Welche Diät erhöht die Lebensspanne?

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Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 562
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 17.04.2018
 

Glaubt man den einschlägigen Fachleuten, so ist jede hypokalorische Diät die keinen Mangel an essentiellen Stoffen zur Folge hat, lebensverlängernd. Heißt im Klartext: eine asketische Lebensweise verlängert das Leben.

Veröffentlicht von : Christine S.
Beiträge: 660
Angemeldet am : 27.09.2017
Veröffentlicht am : 11.04.2018
 

Ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, ob überhaupt irgendeine Diät die Lebensspanne erhöht - es gibt sicher Diäten, die sie erniedrigen ;-)  (und damit gibt es natürlich auch das Gegenteil)

Aber ich möchte mal folgenden Gedanken einbringen: Sicherlich gibt es qualitative Unterschiede zwischen Ernährungsweisen, jedoch hat der Mensch immer das essen müssen was er finden konnte! Daher ist, wie wir wissen, naturgemäß an einer südlichen Küste (Fisch, Algen, Früchte) die Ernährung völlig anders als im skandinavischen Inland (Rentier!?).

Die Ernährung war also immer sehr unterschiedlich im Laufe der Evolution - gemeinsamer Faktor sicherlich Frische und Naturbelassenheit (!).

Und was ist der andere, gemeinsame Faktor? Keiner dieser Menschen konnte ohne Bewegung überleben! Bewegung war notwendiger Bestandteil des Lebens - anders als heute.

Infektfrei bin ich erst seitdem ich regelmäßig (täglich) im genau richtigen Umfang Sport mache. Ich habe auch schon zu viel Sport gemacht und mir dadurch schwere Infekte eingehandelt. Sicherlich spielt dabei auch die Ernährung eine Rolle, nicht der Sport allein. Es muss genug Essen sein und es muss wohl genug Protein sein.

Wir sind also wieder bei einer Kombination von Faktoren und einer Balance angelangt! Mit einem Fokus auf Bewegung. Stichwort Hormesis - ich kann es nicht oft genug sagen.

Veröffentlicht von : Ramona S.
Beiträge: 551
Angemeldet am : 07.06.2011
Veröffentlicht am : 11.04.2018
 

... vielleicht das passende "Hausbuch" zu Thema

https://www.strunz.com/docs/Das-Neue-Forever-Young_Leseprobe.pdf (22 S.)

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 562
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 11.04.2018
 

Gar keine, jede Diät ist Stress für den Körper.

Aha, und Stress bewirkt also grundsätzlich eine Verkürzung der Lebensspanne?

Veröffentlicht von : Gabi K.
Beiträge: 23
Angemeldet am : 03.04.2018
Veröffentlicht am : 11.04.2018
 

Gar keine, jede Diät ist Stress für den Körper 

Veröffentlicht von : Martin F.
Beiträge: 562
Angemeldet am : 12.12.2017
Veröffentlicht am : 10.04.2018
 

An was sterben eigentlich Rehe?

an einer Schwermetallvergiftung Kaliber 7,62 o.Ä. bzw. anderen Technologien z.B. auf 4 Rädern.

Säbelzahntiger gibts ja keine mehr.cool

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1588
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 10.04.2018
 

Hi Markus,

interessanter Beitrag.
Bei geologisch aktiven Zonen (Vulkanismus, etc.) denke ich z.B. automatisch an eine große Menge von Mineralstoffen in den umgebenden, fruchtbaren Böden.

Was mir bei einer solchen Betrachtung aber fehlt, ist die Frage, ob es nicht auch andere Regionen und Bevölkerungsgruppen gibt, auf die die skizzierten Lebensumstände gleichermaßen zutreffen, die aber nicht mit einer deratigen Langlebigkeit gesegnet sind. Und dann natürlich die Frage warum nicht.

