Wie wird das einmal mit uns enden?

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Veröffentlicht von : Silke O.
Beiträge: 23
Angemeldet am : 21.09.2017
Veröffentlicht am : 16.11.2017
 

Hoffentlich mit einem Stück von der Pizzeria. Dafür könnte ich wirklich sterben :D . Noch nie besser gegessen {#emotions_dlg.cool}

Veröffentlicht von : Ramona S.
Beiträge: 513
Angemeldet am : 07.06.2011
Veröffentlicht am : 05.11.2017
 

…. erinnert mich an den Kino-Film „Sein letztes Rennen“ von 2013. (Trailer auf Youtube)

Didi Hallervorden, damals 78-jährig für seine Rolle als Marathonläufer, erhielt 2014 den Deutschen Filmpreis dafür. Der Film selbst hat es immerhin auf Platz 82 vom 348 deutschen Filmen im Jahr 2013 geschafft, mit knapp 346.000 „gefühlten Marathonis“ an den Kinokassen.

Regt natürlich zum Nachdenken an, wie man im sehr reifen Alter dann sportlich unterwegs ist.

Veröffentlicht von : Josef M.
Beiträge: 141
Angemeldet am : 02.01.2006
Veröffentlicht am : 05.11.2017
 

Es soll Drogen geben, die bereits beim ersten mal süchtig machen. Mit den üblichen bekannten kenne ich mich dabei nicht so gut aus. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass es Sachen gibt, von denen man nie mehr lassen kann. Schon nach dem ersten mal.

Marathonveranstaltungen gehören für mich hier eindeutig dazu.

Bei einigen Kilometern mag einem zwar das „Nie wieder“ durch den Kopf gegangen sein aber in Zielnähe und spätestens danach sieht das ganz anders aus. Die Frage, wann man den nächsten Marathon laufen wird, läßt nicht lange auf sich warten.

Als Nichtteilnehmer trifft einem der Suchtfaktor mit voller Wucht.

Wenn ich im Startbereich eines größeren Marathons als Zuschauer stehe, kommt das gewisse Gefühl sofort auf. Laute Musik, der Geruch von Aufwärmgels, Hubschrauber in der Luft und lauter Menschen mit einem Hormoncocktail im Blut, den man einfach schon mal selbst erfühlt haben muß. „Den nächsten laufe ich wieder Mit“ läuft als Textband im Kopf endlos mit. 

Wie mag das erst einem Hawaii-Finisher gehen, der so eine Veranstaltung als Zuschauer miterlebt? 

Ich komme beruflich öfters in Seniorenheime. Dort trifft man ab und zu Menschen an, die in sich gekehrt eine früher häufig ausgeübte Tätigkeit wie in Trance immer wieder wiederholen. Nicht wirklich aber mit Handbewegungen und wirren Monolog dazu.

Ich habe mir heute beim morgendlichen Lauf vorgestellt, wie das mit uns Marathonis und Triathleten einmal enden könnte, falls es in solch einem Heim enden sollte.

Auf den Rollator gestützt, natürlich mit Aerolenker laufe ich die langen Gänge hin und zurück. Die Pfleger müssen Verpflegungsstationen entlang der Strecke errichten, da mir bei meiner Ausdauer kein Betreuer lange folgen kann. So spule ich jeden Tag 30km ab und sEhe die schönsten Landschaften an mir vorbeiziehen.

Nicht einmal die schlimmste Vorstellung. Eines Tages wird es der letzte Lauf sein und gut wars. 

 

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