Wildkräuter News von Herrn Dr. Strunz

  Sie haben  Lesezeichen
Thema Wildkräuter News von Herrn Dr. Strunz

1 bis 20 von 24     Sortieren:  Neuester Ältester

pro Seite
Seite:
  1. 1
  2. 2
  Beitrag
Veröffentlicht von: Ralf B.
Beiträge: 174
Angemeldet am: 10.06.2009
Veröffentlicht am: 20.07.2012

@Martina: Wie unterscheidet man Riesenbärenklau (solange er noch klein ist) von Wiesenbärenklau? Ich traue mich nicht, das Zeug zu berühren, da sich beides so ähnlich ist. @Marion: Bei dem Dinner wäre ich gerne dabei gewesen! Berlin ist allerdings zu weit weg für mich. Woher wusstest Du denn von dem Abendessen? Gibt es eine Webseite mit entsprechenden Ankündigungen? Viele Grüsse, Ralf

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Marion Z.
Beiträge: 1104
Angemeldet am: 24.09.2008
Veröffentlicht am: 11.07.2012

Hallo Martina, grad die wilde Möhre ist leicht an dem mittigen schwarzen Punkt in der Dolde zu erkennen. Zerreib mal die Blätter, müsste auch nach Möhre riechen. Ralf, mir gehts ähnlich. War vor 2 Wochen in einem Wildkräutrseminar. Wenn ich jetzt eine Wiese überblicke sehe ich die plötzlich nicht mehr als solche. Da gehts dann im Kopf: Ah! Bärenklau - Flockenblume - Mädesüß.... Die weißen Doldengewächse sind mir zu gefährlich. Außer der wilden Möhre, kann ich keine bestimmen. Ich werde noch einige Kräuterseminare besuchen und mir alles genau zeigen lassen. War am Wochenende übrigens in Berlin bei einem Dinner mit Mimi Kirk!! Wir waren nur 25 Leute und wurden von Boris Lauser, einem Rohkostkoch, phantastisch mit einem Mehrgängemenü verwöhnt. Ein Traum! Und Mimi mal live erleben und sich mit ihr und ihrem Freund Mike zu unterhalten... Endlich hab ich jetzt ein Originalautogramm von ihr in meinem "Liv Raw"-Buch. LG M.

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Martina M.
Beiträge: 184
Angemeldet am: 18.03.2010
Veröffentlicht am: 03.07.2012

Hallo Ralf, über den Schierling habe ich mir auch schon Gedanken gemacht und ich könnte ihn auch nicht eindeutig identifizieren; wahrscheinlich weil da wo ich Kräuter pflücke, keiner wächst. Giersch lässt sich sicher unterscheiden, solange er noch ganz jung ist, diese maigrünen gefalteten Blättchen, die wie ein "Ziegenhuf" aus der Erde kommen. Die älteren Modelle nehme ich nicht. Was noch zum Verwechseln in Frage käme ist die wilde Möhre. Auch dabei habe ich wohl bis jetzt immer die Richtigen erwischt, ich esse sie allerdings nicht selber sondern verwöhne das Kaninchen damit. Eine weitere ähnliche Pflanze ist der Bärenklau, der jedoch sehr behaarte Blätter und Stengel hat, für mich ein sicheres Merkmal. Von dem bekommt das Kaninchen nur die großen Blätter, die kleinen zarten esse ich selber. Eine weiterhin "unfall"-freie Sammelzeit wünscht dir Martina.

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Ralf B.
Beiträge: 174
Angemeldet am: 10.06.2009
Veröffentlicht am: 28.06.2012

