Wie bewältigt ihr Stress?

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Thema Wie bewältigt ihr Stress?

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Veröffentlicht von: Heike S.
Beiträge: 519
Angemeldet am: 08.09.2008
Veröffentlicht am: 13.08.2013

@Stefanie ich habe seit der Wende meinen Job bestimmt ca. 10mal gewechselt, immer wenn ich merkte, ich lern nichts mehr dazu, also wenn es quasi langweilig wurde. Ich bin ein Mensch, der Stress in gesundem Maß zur Arbeit braucht, doch kaputtmachen lasse ich mich auch nicht. Sicherlich hat sich auch meine Einstellung zum Thema Stress geändert und ich merke jetzt was mir guttut und was nicht. Zur Zeit habe ich einen Chef mit dessen Verhalten auch nicht jeder kann, etwas cholerisch, laut, oft wütend, na ja, aber es ist ein grundehrlicher Typ, er macht keinem was vor, heuchelt keine falsche Freundlichkeit, ich hoffe du verstehst wie ich das meine, er ist so wie er ist, damit kann ich umgehen, ich habe schon mit studierten Leuten gearbeitet, die hatten null Anstand und menschliche Umgangsformen, egoistische überhebliche A...löcher, mit solchen kann ich nicht, ich leite die Buchhaltung von 5Firmen unter einem Dach und wenn die Abschlüsse anstehen ist auch Stress, ÜStd und manchmal Hektik angesagt, doch dieser Job gefällt mir. Man kann schon mal was wagen, und finanziell bin ich bei meinen Wechseln nicht nur nach oben geklettert, doch die Einbußen waren akzeptabel. Im ersten Job hatte ich am meisten, doch das ist nicht alles, man lernt auch materiell umzudenken und die Prioritäten anders zu setzen im Leben. liebe Grüße Heike

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Veröffentlicht von: Heike S.
Beiträge: 519
Angemeldet am: 08.09.2008
Veröffentlicht am: 13.08.2013

statt Fernsehen => Bogenschießen, das haben wir vor zwei Wochen ausprobieren können und sind total begeistert, da blendet man kurz vor dem Abschuss die Welt um sich total aus, nun haben wir einen Bogen, machen einen Kurs und los gehts, das begeistert sogar meinen Mann, die Töchter und Schwiegersöhne ;))

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Veröffentlicht von: Christel B.
Beiträge: 184
Angemeldet am: 12.10.2003
Veröffentlicht am: 10.08.2013

Das ist aber mal ein charmantes Kompliment an deine kleine Frau, Reinhard! Lass mich raten: sie hat leise gelächelt.... so wie ich..... LG Christel

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 07.08.2013

Liebe Michaela, der Verwalter hier möge mir verzeihen, aber ich weiß nicht, wie ich es sonst anstellen soll: Ich bin jetzt 54 Jahre alt und habe leider noch nie eine Frau getroffen, die auch nur annähernd so dachte wie ich. Meine Frauen waren immer nur Kompromisse, sonst wäre ich zu gar nichts gekommen. Ich lese schon sehr lange deine Beiträge. Du scheinst nun die erste Frau zu sein, bei der dies der Fall ist. Wenn du Lust hast: reinhard@melz.eu

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 06.08.2013

Leider hatte es mit meinem letzten Kommentar ja nicht geklappt, aber ich wollte trotzdem noch einen Aspekt des Themas Stress auf der Arbeit ansprechen: Ich glaube, das Wichtigste im Leben generell, und in der Arbeitswelt im Besonderen ist es, sich über seine eigenen Interessen klar zu sein, und diese dann auch nach Außen hin zu vertreten. Der schlimmste Fehler, den ich bei manchen Mitarbeitern beobachte, ist der, dass die Leute nicht willens sind, für sich selbst und ihre Ideen einzustehen. Wenn etwas schlecht läuft, sind viele Menschen bereit, sich selbst als duldendes Opfer zu betrachten. Augen zu und weiter keulen. Ich glaube, das stresst am meisten. Es ist sicher nicht leicht und erfordert auch Mut. Sich mal hinsetzten und überlegen, was man wirklich will, und das dann auch umsetzen. Die Prioritäten ändern sich ja auch im Laufe des Lebens, und vielleicht will man ja auch mal eine Sache abschließen und etwas neues anfangen. Meine derzeitige Chefin sagt immer: Es gibt keine Probleme, es gibt nur Herausforderungen. Das gefällt mir. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 01.07.2013

