Wie Fasten das Leben verlängern kann

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Thema Wie Fasten das Leben verlängern kann

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 18.10.2014

Ich kann das bestätigen. Seit ich täglich ca. 16 Stunden nichts esse, fühle ich mich viel wacher und fitter, und ich habe auch das Gefühl, dass die Nahrung besser im Körper verarbeitet wird. Ich brauche weniger Schlaf, und der Schlaf ist tiefer und erholsamer. Mein Gefühl sagt mir, dass es gut für mich ist.

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Veröffentlicht von: Friedemann H.
Beiträge: 292
Angemeldet am: 26.10.2009
Veröffentlicht am: 16.10.2014

dass intermittierendes Fasten das Leben verlängert und schlank macht ist schon länger bekannt. Ideal sind 16 - 18 Stunden Essenspausen/Tag. Das ist einfach zu erreichen, ich faste täglich von 20 bis 13 Uhr - reine Gewohnheit. Und nicht nur Marketingleute schreiben Bücher darüber.

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Veröffentlicht von: Hans K.
Beiträge: 141
Angemeldet am: 25.08.2014
Veröffentlicht am: 15.10.2014

OK, danke für die Hinweise und Aufklärungen! Ich bin schon etwas älter, daher bin ich offensichtlich von falschen Voraussetzungen ausgegangen, -quasi nicht uptodate... Aber komisch ist das schon, denn wenn ich extrapoliere, dann kaufen zukünftig auch gwamperte in der Kinderabteilung ein, weil die Kleinen ja auch immer dicker werden - wo soll das noch hinführen??? Und die dann "Normalen" kaufen ihre Jeans in der Elefantenabteilung? -Keine "schöne neue Welt"!

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Veröffentlicht von: Bärbel M.
Beiträge: 98
Angemeldet am: 10.08.2013
Veröffentlicht am: 14.10.2014

Hallo Hans, ich schaue mich auch gern in der Kinderabteilung um: Die Sachen sind schmaler geschnitten. Und warum soll ich nicht zeigen, dass ich schlank bin? Ich trage gern körperbetonte Shirts und Pullover. Die Damensachen sind meist lang und weit. Es geht nicht ums Erstreben, sondern um gute Passform. Und zudem kann man manchmal ein günstiges Schnäppchen machen. Liebe Grüße Bärbel

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Veröffentlicht von: Lukas K.
Beiträge: 15
Angemeldet am: 26.01.2013
Veröffentlicht am: 14.10.2014

Wenn man überlegt wie FETT auch Kinder heutzutage schon sind... Dann durchaus! LG

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Veröffentlicht von: Monika L.
Beiträge: 383
Angemeldet am: 07.02.2010
Veröffentlicht am: 14.10.2014

Hallo Hans, heute kann das schon erstrebenswert sein, angesichts der Schnitte der Damenhosen, die seit Jahren im Hüftbereich permanent in die Breite wachsen. Im Beinbereich haben dagegen Muskeln derzeit schlichtweg keinen Platz mehr. Da sind Jeans aus der Kinderabteilung manchmal wirklich besser. LG Monika

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Veröffentlicht von: Markus
Beiträge: 578
Angemeldet am: 25.07.2013
Veröffentlicht am: 14.10.2014

Hallo Hans, das könnte zum Teil auch einfach daran liegen, dass die Konfektionsgrößen nominell gleich bleiben, die "nötigen" Umfänge für die identische Grö0e aber in den letzten Jahrzehnten aber gestiegen sind. Bzw. das Sein mittlerweile das Bewusstsein bestimmt: Als Mann im Alter von 30+ gilst du mit einem BMI von 24 in den USA mittlerweile als "Skinny"...

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Veröffentlicht von: Hans K.
Beiträge: 141
Angemeldet am: 25.08.2014
Veröffentlicht am: 13.10.2014

Ob es wirklich erstrebenswert ist, als erwachsener Mensch die Jeans in einer Kinderabteilung kaufen zu können/müssen?

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Veröffentlicht von: Michael B.
Beiträge: 58
Angemeldet am: 19.09.2010
Veröffentlicht am: 10.10.2014

Intermittierendes Fasten heißt das bei Wikipedia. Ein cleverer Marketing-Fachmann hat dazu flugs ein Buch geschrieben und gut verkauft. Er nennt das die 1-0-2-Diät, also einen Tag essen, einen Tag nicht essen, ergibt 2 Tage. Eine Schwägerin von mir hat es am 8. Januar begonnen und über 20 Kg abgenommen. Sie trägt jetzt wieder Kleidergrösse 36 und kauft die Jeans in der Kinderabteilung :-)

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Veröffentlicht von: Karel I.
Beiträge: 19
Angemeldet am: 02.03.2014
Veröffentlicht am: 09.10.2014

Bedeutet nicht jede Art, die ohne Verringerung von Nährstoffen dazu führt, dass man schlank beibt "kalorische Restriktion"? Mit andern Worten: Gesundes Schlank-sein verjüngt.