 

Insgesamt scheint es zwar eine Reihe an Verhaltens- und Lebensweisen zu geben, die ein langes Leben begünstigen, aber sicher nicht garantieren. Auch dürften viele dieser Verhaltens- und Lebensweisen individuell sehr stark unterschiedliche (Aus)Wirkungen zeigen und auch noch individuell unterschiedlich miteinander interagieren.
Unterm Strich steht für mich, dass klar ungesunde Lebensweisen (Maßlosigkeit, Übergewicht, Bewegungsfaulheit, "Zivilisationsdrogen" (noch dazu im Übermaß), Junkfood, Disstressm, etc.)  das Leben und das Wohlbefinden sicher nahchaltig negativ beeinflussen. Der Umkehrschluss aber nicht automatisch von selbst gilt.

 

Kuriosum am Rande: Der aktuell älteste Mensch auf Erden ist ein Japaner (112), trotz Faible für die "bösen" Kohlenhydrate/Zucker:
"Außerdem nascht er gerne Süßigkeiten, darunter laut seiner Tochter besonders Kuchen. Und so gab es zur Titelübergabe der "Guinness"-Vertreter eine große Torte."

 

Wie auch immer, an irgend etwas wird man schon sterben. Egal wie sehr man seine Teleomere lang füttert, die 80jährige Muskelzelle genauso trainiert, wie einst die 20jährige (es mag ja sein, dass sich die 80jährige Muskelzelle nicht der 80 Jahre bewusst ist, aber sie wird sich sehr wahrscheinlich auch nicht für 20 halten oder wie eine 20jährige reagieren), die Blutgefäße entkalkt und geschmeidig hält. Irgendwann geht es trotz NEM, Bewegung, Meditation zu Ende.
Und an was ist man dann gestorben? Wenn doch der Körper 1A regeneriert ist, Krankheiten unnötig und vermeidbar und alle Organe fit und Leistungsfähig sind, wie bei einem Twen? An was sterben eigentlich Rehe?

 

Wie wichtig ist es, wie lange wir gelebt haben?
Wie wichtig ist es, wie wir gelebt haben?

 

LG,
Thorsten

 

Veröffentlicht von : Melila
Beiträge: 9
Angemeldet am : 05.04.2015
Veröffentlicht am : 10.04.2018
 

Mal entgegen der üblichen longterm Restriktion von Nahrung beim klassischen Intermittent Fasting um Autophagy zu erzeugen, dieser Herr auf youtube erläutert nochmal ganz andere Strategien die die Autophagy fördern sollen, das Hormon DHEAS erhöhen durch Ernährung:      https://www.youtube.com/watch?v=UEjmLyA-Q7I&t=5s

Die Videos von Ivan B https://www.youtube.com/user/Ivan25/videos sind sehr interessant und vielleicht auch für den Ein oder Anderen Strunz Leser.

LG

 

 

Veröffentlicht von : Markus
Beiträge: 721
Angemeldet am : 25.07.2013
Veröffentlicht am : 09.04.2018
 

Zum Thema Blue Zones noch eine interessantre Betrachtung

 

https://hcfricke.com/2018/03/08/die-bluezones-und-dr-jack-kruse-gedanken-zu-den-wirklichen-gemeinsamkeiten/

Veröffentlicht von : Paul T.
Beiträge: 120
Angemeldet am : 30.01.2018
Veröffentlicht am : 09.04.2018
 

Warum länger Leben? Vieleicht ist ja länger Tot noch besser??

Veröffentlicht von : Nischa M.
Beiträge: 4
Angemeldet am : 06.04.2018
Veröffentlicht am : 09.04.2018
 

Hallo an alle,

also ich bin der Meinung, dass Intervallfasten immer zu einer erhöhten Lebensspanne führt, idealerweise in Kombination mit einer rohköstlichen Ernährung. Ich weiß das ist nicht einfach sich drauf umzustellen, man muss es schon wollen. Ich ernähre mich auch nicht rohköstlich, allerdings faste ich im Intervall und esse erst am Nachmittag/Abend etwas.

Die Theorie dahinter: Durch das Intervallfasten bleibt der Blutzuckerspiegel sehr lange konstant. Deswegen auch keine Insulinausschüttung. Wenn der Insulinspiegel über einen längeren Zeitraum sehr niedrig bleibt, dann wird der Wachstumshormonspiegel über die Stunden hinweg stark ansteigen. 