Komisch, mein Beitrag hierzu wurde nicht gepostet. Was hab ich jetzt schon wieder falsch gemacht ? Tut mir leid. Beim nächsten Mal fasse ich mich kürzer. Vielleicht klappt es dann. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Stefanie P.
Beiträge: 221
Angemeldet am: 04.03.2010
Veröffentlicht am: 04.06.2013

Hallo Maritta, Interessant, Dein Beitrag und Dein Leben. Das mit der Sichtweise des Adlers finde ich spannend! Ich denke an den Blick aus dem Universum auf diesen Minipunkt auf der Erde, wo ich mir gerade Sorgen machen. Hilft schlagartig. Viele Deiner Rituale sind auch meine. Wir hätten sicher viel auszutauschen. Und ein bisschen erscheint es mir doch gerade, als ob wir Rollen getauscht hätten: Ich darf die nächsten Wochen nur 8,5h täglich arbeiten - strikte Vorgabe des AG. Und danach ist Mutterschutz angesagt. Während Du gerade im kleinen vollgestopften Büro, mit diversen Chefs und in wechselnden Teams Deine Arbeit durchsetzen musst. Und ich höre heraus, dass es Dich jung im Denken hält. Das sind Deine Werte, um den Kreis zu Deiner 1. Antwort auf meinen Beitrag zu schließen. Michaela, mich würde sehr interessieren, was Du über unsere Diskussion zum Umgang mit Stress denkst? VG Stefanie

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Veröffentlicht von: Maritta R.
Beiträge: 375
Angemeldet am: 20.01.2009
Veröffentlicht am: 31.05.2013

achso - Stefanie - das mit dem Rollentausch ist doch ein interessanter Ansatz. Wir praktizieren das hier grad im Rahmen einer "Expertenausbildung", wo wir separat eine Strategie für ein anderes Arbeitsgebiet als dem unseren erarbeiten müssen und somit völlig "unwissend" über Probleme und Hemmschuhe an das Thema herangehen.... Kein schlechter Schachzug vom Arbeitgeber auf der Suche nach Möglichkeiten, eingefahrene Sichtweisen zu beleben. LG

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Veröffentlicht von: Maritta R.
Beiträge: 375
Angemeldet am: 20.01.2009
Veröffentlicht am: 31.05.2013