Hallo zusammen, ich muss einfach mal mit Euch meine Begeisterung für die Wildkräuter teilen. Jeden zweiten Tag gehe ich Wildkräuter pflücken (ich lagere die Kräuter in einer Tüte mit feuchten Tüchern im Kühlschrank; da bleiben sie schön frisch) und über die letzten Wochen habe ich zahlreiche neue Kräuter kennengelernt (diese Woche den Gemeinen Dost, die kleine Braunelle, die Türkenbundlilie u.a). Wenn ich jetzt in der Natur unterwegs bin, achte ich auf alles was da so blüht, freue mich an jeder Wildblume, und jubele vor Glück wenn ich ein neues Kraut mit meinen Büchern bestimmt habe. Meine Freude an der Natur ist dadurch noch deutlich grösser geworden, ich fühle mich viel mehr als Teil der Natur. Und meine grünen Smoothies (je ein Liter Morgens und Abends) werden immer besser mit weniger süssem Obst, was sicherlich meinem Insulinspiegel gut tut. Körperlich / gesundheitlich habe ich noch keine Veränderungen festgestellt, aber grundsätzlich bin ich ja gesund. Nur bei den Doldenblütlern halte ich mich zurück. Die Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen ist mir einfach zu gross. Ich habe zwar inwzischen eine Kräuterwanderung mitgemacht, doch die Dame kannte nicht allzu viele Kräuter. Selbststudium macht auch viel mehr Spass und der Lerneffekt ist grösser: Erst bestimme ich die Pflanze mit "Was blüht denn da", dann schaue ich nach in "Essbare Wildkräuter" und anschliessend prüfe ich auf giftige Doppelgänger ("Wildkräuter und ihre giftigen Doppelgänger"). Das hat bis jetzt offenbar super funktioniert, da ich noch keine Vergiftungserscheinungen gespürt habe :D Was habt Ihr denn für Erfahrungen gemacht? Falls Ihr nicht antwortet, nehme ich an, Ihr habt versehentlich den Schierling gegessen. Viele Grüsse, Ralf

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Martina M.
Beiträge: 184
Angemeldet am: 18.03.2010
Veröffentlicht am: 16.05.2012

Liebe Kristin, einen Wildkräutergarten kann man wohl nur durchsetzen, wenn es der eigene ist und man selbst bestimmen kann, wann gemäht wird und wo. Wir haben ein großes Grundstück ums Haus, lassen aber auch lieber leuchtende Blumen auf den Beeten gedeihen als Nesseln und Disteln. Am Rand bleibt aber immer das Wiesengras lange stehen, für die Glühwürmchen. Dort dürfen sich dann auch Giersch und Löwenzahn entfalten. Das geht schon mal nicht, wenn ein Gartennachbar meckert, weil sich Gras- und andere Samen in seine Kulturlandschaft einschleichen... Brennnesseln für Suppe und Spinat holen wir vom nahegelegenen Spreeufer. Die Mengen die wir hierfür brauchen, möchte ich nicht im Garten wuchern lassen. Un ja, die Blätter brennen böse, da muss man schon Handschuhe benutzen. Ich nehme die Rosenhandschuhe mit Gummischicht innen. Zum Waschen und Auszupfen im warmen Wasser, dann brennen sie auch nicht mehr ganz so toll, dünne Latexhandschuhe. Kristin, wenn du Brennnesseln kennst, dann konzentriere dich zunächst auf die. Taubnesseln sind genauso gut, ohne zu brennen. Nach und nach lernst du dann neue Pflanzen kennen, kannst die mitbringen, nachlesen ("Essbare Wildpflanzen" von Guido Fleischhauer..), kosten und dir einprägen. Bald weißt du auch, wo was wächst und wann man es am besten erntet. Im Wald abseits der begangenen Wege musst du dir auch keine Sorgen über Verunreinigungen machen. Du wirst nicht über Nacht zu einer begnadeten Kräuterhexe, aber du bist dem Supermarkt-Salat-Verbraucher um Längen voraus. Alles Gute dabei wünscht dir Martina.

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Ralf B.
Beiträge: 174
Angemeldet am: 10.06.2009
Veröffentlicht am: 16.05.2012

Kristin, die Brennnesseln brennen natürlich, wie der Name sagt. Daher beim Sammeln Handschuhe (und lange Aermel) anziehen. Zum Verzehr als Rohkost gibt's mehrere Varianten: - in einem Power Mixer (!) gründlich pürieren als Teil eines grünen Smoothies - mit einem Nudelholz kräftig walken - mit kochendem Wasser kurz blanchieren Bei allen drei Methoden werden die Brennhaare zuverlässig zerstört. Im Zweifelsfall auf der Haut testen, bevor Du die Brennnessel in den Mund steckst. Viel Erfolg beim nächsten Spaziergang - Löwenzahn und Brennnessel wirst Du sicher entdecken; kann man auch nicht verwechseln. Wir hatten letztes Wochenende unser erstes Erfolgserlebnis und haben den Gemeinen Beinwell sicher identifiziert (keine Verwechslungsgefahr) und gegessen :-))) Neben einem Wildkräuterkurs empfehle ich Dir zwei Bücher: "Was blüht denn da" zur Bestimmung der Pflanzen anhand der Blüten (bei blühenden Pflanzen ist die Verwechslungsgefahr am geringsten) und "Wildkräuter und ihre giftigen Doppelgänger". Bzgl. Hund: Normalerweise pinkelt der Hund nicht kreuz und quer im Garten; unser Hund hatte jedenfalls bevorzugte Bereiche und andere hat er nie gedüngt. Viele Grüsse, Ralf