Das menschliche Wachstumshormon sorgt für die Zellerneuerung im Körper, regeneriert Haut, Gefäße und Organe während der Fastenperiode. 

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Intermittierendes_Fasten

http://www.einfach-fett-verbrennen.de/intervallfasten.php

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/intermittierendes-fasten-ia.html

Laut Wikipedia soll sogar das Zellwachstum von Krebszellen verringert werden, da diese verhungern (geringer Blutzuckerspiegel). Desweiteren lässt sich nach einer OP eine schnellere Regeneration beobachten. Viele Bodybuilder springen auch auf den Trendzug vom intermittierendem Fasten und auch alte Leute kommen wieder zu einer besseren Lebensqualität. Man hat auch den Vorteil, dass das Energielevel steigt. Ich mache das jetzt seit einigen Wochen und früher war ich immer müde nach dem Frühstück, weil der Körper natürlich viel mit der Verdauung zutun hatte. Muss wie gesagt jeder selber wissen, aber kann Intervallfasten auf jeden Fall weiterempfehlen. 

Veröffentlicht von : Anja B.
Beiträge: 90
Angemeldet am : 06.05.2015
Veröffentlicht am : 09.04.2018
 

Mir scheint, wir haben alle ein ähniches Anliegen - die Frage dreht sich doch um das "wie".

Beim Durchlesen der News vom Doc fand ich diesen Hinweis, den ich hier noch mal weiter gebe - das Buch von Werner Leippold „Die Uhr tickt“. Ich lese es gerade. 

Anja

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1467
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 08.04.2018
 

Interessante und nun leicht philosophische Diskussion. Was ich zu bedenken gebe: Lebensqualität hat für mich ganz viel damit zu tun, dass ich nicht auf andere angewiesen bin. Ich werde niemals in ein Altenheim gehen sofern ich es verhindern kann...weil ich ein Leben lang fitt bleiben möchte. Um die zu erreichen muss ich mich an vielen Stellen mäßigen, denn ...Achtung jetzt kommt es: Nicht jeder hat das große Glück und kippt gleich tot um! Dann wäre es mir auch ziemlich egal ob mit 58 oder 88. Dann Vollgas ;-) ...aber es kann ja auch sein, dass man nur einen Schlaganfall o.ä. bekommt und halbseitig gelämt ist. Ganz großes Kino...nein. Das ist für mich ein Horrorszenario, wo ich gern mit 88 noch durch den Wald spazieren oder joggen gehen möchte.

Daher das volle Programm, was Thorsten (wie immer) sehr gut umschreibt: Mäßigung. Von allem ein wenig und von nix zuviel. Rauchen tabu und Alkohol sehr sehr wenig. Dazu ein Leben lang Sport (aber kein Extrem) und regelmäßige Blutuntersuchungen mit Nachbesserungen. Dann sollte das hoffentlich klappen.

So jedenfalls sieht mein Schlachtplan aus ;-)

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Plebejer
Beiträge: 430
Angemeldet am : 24.06.2014
Veröffentlicht am : 08.04.2018
 

"BLAUE ZONEN" sind Landstriche auf unserem Planeten, in denen es zehn mal mehr Hundertjährige gibt als in den Vereinigten Staaten.

Dan Buettner hat ein Buch über dieses Phänomen verfasst. Darin berichtet er von gewissen Gemeinsamkeiten dieser Menschen. Sie sparen unter anderem Kalorien (und essen 25 % weniger als nötig wäre, um sich voll zu fühlen), meiden Fleisch und Fertigprodukte, und führen ein Leben, das sie als sinn- und bedeutungsvoll empfinden.

Buettner zitiert eine dänische Zwillingsstudie,die nahelegt, dass der Einfluß der Gene auf Gesundheit und Langlebigkeit nicht einmal 25 % ausmacht. Die verbleibenden 75 % Prozent sind eine Frage der Lebensführung. Was Sie essen, wie Sie lieben und geliebt werden, wieviel Sie sich bewegen und wie Sie Ihrem Leben einen Sinn verleihen.

Das war ein Kommentar aus dem Buch "Das erleuchtete Gehirn". Goldmann-Verlag.