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Veröffentlicht von: Ulrich h.
Beiträge: 18
Angemeldet am: 08.07.2014
Veröffentlicht am: 09.10.2014

Gibt es heute schon einige gute Infos zum Thema: Wenn Sie mal nach "protein cycling diet" googeln, finden Sie einen Blog von einem Dr. Mignery auf WP. Dort im Kapitel 26 "suggested diet plans" gibt es eine Tabelle, in der die Anzahl der Fastentage in Bezug zur Frequenz der Zellerneuerung dargestellt ist. Darunter gibt es einige Empfehlungen, in welchen Alter und in welcher Situation man wie fasten sollte. Wesentliche Erkenntnis für mich (als Fan des viel gelobten Proteins) war übrigens, dass vor allem Defizite beim Protein die Autophagie auslösen und eine pauschale Kalorienrestriktion zu unspezifisch ist. Ich folge allerdings nicht den sonstigen Empfehlungen dieser Diät, die mir zu wahllos mit den Kohlehydraten umgeht. Meine Fastentage sind deshalb von Gemüsen, Salaten und Fett geprägt. Außerdem nutze ich aus sportlichen Gründen auch den "Overload" an Protein, dass nach einer defizitären Phase besser aufgenommen werden soll. Fazit: ein optimales (gesundes, gutes und hoffentlich langes Leben) verläuft offenbar in allen wichtigen Bereichen zyklisch. Bei der Nahrungsaufnahme sind wir wohl dafür gebaut, über das Jahr, den Monat, die Woche und untertags mit einem Wechsel zwischen zu viel und zu wenig besser klar zu kommen, als mit einer etwa immer gleichen Zufuhr an Kalorien und Makros.

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Veröffentlicht von: Franz U.
Beiträge: 98
Angemeldet am: 12.02.2010
Veröffentlicht am: 08.10.2014

Interessanter Bericht in einer Tageszeitung: Auf Essen zu verzichten kann die Lebenszeit verlängern. Noch stellt sich die Frage, wie groß die Pausen zwischen den Mahlzeiten sein müssen. Gegen das Älterwerden und die damit einhergehenden Zellveränderungen ist offenbar kein Kraut gewachsen. Die Zelle gibt jedoch nicht kampflos auf: Mit einem Schutzprozess - der Autophagie - setzt sie sich gegen Degeneration zur Wehr. Dies kann durch Fasten ausgelöst werden. An der Uni Graz untersuchen Molekularbiologen u.a., ob "Alternate Day Fasting" die Lebenserwartung des Menschen erhöhen kann. Weniger Nahrung, länger Leben Fasten - was von vielen nur im Hinblick auf Gewichtsreduktion betrieben wird, könnte laut Frank Madeo vom Institut für Molekulare Biowissenschaften der Uni Graz durchaus auch gesundheitsfördernde Auswirkungen auf den Organismus haben. "Bisher hat sich einzig die sogenannte kalorische Restriktion, das heißt die Verminderung der Nährstoffzunahme, tatsächlich als wirkungsvoll erwiesen, um die Lebensspanne zu verlängern oder altersassoziierte Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Neurodegeneration und Krebs in Schach zu halten", sagte Madeo im Gespräch mit der APA. So hätten Experimente gezeigt, dass Mäuse, denen 30 Prozent weniger Nahrung verabreicht wird, etwa um 30 Prozent länger leben würden. Der Grazer Forscher erkennt die Ursache dafür in einem Prozess namens Autophagie: "Das ist eine Art Selbstverdauungsprogramm, durch den ungenutzte Zellbestandteile in einzelne Makromoleküle abgebaut und somit für die Synthese neuer Zellkomponenten wiederverwertet werden", erläuterte der Leiter der Arbeitsgruppe "Alterung und Zelltod" an der Uni Graz. Entsprechend werde dieser Recycling-Prozess immer dann in den Zellen angeschaltet, wenn nicht genügend Makromoleküle über die Nahrung aufgenommen werden, so etwa durch Fasten. Das besondere an diesem "Selbstverdau": Dabei würden auch alle jene schädlichen Zellbestandteile, die im Alter akkumulieren (z. B. verklumpte Proteine und geschädigte Mitochondrien) und so die Funktionsweise des Organismus beeinträchtigen, entsorgt. Pausieren, aber wie lange? Aus Madeos Sicht ist es daher klar, dass Pausen zwischen den Mahlzeiten sinnvoll sind, unklar sei jedoch, "wie groß" die Pausen sein sollten. "Irgendetwas zwischen zwei Mahlzeiten am Tag oder jeden zweiten Tag eine Mahlzeit scheint gesund zu sein", so Madeo. In seinem aktuellen Forschungsprojekt nimmt Medeo das "Alternate Day Fasting" besonders ins Visier. "Dabei wird abwechselnd je ein Tag gefastet und ein Tag ohne Einschränkung gegessen, was die Methode für die menschliche Psyche leicht zugänglich und damit insgesamt leichter durchführbar macht, als das Konzept der permanenten Kalorienrestriktion." Insgesamt will man in Graz mehrere Gruppen mit verschiedenem Ess-und Fastenverhalten (u. a. auch Vegetarier und eine Gruppe, die zusätzlich Weizenkeimextrakte zu sich nimmt) untersuchen. Daraus wollen die Forscher Schlüsse ziehen, in welchem Zusammenhang die unterschiedlichen Nahrungszugänge mit den biochemischen und molekularbiologischen Anzeichen des Alterns stehen. Erste Ergebnisse des Dreijahresprojektes, das von der Uni- Graz selbst mit mehr als 400.000 Euro gefördert wird, werden in zwei Jahren erwartet.

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