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: kristin h.
Beiträge: 19
Angemeldet am: 24.04.2012
Veröffentlicht am: 15.05.2012

Liebe Martina, mein kleiner Hund pinkelt wirklich in den Garten.. Was markieren ist weiß ich. Genügend Auslauf hat er auch. Schließlich ist er am Tag zwischen 2-4 Stunden aktiv mit uns unterwegs (Freilaufen, Joggen, Spielen, etc.). Und mehr geht einfach nicht. Jedoch ist der letzte Spaziergang des Tages schon um 4 Zuende. Dass man so um 6 und 9 Uhr nochmal muss, ist doch klar! Ist ja aber auch nicht schlimm, dass er es macht. Dafür müssen wir nicht im dunkeln nochmal raus. Ich weiß ja nicht, wie eure Gärten aussehen .. :-) vielleicht ja echt wie ne Wiese... aber ich habe in meiner Gegend noch nirgendwo einen wilden Garten gesehen. Auch unser Garten ist leider nur ein Ziergarten, wo regelmäßig gemäht wird und da kann ich -leider- auch nichts dran rütteln. Dass es sinnlos ist Kräuter in Töpfe zu pflanzen .. ok. Verstanden! Ich mache nen Kurs und such sie mir dann im Wald.. Eine Gegend, wo wenig Leute, Autos und Hunde sind gibt es hier bei uns gar nicht..... Ich werde einfach in den Wald gehen und hoffen, dass ich nicht die vollgepinkelten Kräuter nehme... :-) Julia S. - "Verbrennt" man sich denn an den Brennesselspitzen nicht die Finger/Zunge ?? Sebastian T. - ich glaube ich bin eine der Personen, die blind durch die Gegend laufen und die Kräuter gar nicht sehen :-D

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Julia S.
Beiträge: 149
Angemeldet am: 20.10.2011
Veröffentlicht am: 11.05.2012

Hallo ihr Lieben, finde das Wildkräuter-Thema auch super. Hab schon als Kind von meiner Oma gelernt, dass ein 'Butterbrot' mit frischen, kleingehackten, jungen Brennnesselspitzen super lecker ist. Was mich etwas amüsieret, ist die Sorge über die bepinkelten Kräuter. Klar Abgase, Kunstdünger etc. sind nicht wünschenswert, aber Rehpipi, Fuchspipi, Hasenpipi und und und ist ja wohl kaum zu vermeiden. Ist halt die reine Natur und wer weiß, wieviele wertvolle Inhaltsstoffen im Wildtier-Urin sind.. Wilde Grüße Julia

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Martina M.
Beiträge: 184
Angemeldet am: 18.03.2010
Veröffentlicht am: 10.05.2012

Liebe Kristin, ich glaube der Hund pinkelt nicht in den Garten, sondern markiert sein Revier. Wenn er das im eigenen Grundstück macht, hat er zu wenig Auslauf oder ist ein Feigling (wie der von meiner Schwiemu) - aber das nur am Rande.. Kräuter hole ich aus dem Wald, nicht vom Feldrand, den dort wird gedüngt und gegen Krankheiten/ Ungeziefer gesprüht. Richtiger Wald ist für viele ja nicht so einfach erreichbar, deshalb wäre der Garten schon eine Alternative. Meine Erfahrung als Gärtner besagt, dass man mit einem Wildkräutergarten die Natur auf seiner Seite hätte: Die Schnecken fallen über Zinnien und Sonnenblumen her, während Giersch, Vogelmiere und Schafgarbe hemmungslos wachsen. Die Wühlmäuse vernichten den sorgsam gezogenen Rittersporn von unten, die wertvollen Distelwurzeln lassen sie unbeachtet. Und wenn sich eines der liebreizenden Rehe (ich mag sie wirklich, mit ihren großen Augen, wenn sie früh aus dem Getreidefeld gucken) Zutritt zum Garten verschafft, dann werden alle Rosenknospen weggeknuspert, der köstliche Löwenzahn interessiert sie überhaupt nicht. Wenn du also einen Wildkräutergarten zum Ernten haben willst, leg den Hund an eine kurze Leine und Dich in die Sonne wegen Vit. D und dann lass der Natur ihren Lauf.. Liebe Ulla, das Wildkräuterbuch ist da, eine wahre Fundgrube!!! Und so handlich, dass es beim Wandern mit in den Rucksack passt.