Veröffentlicht von : Ramona S.
Beiträge: 551
Angemeldet am : 07.06.2011
Veröffentlicht am : 08.04.2018
 

Vielen Dank Thorsten für den Anstupser sich mit persönlichen Lebens-Endzielen und existenziellen Sinnfragen zu beschäftigen.

Unser Doc hatte sich ja vor Kurzem (aus einem Buch) zum Thema „Restlaufzeit“ geäußert. Wie kann man nun die Restlaufzeit „nicht ganz so extrem“ füllen?

Maximale, allerdings nicht extreme Lebensqualität und gleichzeitig Weitblicker und Zielverfolger sein, wenn Mann/Frau im sehr reifen Alter noch Lebensziele hat, könnte mir selbst gefallen.

Die Lösung wie so häufig, eine Aufgabe haben und somit ein Ziel. Vielleicht hilfreich ein Vision-Bord in der eigenen Wohnung zu haben und somit permanent noch nicht abgehakte Ziele (Stichwort: Löffelliste) vor Augen.

Welche interessanten Punkte habe ich in der Welt noch nicht gesehen?

Was kann ich (sofern vorhanden) Enkelkindern für den Lebensweg mitgeben?

Welche der 9 Möglichkeiten des Ehrenamtes möchte ich umsetzten und somit Wertschätzung und Menschenkontakt genießen?

… Ich glaube langweilig wird es nicht

Veröffentlicht von : bluesisk
Beiträge: 186
Angemeldet am : 16.05.2016
Veröffentlicht am : 08.04.2018
 

Sehr richtig @Thorsten!

 

Zur Lebensqualität gehört für mich auch, dass eine Mahlzeit mich sättigt und mir neue Energie gibt.

Annäherndes LC gibt mir das nicht. Ich habe nun über 1 Jahr LC gelebt, nachdem ich viele Jahre sehr viele KH gegessen habe in Form von Brot. LC aber macht mich nicht wirklich satt, gibt mir keine Energie und ist nicht nachhaltig. So bin ich vor 2 Wochen wieder auf deutlich mehr Brot umgestiegen und habe diesen Umstieg hinsichtlich meiner körperlichen und mentalen Kräfte wie eine Neugeburt erlebt. Mir wuchsen plötzlich wieder enorme Kräfte zu, ohne die ich meinen Alltag nicht schaffen kann. Was hier Lebensqualität bedeutet, liegt auf der Hand.

 

Wie ich weiter vorgehen werde, weiß ich noch nicht. Ein Umstieg auf LC kann ich mir derzeit aber nicht vorstellen, dafür hat mir dieses eine Jahr zu viele Kräfte und Lebensqualität geraubt. Momentan stehe ich vor der Tatsache, dass es auf der einen Seite ein Ernährungsideal gibt und auf der anderen Seite mein körperliches Wohlgefühl, dass mir deutlich zeigt, das Carbs dieses enorm steigern. Vielleicht habe ich auch einen Ernährungsfehler begangen, weil ich ganz sicher zu wenig Fett aß, dafür aber die Carbs wegließ. Ich weiß es noch nicht, momentan sagt mir mein Körper aber, dass er nur mit mehr Carbs gut funktioniert. Büße ich deshalb ein paar Jahre ein, weil sich der Körper MIT Carbs wohler fühlt?

 

 

bluesisk

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1588
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 07.04.2018
 

Die Frage ist doch eigentlich, will ich wirklich nur alt werden / ein langes Leben haben, oder will ich ein maximum an Lebensqualität und bin bereit , dafür auf ein paar Jährchen zu verzichten?
Vermutlich muss auch da jeder sein individuelles Optimum finden. Was dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht hilft, ist jede Form von Extrem. Extremes Ernährungsregime, extremer Ausdauersport, extremer Kraftsport, extremes NEM einwerfen,  extremes Dies, extremes Das. Oder hat einer von euch schon mal davon gehört, dass Marathon-Läufer oder Iron/Ultra-Men oder Mr. Universum die Spitze der Langlebigkeit darstellen?
Nein, sicher nicht. Aber vielleicht haben diese Menschen damit für sich das Optimum aus Lebensqualität und Lebensspanne gefunden. Andere wählen da vielleicht eine andere Zusammenstellung/Gewichtung und sind damit ebenso zufrieden.