Hallo Stefanie, sorry – späte Antwort – war grad zwei Wochen im Stress :) Ich arbeite in einem bundesweiten Großkonzern in der Holding, habe einen Schreibtischjob in einem kleinen vollgestopften Büro mit noch einem Kollegen, gelegentliche nationale Dienstreisen, vernetzte Tätigkeiten mit anderen Standorten des Konzerns sowie Kontakte/Tätigkeiten/Verhandlungen mit verschiedensten externen Firmen. Mein Job ist einerseits strategische Arbeit, anderseits operativer Natur - für jeden Teil der Arbeit habe ich einen anderen Chef - einer davon sitzt nicht an meinem Arbeitsstandort- und ein anderes Team. Mein Job ist also eher psychischer Stress, Termindruck, an dem immer zusätzliche Kosten hängen... und/oder verärgerte Projektleiter oder Kunden. Wir haben in unserem Job eine Vielzahl interne Richtlinien und externe Bestimmungen einzuhalten und müssen eine Unmenge teils unausgereifte Systemanwendungen und Datenbanken bedienen – jede mit unterschiedlichen lustigen Passwordbedingungen. Das alles macht meinen Job wirklich abwechslungsreich und es mir schwer, einen geordneten Arbeitsablauf hinzukriegen. Dennoch macht es mir Spaß. Und wie du schreibst – Job wegen Stress hinschmeißen und Traumjob suchen… Wo hast du keinen Stress (von außen)? Deshalb sehe ich nur den Weg über das eigene Wesen, die eigene Denke, die Mentalität und Sichtweise des Adlers. Damit kann jeder Job (den genau du hast, weil du eben genau diese Seele bist) ein Traumjob werden. Meine Rituale? Jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit Zwischenstopp in einem Kaffeeshop auf einen Espresso oder Tee, Laufen, so oft ich kann – schwankt zwischen täglich und 2-3x in der Woche, 1x in der Woche ins Yogastudio, Trampolinspringen, Rad fahren, Lesen in der S-Bahn, ab und an einen Volkslauf bis zur Länge HM oder teambildene fun-Veranstaltungen vom Büro aus, wie Teamstaffel. Gewohnheiten wie Urlaub in den Bergen mit Radfahren oder Wandern, Sauna, Seminare über Themen und bei Lehrern, zu denen ich Resonanz verspüre und zu denen ich vieiel mehr wissen möchte…. Und Freundschaften pflegen, Kommunikation mündlich und per Email…. Ansätze zum Mentaltraining habe ich vom Doc, von Andreas Ackermann, Ruediger Dahlke, Matthias Pöhm und in Büchern wie „Healing code“. Bin leider etwas sprunghaft und schlampig in der konsequenten Anwendung. …und ich „kann keine kurzen Beiträge“ sorry :) VG Maritta

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 21.05.2013

Wow, das sind echt tolle Beiträge! Vielen Dank Euch allen. Leider ist mein Terminplan diese Woche so voll, dass ich jetzt noch keine Zeit habe zu antworten. Ich werde aber intensiv drüber nachdenken, was ihr geschrieben habt. Bis bald, Michaela

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Veröffentlicht von: Stefanie P.
Beiträge: 221
Angemeldet am: 04.03.2010
Veröffentlicht am: 17.05.2013

Wow, Maritta, Da hast Du mich so richtig überrascht! Du bist sehr aufmerksam hier im Forum unterwegs! Was für Rituale hast Du in Deinen Alltag eingebaut? In welche Richtung ist Dein Job stressig? Eher psychisch oder körperlich? Dann bist Du Ärztin ;-) Ich habe Dich übrigens überhaupt nicht klugsch... empfunden. Ich wüsste wirklich gerne, wie Du nach 1 Woche denkst, wenn wir die Rollen tauschen könnten! Ja, vielleicht würde mir das die Augen schlagartig öffnen! Heike, das mit dem neuen Job sagst Du sehr locker. Wie locker wechselst Du Deinen eigenen Job? Ich bin 10+ Jahre in diesem Job, hab mir eine schöne Position erarbeitet und habe einige Restriktionen (bald 2 Kinder mit umfassendem Betreuungsnetz). Da zieh ich nicht so eben nach Frankfurt, um meinen Traumjob anzunehmen. Vor ein paar Jahren hab ich das auch so gesehen, da war ich völlig frei. Und ich empfinde es nicht als Limitierungen, die mein Leben heute bereichern! Aber ich muss mir eben meinen täglichen Urlaub schaffen anstatt meinen Job einfach zu Gunsten eines bequemeren zu tauschen. LG Stefanie

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Veröffentlicht von: Wolfgang B.
Beiträge: 819
Angemeldet am: 09.12.2008
Veröffentlicht am: 16.05.2013

Da gibt es einige Beiträge von mir, die aber gelöscht wurden. Vielleicht kann die jemand wiederbeleben.