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Ralf B.
Beiträge: 174
Angemeldet am: 10.06.2009
Veröffentlicht am: 10.05.2012

Hi Sebastian, vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich bin inzwischen auch so weit, dass ich von Eiweiss-Shakes und NEMs umstellen möchte auf grüne Smoothies mit Wildkräutern (Ich finde einfach keine Kombination und Einnahmeschema, um meine Defizite komplett zu beheben). Ansonsten würde ich sagen, ernähre ich mich bereits sehr ähnlich wie Du. Deine Tipps zum frisch halten der Kräuter sind super; das dreimalige Sprühen pro Tag wird bei mir wegen der Arbeit allerdings nicht klappen. Aber vielleicht reicht auch morgens und abends. Wenn Du sagst, der Löwenzahl öffnet die Blüten: heisst das, die Kräuter stehen im Licht/an einem schattigen Platz und sind nicht abgedeckt? Könnte man sie auch ins Wasser stellen, wie Blumen? Bei Schnittpetersilie funktioniert das sehr gut. Aber jetzt muss ich erstmal die Kräuter studieren/lernen und eine Kräuterwanderung mitmachen. Ausser Löwenzahl, Brennnessel, Taubnessel, Bärlauch und Gänseblümchen traue ich mir die Bestimmung nicht zu. Ich wäre sehr daran interessiert, wie Dein Bluttest nach einem Jahr aussieht! Besonders ein vorher/nachher Vergleich. @Kristin: Ich habe keine Sorgen wegen Hunden oder anderen Tieren. Ich sammle nicht direkt am Wegrand und auch weit genug von der Strasse entfernt. Insofern sollten nicht allzuviel Tierurin oder Abgasschadstoffe auf den Pflanzen haften. Viele Grüsse, Ralf

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Sebastian T.
Beiträge: 39
Angemeldet am: 10.08.2010
Veröffentlicht am: 10.05.2012

Also die Kräuter sind seit Januar dazu gekommen ;) Vorher generell sehr Strunzlastig. Es ist sehr erstaunlich wie viel man noch im Winter -auch unterm Schnee- findet...kleine Junge Brennnessel wachsen auch im Winter, zusätzlich lass ich viele Sprossen keimen..Gundermann, Spitzwegerich ist alles da. Ich lese viel über die Pflanzen und gucke mir alle genau an und mache alle paar Monate einen Kurs. Jetzt im Sommer wirds interessant da man fast alle Blüten essen kann. Die schmecken besonders gut :) Es ist nur ein kleiner Zeitraum wo man wenig findet, aber die jungen Wildpflanzen sind im Winter umso Kräftiger. Ich find es erstaunlich wie ein Löwenzahn sich durch einzelne Blätter und durch Asphalt bohrt. Das mit der Hundepippi ist eine häufige Frage. Also ich sammel nicht unbedingt am Wegesrand. Und wenn dann hats vorher geregnet. Und bevor ich mir den Salat aus dem Supermarkt hole - der sowieso in Bio Quali sehr überteuert ist - der dann noch abgepackt in Plastik tagelang dahin wegetiert...und ob da keine Pestizide dran sind. Außerdem sind dort die wichtigen Bitterstoffe rausgezüchtet. Zu den Anpflanzen in Töpfen. Man muss auch bedenken das Disteln, Löwenzahn etc sehr tiefe Wurzeln haben und aus den untersten Erdschichten die Mineralstoffe rausholen. Wildkräuter sind im allgemeinen viel aromatischer und es gibt sie in Hülle und Fülle, man muss nur mal die Augen auf machen ;) Viele Leute laufen sehr blind durch die gegend und wissen garnicht wie viel Essen da überall wächst :-) Und das gibt einem echt Power. PS: Die Kurse von Naturarten sind echt empfehlenswert. Die betreiben das seit 10 Jahren und ernähren sich ausschließlich von Wildpflanzen. Auch wenn es weiter weg ist. Es lohnt sich. Ich nehme für einen Kurs 200 - 400 KM in kauf. Viele Grüße Sebastian

