Wieviel Mahlzeiten pro Tag sind optimal?

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Thema Wieviel Mahlzeiten pro Tag sind optimal?

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Veröffentlicht von: Julia G.
Beiträge: 26
Angemeldet am: 27.10.2009
Veröffentlicht am: 19.06.2010

Hallo Zusammen, darf ich fragen wie viel Kolenhydrate ihr täglich zu euch nehmt? Oder vllt mal sagen was ihr so am Tag esst? ich kann mir das gar nocht vorstellen das man so viel isst und gleichzeit so schlank ist wie ihr es alle seit :) Ich habe zwar das Buch von dr. Strunz aber iwie komme ich damit nicht ganz klar lg Julia

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Veröffentlicht von: Lisa B.
Beiträge: 546
Angemeldet am: 02.08.2008
Veröffentlicht am: 09.06.2010

Hallo Michaela, ja ich mache auch Krafttraining. Ich werd versuchen wieder mahr auf meinen Körper zu hören. Hab schon ein paar überflüssige Pfunde und ja die sind stressbedingt, vor allem durch die Frühschichten=Dauer Jetlag. Dann hab ich auch den typischen Dauerhunger. Mal sehen, vielleicht tut sich beruflich was, weil so will ich es nicht auf Dauer haben. lg Lisa

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 08.06.2010

Hallo Lisa, Du bist schlank und sehr sportlich. Unwahrscheinlich, dass Du ein Problem mit Leptin hast. Und vom Hungerstoffwechsel bist Du Lichtjahre entfernt. Bei dem Kalorienbedarf bleibt Dir fast nichts anderes übrig, als vier Mahlzeiten zu essen (außer Du wärst so ein Moloch wie ich, ich kann das auf zwei Mahlzeiten verteilen ;-). Wenn Du pro Tag ca. 400 Kcal in Form von Kohlehydraten einsparen würdest, wärst Du in drei Monaten dünn wie ein Strich. Du machst ja auch Krafttraining, oder? Also richtig, Du hast schon recht, man muss es individuell angehen, und kann nicht jedem den gleichen Rat geben. Diätregeln aus Büchern können für viele eine Hilfe sein, aber besser ist es, wenn man versucht, die Vorgänge im eigenen Körper zu verstehen, und dann selbst seine Versuche anstellt. Hm, also wenn bei Dir noch irgendwo ein überflüssiges Gramm Fett wäre, dann höchstens Stressbedingt denke ich. Was meinst Du? LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 08.06.2010

Hallo Karel, Du isst so wenige KH, da macht das auch nichts, ob Du drei oder vier Mahlzeiten zu Dir nimmst. Die Insulinausschüttung ist dann ja eher mäßig. Vor allem ist die Insulinphase bei Dir schnell vorbei. Ich denke der Akzent sollte einfach darauf liegen, dass man dem Körper eine schöne Fettverbrennungsphase gönnt, und sich nicht immer die Sorge einredet, man müsste jetzt sofort was essen oder sonst tot umfallen. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: K M.
Beiträge: 1346
Angemeldet am: 27.07.2008
Veröffentlicht am: 06.06.2010

Hi Michaela, ich esse wenig KH und dennoch eher viele Malzeiten. Allerdings hab ich durch Deinen Lepin-Thread beobachtet, dass es wirklich stimmt, dass das Hungergefühl ziemlich zuverlässig wieder ganz verschwinden, wenn man es eine zeitlang ingnoriert. Das find ich ganz praktisch ;-) Meiner Meinung nach ist es aber gar nicht so relevant wie viele Malzeiten man ist, sondern es kommt auf die Gesamtbilanz an. Grüße Karel

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Veröffentlicht von: Lisa B.
Beiträge: 546
Angemeldet am: 02.08.2008
Veröffentlicht am: 04.06.2010

Hallo Micheala, zum Großteil stimm ich Dir zu. Nur sagen wir mal z.B. knapp 3000 kcal auf 3 oder 2 Mahlzeiten zu verteilen führt zu extrem großen Portionen die für einer extrem hohen Insulinausschüttung führen (auch bei kaum KH, weil dann Eiweiß in Glucose umgewandelt wird). Da sind dann kleine Portionen besser verträglich. Also ich hab BMI 21, würd aber trotzdem gern n bisschen weniger Fett haben ;-) lg Lisa