Und manch einer raucht Kette oder Schlemmt nach Herzenslust und nimmt dafür sogar bereitwillig ein Frühableben mit 59 in Kauf.

 

Da fällt mir noch ein:
Sagt der Arzt zum Patienten: "Wenn Sie mit dem Trinken aufhören, weniger rumhuren und nicht immer so viel Essen, könne Sie 100 Jahre alt werden"
Erwiedert der Patient: "Aber Herr Doktor, warum sollte ich denn dann noch 100 Jahre alt werden wollen?"

 

Bleibt gesund. LG,
Thorsten

 

Veröffentlicht von : Velvet
Beiträge: 2
Angemeldet am : 07.04.2018
Veröffentlicht am : 07.04.2018
 

Das sind schon interessante ansätze und richtweisen wie man sein Leben etwas verlängern könnte. Habe mich selbst eigentlich noch nie mit dem thema befasst aber finds cool dass es hier angechnitten wird!

Veröffentlicht von : Ramona S.
Beiträge: 551
Angemeldet am : 07.06.2011
Veröffentlicht am : 07.04.2018
 

Hallo Anja, 

also ich esse noch Eier, diverse Bohnen und Milchprodukte (speziell griechischer Joghurt).

Was KH betrifft, ich kenne die Luxus-KH-Mengen (aus einem Strunz-Buch) und halte mich dran, nicht täglich und auch nicht mehr in den Abendstunden.

z.B. 1/ 2 VK-Brötchen, 80g Kartoffeln, 30g Reis- bei mir Wildreis (noch ungekocht), 45g Nudeln (ebenso noch ungekocht), inzwischen sind LowCarb-Nudeln auch beim Discounter erhältlich.

… funktioniert.

Veröffentlicht von : Anja B.
Beiträge: 90
Angemeldet am : 06.05.2015
Veröffentlicht am : 07.04.2018
 

Lieber Thorsten und liebe Monika,

danke für die Links, die ich mir inzwischen angesehen habe. Sehr nützlich fand ich den Vortrag von Prof. Frank Madeo. Hier der Link für die kürzer Version dieses Vortrags als TED Talk:

https://www.youtube.com/watch?v=N-dsHgOl00M

Er präsentiert solide Forschung über die man reden kann und sollte. Demnach KANN zu viel Protein die Entwicklung von Krebs begünstigen. Doch ab dem 65 Lebensjahr sollte man mehr davon essen. Und: Fasten scheint bisher - neben Spermedin - das einzige zu sein, das nachweislich lebensverlängernd wirkt.

Aber hier im Forum geht es uns ja auch um die Lebensqualität. Dr. Strunz schrieb mal, wenn man seinen Eiweißdrink zu sich nimmt, sollte man das spüren - so als ob der Himmel sich öffnet ... Schönes Bild - wirkt nachhaltig. Nur der Drink nicht. Zumindest nicht bei mir. Ich spüre da einfach nichts. Somit frage ich mich natürlich, ob ich was falsch mache? 

Ich komme langsam auf eine sehr abgemilderte Variante von Low Carb zurück. Was ich ganz weglasse sind Brot, Kuchen und Plätzchen. Aber Quinoa, brauner Reis u.a. nehme ich jetzt wieder mehr dazu. Auch ab und an mal Kartoffeln oder Süßkatoffeln. Zudem versuche ich mehr Fett zu essen - was mir ebenfalls nicht leicht fällt, aber fürs Gehirn offenbar wichtig ist (siehe Terry Wahls - die für mich immer noch die überzeugenste Diät anbietet). 

Frage ans Forum: bin ich allein damit, dass ich mich mit der Menge und der Art des Proteins schwer tue?

Die Produkte von Doc schmecken total gut - aber ich vermeide sie inzwischen wegen dem Süßstoff und nehme nur noch die Veriante PUR. Und da ich keine Eier und keine Milchprodukte oder Bohnen esse, bleibt da eben nicht so viel.

Viele Grüße in die Runde,

Anja

 

 

 

 

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