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Veröffentlicht von: Maritta R.
Beiträge: 375
Angemeldet am: 20.01.2009
Veröffentlicht am: 16.05.2013

Stefanie, und dann hast du noch vergessen zu schreiben, dass du viele km läufst (nach deinem Jahresbericht doppelt so viele wie ich), Krafttraining machst (ich hab dich schon im 100 Liegestützenprogramm bewundert) und grad auch noch nochmaligen Mutterfreuden entgegensiehst... alle Hochachtung... und dann noch so n Job... nee,und ich wollte sicher nicht theoretisch klugschei... eher in die Richtung, um mit deinen Worten zu reden: Die Welt ist das, was man über sie denkt - auch beim Stress(empfinden)meine ich. und in andere Fußstapfen treten mag ich nicht. Ich suche mir lieber meinen eigenen Weg. lg Maritta

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Veröffentlicht von: Maritta R.
Beiträge: 375
Angemeldet am: 20.01.2009
Veröffentlicht am: 16.05.2013

Hallo Stefanie, ich glaube nicht, dass ich in deine Fußstapfen passe:) Ich hab selbst einen (anders) stressigen Job und ich finde es total toll, was du dir für Rituale wie das mittägliche Laufen und der Endpunkt am Abend in deinen Alltag eingebaut hast. Und natürlich Theorie. Nur, wenn ich mich nicht mit der Theorie beschäftige, kann ich auch nichts davon umsetzen: Die Missstände, die uns umherstressen lassen, werden wir nicht ändern, nur unsere Einstellung dazu - und damit vielleicht das Umfeld beeinflussen. Und sich mal über Sargnägel Gedanken machen und diese vielleicht abschaffen. Es gibt so Menschen, die haben die absolut ruhige ausgeglichene freundliche überlegene Art - auch unter Stress und Zeitdruck. Hätte ich auch gern. LG Maritta

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Veröffentlicht von: Heike S.
Beiträge: 519
Angemeldet am: 08.09.2008
Veröffentlicht am: 16.05.2013

hallo Stefanie, du hast doch das Problem erkannt, nun musst dus nur noch ändern. Manchmal hilft ein neuer Job. lg Heike

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Veröffentlicht von: Stefanie P.
Beiträge: 221
Angemeldet am: 04.03.2010
Veröffentlicht am: 15.05.2013

Hi Reinhard, In unsrem Metier ein ziemlich normaler Job: IT Branche, und dort Marketing-Kommunikation. Wenn ich so den Beitrag von Maritta lese, gehe ich in mich und frage mich, was für Werte und Erwartungen ich wohl an mich habe. Schon interessant. Ich wünschte, Maritta wäre 1 Woche in meinen Fußstapfen, und dann würde ich gucken dürfen und sie den Beitrag entweder genau gleich oder ganz anders schreiben. In der Theorie ist alles so sonnenklar. Stefanie

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Veröffentlicht von: Friedemann H.
Beiträge: 292
Angemeldet am: 26.10.2009
Veröffentlicht am: 15.05.2013

1. alle 2 Tage laufen 2. zur Arbeit radeln 3. Überstunden vermeiden (auf mehr Geld und Karriere verzichte ich gern, fahr ich halt keinen Porsche, na und?) 4. ich halte mich fern von negativ eingestellten Menschen, lese keine Zeitung und schaue keine dümmlichen Sensations TV Reportagen 5. ich besitze kein Smartphone und bin nicht bei Facebook 6. an einem ständig aufgeräumten Schreibtisch arbeite ich noch

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Veröffentlicht von: Maritta R.
Beiträge: 375
Angemeldet am: 20.01.2009
Veröffentlicht am: 15.05.2013