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 01.06.2010

Hallo Lisa, wenn Du morgens und mittags zu wenig gegessen hast, ist es meiner Ansicht nach eine völlig normale Reaktion des Körpers, wenn Du abends einen gesunden Appetit hast. Schließlich versucht der Körper dann, das Kaloriendefizit wieder auszugleichen. Hast Du eigentlich Normalgewicht, oder willst Du abnehmen? Du solltest zumindest darauf achten, abends sehr langsam zu essen, da die Sättigung ja zeitverzögert eintritt. Wenn es stimmt, dass der Leptinspiegel eine natürliche Kurve im Tagesverlauf macht, wäre es wohl sinnvoll, tagsüber etwas größere Portionen zu essen als abends, wo Leptin sowieso hoch ist. Aus meiner persönlichen Anschauung kann ich das bestätigen, denn die meisten Menschen, die ich kenne, die nicht richtig frühstücken, und auch Mittags versuchen, so wenig wie möglich zu essen, haben extremes Übergewicht. Das kommt dann regelmäßig von dem Kontrollverlust nach 18 Uhr. Ich persönlich achte sehr stark darauf, dass mein Frühstück viel Fett und Eiweiß enthält. Mindestens 700 kcal. Mittagessen auch.Wenn ich hier zu sehr spare, komme ich tatsächlich nicht gut über den Tag. Wenn ich vorhabe, nichts zu Mittag zu essen, frühstücke ich mindestens 1000 kcal. Der Ratschlag, fünf Mahlzeiten am Tag zu essen scheint mir eher für Menschen gestrickt zu sein, die keine gute Fettverbrennung haben, allgemein einen hohen Kohlenhydratanteil in ihrer Ernährung, da man ja unterstellt, dass sie unter starken Blutzuckerschwankungen leiden. Durch diese Maßnahme wird das Problem allerdings nicht behoben, sondern eher verschärft. Der Körper gewöhnt sich daran, dass dauernd KH nachgefüllt werden, und die Fettverbrennung wird immer schwächer. Nachher kommt man ohne das ständige rumknabbern gar nicht mehr zu Rande. Ich sehe das täglich bei meiner Kollegin (100 kg). Man kann bei ihr Essenszeiten nicht mehr von normaler täglicher Aktivität unterscheiden. Geknabbert wird quasi ständig. Sie ist nie sehr hungrig aber auch nie richtig satt, hat quasi das Gefühl für beides vollständig verloren. Essen wird nicht praktiziert, weil man hungrig ist, sondern um das lästige Gefühl von mangelnder Energie loszuwerden. Ein Musterbeispiel für Leptinresistenz, wie ich finde. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Lisa B.
Beiträge: 546
Angemeldet am: 02.08.2008
Veröffentlicht am: 28.05.2010

Hallo Michaela, empfohlen wird es z.B., weil der Bluckzuckerspiegel nicht so stark schwankt/ausschlägt und man dann Heißhunger verhindert (ist natürlich nicht zwangsläufig gegeben ;-)) und bei kleinen Portionen die Insulinausschläge gering hält. Bei weniger Mahlzeiten, aber höherem Energiebedarf besteht die Gefahr, dass die Mahlzeiten zu groß werden und man dadurch einen ernormen Insulinanstieg produziert. Wenn ich z.B. frei habe und den ganzen Tag Sport mache, dabei ne Kleinigkeit Frühstücke und ne kleine Portion Mittags (beides KH arm) esse, komme ich locker über den Tag, aber abends überfällt mich ein rießen Hunger. Diese Mahlzeit ist dann "schlimmer" als 4 oder 5 kleine Portionen zwischen durch, zumal ich ja in Bewegung bin.. lg Lisa

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 27.05.2010

Hallo Lisa, wie begründet sich der Vorteil vieler kleiner Mahlzeiten hormonell? Begünstigt das denn nicht die Insulinresistenz? Oder isst man dann gar keine KH mehr? Dann könnte es vielleicht klappen ... LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Lisa B.
Beiträge: 546
Angemeldet am: 02.08.2008
Veröffentlicht am: 26.05.2010

und in den Büchern "Fat Resistance Diet" (handelt von Leptin) und "Leptin Boost Diet" steht viele kleine... lg Lisa

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Veröffentlicht von: Michaela W.
Beiträge: 1653
Angemeldet am: 19.11.2008
Veröffentlicht am: 26.05.2010

Hi, ich habe schon vor der Lektüre von "Mastering Leptin" drei Mahlzeiten am Tag als ideal empfunden. Zwischendurch Wasser. Wenn ich wenig Zeit oder Gelegenheit zum Essen habe, funktioniert es auch mit zwei Mahlzeiten. Die Anregung dazu bekam ich vor längerer Zeit von der französischen Autorin Mireille Giuliano in ihrem Buch "French Women don't get fat". Sie beschäftigt sich ausführlich mit den französischen Esstraditionen, und ist überzeugt, dass diese, richtig angewandt, der Grund dafür sind, warum es in Frankreich sehr viel weniger fettleibige Menschen gibt als in ihrer Wahlheimat USA. LG, Michaela

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Veröffentlicht von: Reinhard M.
Beiträge: 1809
Angemeldet am: 04.03.2008
Veröffentlicht am: 25.05.2010

Hallo J.P.B., In "Mastering Leptin" gilt die Hauptregel: Nie mehr als 3 Mahlzeiten pro Tag, keine Snacks, da ansonsten die Verdauungsorgane überfordert werden.

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Veröffentlicht von: J. P. B.
Beiträge: 25
Angemeldet am: 28.11.2009
Veröffentlicht am: 25.05.2010

Hallo, seit einiger Zeit bin ich auf zwei Mahlzeiten pro Tag umgestiegen, das heißt meist so gg. 11 Uhr und 18 Uhr. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass man, wenn man morgens warmes Wasser trinkt, was auch für die Verdauung gut ist, kaum ein Hungergefühl hat. Zwischen den Mahlzeiten, vor- und nachher gibt es ebenfalls nur Wasser. Nun ergibt es sich nicht jeden Tag, dass zwei Mahlzeiten ausreichen, an manchen Tagen, wo man sehr früh raus muss, gibt es auch drei Mahlzeiten. Zur Thematik der optimalen Anzahl von Mahlzeiten und den Vor- und Nachteilen sieht man lt. diesem Artikel http://www.rhein-sieg-anzeiger.ksta.de/html/artikel/1203599413565.shtml und der DGE aus 1999 keine Vor- oder Nachteile http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=61 . Welche Erfahrungen habt Ihr selbst mit der Anzahl der täglichen Mahlzeiten gemacht, eher positive mit wenigen Mahlzeiten (2-3) oder mit mehr bzw. evtl. auch mit Zwischensnacks? Schöne Grüße

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