Wie haben wir das geschafft; News 18.08.2016

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Thema Wie haben wir das geschafft; News 18.08.2016

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Veröffentlicht von: Ramona S.
Beiträge: 195
Angemeldet am: 07.06.2011
Veröffentlicht am: 18.08.2016

Gehirn und Omega 3 + Jod, Eisen, Kupfer, Zink, Selen

Manchmal kann man bei dem ein oder anderen (Koch-) Buch noch vor dem eigentlichem Rezept viele andere Details so z.B. Nährstoffe und wofür oder wogegen dieses Nahrungsmittel wirkt erlesen.

So ein Büchlein ist u.a. „ Die 100 Besten Anti-Aging-Tipps“ (Amazon). Über 35 Lebensmittel die genau alle 6 o.g. Nähstoffe enthalten und noch sehr viel mehr.

Einfach optimal, wenn man seine Gehirnleistung mit Blick ins eigene Alter einfach „hoch halten“ und einer natürlichen Schrumpfung etwas entgegensetzen möchte (neben weiteren Möglichkeiten).

Explizit sogar empfohlene Nahrungsmittel und Rezepte bei 11 häufigen Beschwerden wie Gedächtnisverlust, bei Augenkrankheiten, gegen Falten, gegen Gelenkschmerzen, gegen glanzlose Haare,  gegen Herzkrankheiten, gegen Krampfadern, gegen Müdigkeit, gegen Osteoporose, gegen Schlaflosigkeit, und bei Verdauungsproblemen.

Einen vertiefenden Einblick über enorm vitalstoffreiche Lebensmittel gibt es gratis dazu.

Mal ein anderer Ansatz über normale Ernährung sein Gehirn so gut zu erhalten wie es gerade ist. Zu NEM kann man dann immer noch greifen.

Gruß

Ramona

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Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 578
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 18.08.2016

"PS: für den, der sein Gehirn jetzt gleich vergrößern möchte: Gemeint ist Omega 3 + Jod, Eisen, Kupfer, Zink, Selen."

 

Zu blöd, dass die maximale Größe durch das zur Verfügung stehende Volumen im Schädel begrenzt ist...

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Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 578
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 18.08.2016

Warum sollte es eine Notwendigkeit (oder Erwartung) geben, dass Gehirngröße und Körpergröße (bzw. Masse) in einem gleich bleibenden Verhältnis zueinander stehen?
Gehirngröße / Masse sagt nicht über die (kognitive) Leistungsfähigkeit eines Gehirns aus. Auch ist für mich nicht ersichtlich, warum z.B. ein größer Organismus ein mit seiner Größe steigenden Steuerungs- und Regelungsbedarf und damit ein größeres Gehirn benötigen sollte.

In modernen Smartphones stecken die gleichen Prozessoren, wie in den größeren Tablets. Die Fähigkeiten sind die gleichen. Ein größeres Tablet braucht bei gleichen Anforderungen an Rechenleistung keinen größeren Prozessor; hat damit einen, relativ betrachtet, deutlich kleineren Prozessor.
Warum sollte das in der Biologie anders sein?

Nicht Körpergröße determiniert Gehirngröße, sondern die Energieversorgung und die kognitiven Fähigkeiten / Anforderungen.
Große, dicke Menschen haben auch ein relativ kleineres Gehirn (teilweise Faktor 2-3), aber nicht notwendigerweise weniger "Grips".

Wir haben "das" geschafft, weil wir "vielstofffähig" sind. Wir können tierische und pflanzliche Nahrung mit teilweise sehr hoher Energiedichte verwerten. Hirn und Muskeln funktionieren mit Glukose und Fetten. Eiweiß ist primär Baustoff und nur in Notsituationen / Mangelzuständen Energieträger und Brennstoff.

"Die Tatsache der Zunahme an Körpergröße bei gleichzeitiger Abnahme der relativen Gehirngröße zeigt eindeutig, dass es für die Entwicklung des Körpers anderer Nahrungsmittel bedarf als für die Entwicklung des Gehirns."

Wo wird das "eindeutig" gezeigt? Diese Schlußfolgerung ist (zumindest in der News) durch nichts belegt. Ja, sie wird sogar gleich wieder relativiert und eingeschränkt; also nix mit "eindeutig":

"Wir glauben heute: Der Körper braucht Eiweiß und Mineralien, das Gehirn braucht Fett und Spurenelemente."

Ich halte es für plausibel anzunehmen, dass ein Oragnismus im Laufe seiner Evolution Fähigkeiten entwickelt, die für ihn von Vorteil sind und Fähigkeiten verliert, die nicht mehr Notwendig sind.

Wir haben z.B. die Fähigkeit verloren Vitamin C zu systhetisieren. Nicht weil wir keinen Bedarf mehr daran mehr, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit, weil wir durch unsere Nahrung eine ausreichende Versorgung sicher stellen konnten.
Im Gegensatz dazu verfügen wir die Fähigkeit zur Glukoneogenese; der Fähigkeit Glukose zu synthetisieren.
Glukose (Kohlenhydrate) ist ein leicht und schnell energtisch zu verstoffwechselndes Substrat. Für Rote Blutkörperchen stellt Glukose den einzigen (!) Energielieferant dar. Die anderen Zellen können ihre benötigte Energie aus Glukose oder Fetten beziehen.
Diese Vielstofffähigkeit bietet einen enormen evolutionären Vorteil. Kann doch dadurch die Energieversorgung durch ein entsprechend breites, mögliches Nahrungssepktrum sichergestellt werden.

Nahrung mit hoher Energie- und Nährstoffdichte ermöglicht es uns, nicht den größten Teil des Tages mit Nahrungssuche und Nahrungsaufnahme verbringen zu müssen. Stattdessen konnten wir aufgrund guter Energieversorgung ein relativ so großes (und energiehungriges) Gehirn entwickeln und aufgrund von viel Zeit unsere sozialen und kognitiven Fähigkeiten entwickeln und verbessern.

 

 

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