Hi Karel, bin voll bei dir, bis auf die fatale Einstellung. ... Ja, der Stress kommt von innen. aus deinen Gedanken, deiner Einstellung, deiner Sichtweise, auf das, was du ausstrahlst, reagiert deine Umwelt. Mit Andreas Ackermann gesprochen: ".....die "Realität" ist ein Hologramm, das von unserem Bewusstsein geschaffen wird. Es wäre ein Witz zu glauben, dass was da draussen passiert, sei von uns getrennt. Vielmehr ist es so, dass wir unsere Welt dauernd (unbewusst) erschaffen. Die Welt ist wie ein grosser Spiegel, der unsere Gedanken reflektiert und wir leben in dieser Reflektion." Will damit nicht sagen, dass es keine Missstände gibt u man mit positiven Gedanken mit allem leben und alles gut finden muss.... aber manchmal hilft es zu sagen (Mathias Pöhm): die Situation ist grad nur so, damit du damit umgehen sollst. Darüber hinaus hat es keine Bedeutung.... So ganz konkret, wen interessiert es in 20j ob ich heute eine Arbeit pünktlich abgegeben habe oder nicht. Für mich war es grad ein Drama-ich werde aufgefordert, Erklärungen abzugeben, der wichtige Auftrag ist vielleicht grad weg.... Es ist meistens Angst, die uns in den Stress treibt.... Und die Ansprüche anderer und die an uns selbst, manche unserer Glaubenssätze. Und du tust doch schon soviel mit Abstand v Perfektion u Meditieren. Manchmal hilft mir auch die Methode von Doc: auuuuusatmen u Schultern fallen lassen. Oder eben laufen oder die Yogastunde in der Gruppe. Den Gedankenkreisel unterbrechen a la Matthias Pöhm den Befehl geben: stop thinking! und von der Palme runterkommen, die Perspektive auf eine Situation ändern oder a la Ackermann NIPSILD - nicht in Problemen sondern in Lösungen denken. Bin auch immer auf der Suche. LG Maritta

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 14.05.2013

Hallo Michaela, wenn es mir zuviel wird ziehe ich mich in mein Schneckenhaus zurück. Die Techniken, die Karel beschriben hat, wende ich auch alle an. Ausser Meditation. Das kann ich nicht. Weiss der Teufel warum. Vielleicht bin ich schon permanent in einer meditativen Lage. Mensch Stefanie, was ist das für ein Job?

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Veröffentlicht von: Stefanie P.
Beiträge: 221
Angemeldet am: 04.03.2010
Veröffentlicht am: 13.05.2013

Hallo Michaela, Da hast Du einen interessanten Thread eröffnet, danke! Wenn ich das mittägliche Laufen nicht hätte, wäre ich auch mit Burnout in der Klapse. Meine regulären Wochen haben 50+ Arbeitsstunden - und zwar unter Strom. Der Kalender ist von morgens bis abends voll, teilweise mit Dreifachbelegung, selbstverständlich ohne Zeit, um von A nach B zu laufen, und die eigentliche Arbeit muss außertags laufen. Dazu kommt, dass die Mailbox bereits nach 2-3 Stunden überquillt mit Mails, von denen ein Haufen nicht einfach ignoriert werden kann. Wenn ich das so schreibe, spüre ich selbst abends, entspannt daheim liegend, mein Cortisol steigen. Und umso mehr weiß ich jedesmal, wie richtig es ist, meine 90 min Laufen mit Cooldown am Mittag radikal zu verteidigen gegen 98% aller Angriffsversuche. Wenn ich dann aus dem Wald komme und die Vögel gehört habe, bin ich wieder geerdet - auch wenn mein Tag dann gewöhnlich schon 9 Stunden alt ist. Auch mein Ende verteidige ich radikal. Wenn ich meine Tochter abhole, bin ich ebenfalls zu 98% zu spät unterwegs und lasse mich auch nicht mehr auf die kleinste Diskussion über die wichtigste Sache der Welt ein. Das mag manchem radikal vorkommen, mir bewahrt es die Ruhe in meiner verrückten Welt. VG Stefanie

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