hemmt diesen Prozess komplett. Komplett. Kein Arteriosklerose trotz Risikofaktor. So könnte das Leben aussehen.

 

Ferner moduliert NO Ihren kompletten Energiestoffwechsel. Züchtet man Mäuse,

 

die kein NO produzieren können, dann werden die so wie Sie: Fettleber, hohe

 

Blutfettwerte, der Zucker kommt nicht in die Das Handbuch zu Ihrem Körper 163

 

Zelle (Insulin-Resistenz) => zu hoher Blutzucker, zu viel Fettgewebe etc. Dieses

 

Spielchen kennen Sie. Aber: Die Tiere haben auch kaputte Mitochondrien und sind nicht in der Lage, ordentlich Fettsäuren zu verbrennen. Das sind Sie!

 

Das weiß ich, weil man auch testen kann, wie sich Ihre NO-Werte verändern, wenn Sie sich mal eine Zeit lang mästen. Ihre NO-Werte fallen und dann entwickeln Sie metabolisches Syndrom. Erst fällt NO, dann metabolisches Syndrom. Verstehen Sie den Wink?

 

Umgekehrt kann eine physiologische Steigerung von NO bewirken, dass alle diese Parameter um 25 % sinken. Alle diese Parameter. Nun, zumindest bei einer

 

Verdopplung Ihrer NO-Werte. Sie können Ihre NO-Werte auch ver-6-fachen. Und dann? NO kann das auch deshalb, weil es im Muskel dafür sorgt, dass Sie mehr Fett verbrennen, weil es PGC1-alpha stark erhöht (Sie erinnern sich?) und somit mehr Mitochondrien macht.

 

Gleichzeitig hemmt es die Fettaufnahme im Fettgewebe und sorgt stattdessen dafür, dass Ihr Fettgewebe die Fettsäuren gerne abgibt (= freie Fettsäuren). NO macht Ihre Blutgefäße weit. Das nennt man Vasodilatation. Das gleiche Prinzip wie beim Viagra. Nur eben nicht nur lokal begrenzt. Mehr Vasodilatation (= Gefäßweitstellung) resultiert auch in besserer Energiebereitstellung Ihrer Zellen. Aus diesem Grund sorgt Insulin normalerweisen dafür, dass die Gefäße weit werden. Was passiert denn, wenn Sie nicht ausreichend Arginin und somit NO im Blut haben? Genau. Dann werden Ihre Gefäße nicht weit nach dem Konsum von Kohlenhydraten und deshalb kommen die Substrate auch nicht da hin, wo sie hin sollen: in den Muskel.

 

NO sorgt darüber hinaus dafür, dass Ihre Zellen ökonomisch werden. Sie produzieren deutlich mehr ATP (= Energie) in Relation zum Sauerstoffverbrauch. Davon träumen Athleten - aber dazu später mehr. Das ist alles so gut und so potent, dass der ägyptische Biologe, der das auch mal untersucht hat, bestätigt „NO ist das beste Anti-Aging Mittelchen”.​

 

Lange Rede, kurzer Sinn: Stickstoffmonoxid ist ein Masterregulator Deines Stoffwechsels. Unser Körper wird von innen heraus konstant reguliert. Ergibt Sinn: Der Körper muss konstant auf die Umwelt reagieren, um ein optimales Funktionieren zu gewährleisten. Anhand des Testosterons, ja auch anhand des Wachstumshormons (Somatotropin) hast du bereits sehen können, wie profund eine solche Wirkung „von innen heraus” sein kann.

 

Nun stelle dir einmal vor, es gäbe in deinem Körper einen Stoff, von dem Wissenschaftler sagen, es sei „das beste Anti-Aging-Mittelchen”. Das ist nicht fiktional, das hat ein Wissenschaftler namens Gad tatsächlich gesagt. In deinem Körper wird konstant ein Gas gebildet, das sich Stickoxid nennt. Nun könnte man sich vorstellen, dass die Konzentration dieses Gases nicht immer gleich ist, sondern schwankt. Es gibt Menschen, die haben viel Stickoxid, andere haben wenig Stickoxid im Blut. Doch was macht dieses Stickoxid?

 

1. Stickoxid reguliert die Fähigkeit, Fettsäuren zu verbrennen. Das geschieht in kleinsten Funktionseinheiten (Organellen) in unseren Zellen, die Mitochondrien heißen. Stickoxid vermehrt nicht nur diese kleinen Mitochondrien, sondern hilft auch noch dabei, dass diese optimal arbeiten können.

 

2. Stickoxid reguliert die Fähigkeit, Fettsäuren aus dem Fettgewebe freizusetzen, sodass die nicht im Fettgewebe gespeichert, sondern in anderen Geweben verbrannt werden können.

 

3. Stickoxid reguliert die Fähigkeit, Kohlenhydrate optimal verarbeiten zu können. Tatsächlich wird jedes Mal Stickoxid gebildet, wenn wir Kohlenhydrate essen - hoffentlich, jedenfalls! Denn Stickoxid hilft dabei, Kohlenhydrate in die Zellen zu transportieren.

 

Wir wissen es: Nach Kohlenhydrat-Konsum werden normalerweise die Hände und die Füße warm, der Körper wird angenehm durchblutet.

 

4. Diese Durchblutung wird alleine durch Stickoxid reguliert.Stickoxid macht die Gefäße weit und sorgt somit dafür, dass der Körper gut durchblutet wird. Gleichzeitig heilt es die Gefäße und hält diese gesund bis ins hohe Alter - erwiesenermaßen! Nun leider fallen Stickoxid-Werte mit zunehmendem Alter. Doch nicht nur das: Falsche, dickmachende Ernährung lässt die Stickoxid-Werte entgleisen und ermöglicht somit überhaupt erst, dass der Körper dick und krank wird. Darum nannte Gad es „das beste Anti-Aging-Mittelchen”.”

 

Bei dem Michalk-Zitat habe ich zwecks besserer Lesbarkeit seine zahlreichen Quellenangaben weggelassen.

 

Michalk warnt an keiner Stelle vor zu viel NO, im Gegenteil, “Sie können Ihre NO-Werte auch ver-6-fachen”.

 

Es wäre gut, wenn andere Menschen als Michalk hier auch etwas zu schreiben würden.

 

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