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Ulla R.
Beiträge: 27
Angemeldet am: 28.03.2012
Veröffentlicht am: 10.05.2012

Hallo, In meinem Beitrag vom 07.05.12 hatte ich schon bemerkt, daß ich meine Kräuter wasche. Echte Rohköstler tun das nicht! Aber ich kann mich nicht überwinden es ihnen gleich zu tun. Ich wohne zwar am Stadtrand und meine Kräuterwiese liegt in einem großen Park an wenig begangenen Wiesen. Ich denke aber die Inhaltsstoffe der Kräuter werden durch das Waschen nicht verschwinden.Ob das stimmt? Ich lasse sie ja nicht stundenlang im Wasser liegen. Kann das von Euch geklärt werden?

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Ulla R.
Beiträge: 27
Angemeldet am: 28.03.2012
Veröffentlicht am: 10.05.2012

Hallo, In meinem Beitrag vom 07.05.12 hatte ich schon bemerkt, daß ich meine Kräuter wasche. Echte Rohköstler tun das nicht! Aber ich kann mich nicht überwinden es ihnen gleich zu tun. Ich wohne zwar am Stadtrand und meine Kräuterwiese liegt in einem großen Park an wenig begangenen Wiesen. Ich denke aber die Inhaltsstoffe der Kräuter werden durch das Waschen nicht verschwinden.Ob das stimmt? Ich lasse sie ja nicht stundenlang im Wasser liegen. Kann das von Euch geklärt werden?

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: kristin h.
Beiträge: 19
Angemeldet am: 24.04.2012
Veröffentlicht am: 09.05.2012

Die Wildkräuterkurse klingen für mich jetzt eigentlich am vernünftigsten.. werde mich mal in meiner Umgebung erkundigen. Wenn Ihr die Kräuter draussen irgendwo pflückt - habt ihr denn keine Bedenken damit, dass Hunde etc. drauf gepinkelt haben könnten? In meinem Garten pinkelt leider mein Hund auf die Wiese. Dort kann ich schon mal nicht pflücken (Ich hatte ursprünglich über das Anpflanzen in Töpfen nachgedacht).

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Anette H.
Beiträge: 27
Angemeldet am: 22.07.2011
Veröffentlicht am: 09.05.2012

Hallo Sebastian, das hört sich sehr gut an. Du machst das seit Januar, also im Winter angefangen. Findet man im Winter denn auch noch genügend Kräuter? Wo hast du dein Wissen über die Pflanzen her? Die Ernährungsform gefällt mir jedenfalls sehr gut, dazu möchte ich dir gerne gratulieren. Wäre schön ein paar Infos zu bekommen! Einen schönen Tag Allen hier. Anette

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Sebastian T.
Beiträge: 39
Angemeldet am: 10.08.2010
Veröffentlicht am: 07.05.2012

Hallo Ralf, ich gehe einmal die Woche sammeln. Das gesammelte kommt in einem Weidekorb mit nem feuchten Tuch als unterlage. Beim sammeln halte ich das Grünzeug mit einer Sprühflasche durchgehend Feucht. Wenn die Sonne drausen ist, decke ich den Korb zusätzlich mit einem Tuch ab. Sobald du die Kräuter pflückst, bist du verantwortlich für ihr Leben. Heißt, du musst dich gut drum kümmern, sonst vertrocknen sie sehr schnell.. 3x am Tag Sprühen, abdecken und beim Sprühen immer mal ein bissl drehen..so bleiben die Kräuter frisch. Das sehe ich daran, dass z.B der Löwenzahn seine Blüte öffnet und schließt. Und die Kräuter sehen immer sehr frisch und knackig aus und sie wachsen...das ist für mich beweis genug, dass da noch Leben drin steckt. Geschmacklich ändert sich da nichts. Ich esse zur Zeit einmal gekocht am Tag. Dazu auch jede Menge Kräuter, so 2-3 Hände voll. Ab und zu Eier oder ein gutes Stück Fleisch aus Weidehaltung. Brennessel+Apfel ist eine sehr leckere Kombination. Und den restlichen Tag Frühstück/Abend, Wildkräuter, Obst, gekeimte Nüsse und Samen. Ich merke grade beim Krafttraining sehr schnelle regenerationszeiten. Ich verzichte auf jegliche Nahrungergänzungen, da ich denke das in den Kräuter genug Vitalstoffe in richtiger Menge und Komibnation enthalten sind. Ich mache das seit Januar. Allgemein fühle ich mich überaus gut dabei. Das bringt mir mehr als NEMs + Eiweißshake. Und andauernd mein Blut untersuchen zu lassen habe ich auch keine Lust. Ist mir auch zu teuer, ganz zu schweigen von den NEMs..die Kräuter kosten nichts. Werde nach nem Jahr mal eine ausführliche Blutuntersuchung machen und gucken was bei rum kommt. Aber dieses ganze rumgemesse und geschätze und tablettenschluckerei ist für mich keine Lösung. Viele Grüße Sebastian

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Ulla R.
Beiträge: 27
Angemeldet am: 28.03.2012
Veröffentlicht am: 07.05.2012

Martina in den "Essbaren Wildkräutern" wirst Du finden was Du suchst! Ist mir gar nicht aufgefallen, daß Brosius nichts über Inhaltsstoffe udg. schreibt. Ich war vom Drumherum begeistert und suchte Rezepte. Über Inhaltsstoffe usw. hatte ich mich schon vorher interessiert. Tee trinke ich nicht, nur Wasser und esse fast ausschließlich roh, dazu das Eiweißpulver aus dem Shop. Du hast recht, Smoothies machen schon etwas Arbeit, da ich mich auch nicht überwinden kann sie ohne Abwaschen zu verarbeiten. Aber da ich ja nicht mehr arbeite, habe ich die Zeit! Liebe Grüße an Dich von Ulla

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Martina M.
Beiträge: 184
Angemeldet am: 18.03.2010
Veröffentlicht am: 06.05.2012

Ja Ulla, so mache ich das auch, allerdings bringe ich mir eine Mischung für Tee mit. Meistens knabbere ich unterwegs schon ein paar Himbeer-Blättchen. Smoothies rühre ich nicht an, der Abwasch ist zu aufwändig, denn nach dem Laufen muss ich schnellstens zur Arbeit. Ich habe das Buch von R. Brosius zurückgeschickt, weil es überhaupt keine konkreten Angaben (Inhaltsstoffe, Geschmack, Verwendung) zu den Wildkräutern bietet. "Essbare Wildkräuter" habe ich jetzt bestellt.

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Ralf B.
Beiträge: 174
Angemeldet am: 10.06.2009
Veröffentlicht am: 04.05.2012

Hi Sebastian, wenn Du für eine ganze Woche (oder mehrere Tage) Kräuter sammelst, wie lagerst Du die Kräuter? Oder trocknest Du sie und mischst sie als Heu ins Essen? Und gehen dann nicht viele Inhaltsstoffe kaputt (Vitamine, Enzyme, Bio-Photonen falls es die wirklich gibt)? Wie isst Du die Kräuter? Immer als Salat? Welche Mengen? Macht es für Dich einen Unterschied, ob frisch gepflückt oder mehrere Tage alt? Deine Erfahrungen würden mich sehr interessieren. Viele Grüsse, Ralf

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag
Veröffentlicht von: Ulla R.
Beiträge: 27
Angemeldet am: 28.03.2012
Veröffentlicht am: 03.05.2012

Ich hole mir jeden Morgen meinen grünen Smoothie aus der Natur. Als Buch kann ich von Steffen Fleischhauer "Essbare Wildpflanzen" empfehlen. Ist gut und sehr verständlich geschrieben. Außerdem gibt es ein sehr zu empfehlendes Buch von Ralf Brosius "Wildkräuter meine Lebensretter aus der Natur". Darin beschreibt er, wie er nach seiner Krebs-OP den Krebs vollends besiegt hat. Das Buch ist wunderbar geschrieben und hat herrliche Aufnahmen aus der Natur, die geradezu einladen, die Naturapotheke zu nutzen! Ich selbst mache mit den grünen Smoothies die besten Erfahrungen. Ich bringe ihn mir immer von meinem Morgenlauf mit! Liebe Grüße. Ulla

Gefällt Mir Button
0 Personen gefällt dieser Beitrag

1 bis 20 von 24     Sortieren:  Neuester Ältester

pro Seite
Seite:
  1. 1
  2. 2
  Sie haben  Lesezeichen