Xylit

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Thema Xylit

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Veröffentlicht von: Britt S.
Beiträge: 134
Angemeldet am: 03.08.2010
Veröffentlicht am: 25.01.2012

Liebe Alle, @Marion: Ich habe einmal Lutschtabletten für über 60 Euro mit 100 Stck. gefunden. Die kommen aus der Schweiz und haben mit dem Buch zu tun, dass Du uns ans Herz gelegt hast. Ich habe aber gesehen, dass da nur 30mg Q10 enthalten sind. Eine andere Seite aus Österreich hält ein Produkt mit gleichem Namen und anderer Dose für ca. 50 Euro bereit. Und dann kommen die Versandkosten noch dazu. Deutsche Produkte habe ich zum Lutschen noch nicht gefunden. Ich bin ganz ehrlich. Langsam wird es mir zu viel Geld.Ich nehme das Xylit noch mal dazu und dann bin ich mit den anderen Vitaminen, Magnesium und Omega 3 gut dabei und ich bin ja auch nicht ernsthaft betroffen. Ich halte euch mit dem Xylit Projekt auf dem Laufenden und sage DANKESCHÖN für alles! Britt

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Veröffentlicht von: Zdenka M.
Beiträge: 61
Angemeldet am: 26.10.2011
Veröffentlicht am: 25.01.2012

Liebe Britt, bei Xylit empfehle ich Dir die grünen Dosen, die so ähnlich heißen, wie „Zucker“. Es ist, wenn Du es googelst, ganz leicht zu finden. Neuerdings gibt es da auch Xylit aus Birkenrinde zu bestellen, das nur unerheblich mehr kostet, das möchte ich demnächst probieren. Zu Coenzym Q10 kann ich derzeit noch nichts weiter sagen, als dass mich ein ganzheitlich behandelnder Arzt darauf aufmerksam machte und ich es dann auch als Empfehlung im Burgerstein fand. Ich persönlich nehme prophylaktisch (aber nicht wegen meinem Zahnfleisch, das Thema wäre eher wäre eher Herz und Brustkrebs) täglich 100mg Kapseln ein, der Preis ist vertretbar. Über das Ölziehen, wie es Gerit beschreibt, hatte ich vor vielen Jahren gehört, habe es daraufhin auch eine Zeit lang den Patienten empfohlen, aber nie ein Erfolserlebnis damit gehabt. Es stellt sich dann natürlich aber auch die Frage, wie engagiert es die Leute durchgeführt haben. Nicht jeder Behandlungsmisserfolg ist der Methode zuzuschreiben. Die Empfehlung von Dr.Strunz viermal täglich Orthomol immun zu nehmen kenne ich, aber bei der Vorstellung, viermal pro Tag diesen Geschmack eine Minute lang im Mund zu behalten, schüttelt es mich. Und es ist natürlich kostspielig. Es ist dann für mich immer schwierig, so eine Empfehlung auszusprechen, wenn ich damit noch keine Erfolge vorweisen kann. So eine Rosskur käme aber sowieso nur für jemand mit einer manifesten Parodontalerkrankung in Frage. Viel Erfolg bei Deinen Bemühungen! LG Zdenka

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Veröffentlicht von: Marion Z.
Beiträge: 1104
Angemeldet am: 24.09.2008
Veröffentlicht am: 25.01.2012

Zdenka, ich hab die "Rosskur" mit dem Orthomol gemacht. Nunja, der Geschmack steht einem bald über. Erfolg hatte ich damit nicht. Das Zeugs klebt auch an den Zähnen. Allerdings wars für den Körper insgesamt nicht schlecht, sich mal so einen Kurzzeitschub einzuverleiben. Ich hab mir übr. den Xylit-.ucker in der grünen Dose bestellt und wende es auch konsequent nach jedem Essen an. Morgens Zähne mit Zahnpasta putzen, dann aber über den Tag nur noch Xylit. Ich muss sagen, Zahnbelag hab ich seitdem (3 Wochen) keinen mehr. Zumindest fühlen sich die Zähne schön glatt an. Ich bleib brav und konsequent dabei. Nochmals herzlichen Dank für die ausführlichen Tipps. Zu Q10 hat Strunz auch irgendwo einen Beitrag geschrieben. Müsste noch irgendwo in den alten News zu finden sein. Liebe Grüße M.

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Veröffentlicht von: Aexa W.
Beiträge: 1174
Angemeldet am: 12.12.2008
Veröffentlicht am: 25.01.2012

Damit man sie wiederfindet, habe ich die Links zu ÖLZIEHEN und PARODONTITIS unter Erfahrungsberichte eingetragen. Sonst vermischt sich soviel und Neue haben Unmengen zu lesen. Also, es ging hier um XYLIT. Achso: HEILUNG ist immer, immer, immer möglich.

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Veröffentlicht von: Britt S.
Beiträge: 134
Angemeldet am: 03.08.2010
Veröffentlicht am: 24.01.2012

Liebe Gerit, vielen Dank für den Tipp mit dem Öl. Davon gehört hatte ich schon mal, brachte es aber nicht in diesen Zusammenhang. Süße, dann sitzen wir schon bald am Tisch und ziehen gemeinsam Öl, danach gibt es Vitamine, einen 8km-Lauf und einen grünen Smoothie à la Marion. Herrlich. Ich bin sehr gespannt auf die nächste prof. Zahnreinigung. Mal sehen, ob sich etwas verbessert hat. Mit den Vitaminen habe ich ja erst so richtig im Oktober angefangen. Und ich werde Herrn Doktor mal mit ein paar Fragen löchern. Auf meine nette und charmante Art. Ich mag meinen Zahnarzt. Er ist witzig und (glaube ich) Triathlet :-) Viele liebe Grüße

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Veröffentlicht von: Marion Z.
Beiträge: 1104
Angemeldet am: 24.09.2008
Veröffentlicht am: 24.01.2012

Britt, nimm die Lutscherl. Ist das die Dose mit den 60 Stück für knapp 60 Euro? Die sind sehr lecker. Zergehen lassen und mit der Zunge übers Zahnfleisch reiben. Möglichst lange im Mund behalten. Oder 4 Fläschchen am Tag für 2 Wochen Orthomol Immun. Gerit, das mit dem Ölziehen hab ich auch mal vor Jahren probiert. Der Würgereiz hat sich nicht gelegt. Ich nutze seit 3 Wochen das Xylitpulver. Spürbar kein Belag mehr. Mal sehen, wie weit ich damit komm. Ich wende es wirklich nach dem Essen an und geb auch was davon in den Tee. Eine Kollegin von mir kriegt Zahnfleischentzündung, wenn sie Stress hat. Mit ihrer allgemeinen Abwehrlage kanns nicht weit her sein. Sie hat sich jetzt auch das Xylit bestellt. Allerdings hab ich Zweifel, dass sie es konsequent und nach Vorschrift anwendet. Áber immerhin, ein Anfang. Trotzdem scheint es sehr schwierig zu sein, dagegen anzukommen. An eine komplette Heilung bei tieferen Entzündungen glaube ich nicht, jedoch glaube ich, dass man das damit runterfahren und das Entstehen von Schäden verzögern kann. Wenn die Entzündung eingedämmt wird, wird auch der Körper entlastet und kann mit mehr Kraft das Seine dazutun. Auf jeden Fall weiter die übl. NEMs und korrekt essen. M.

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Veröffentlicht von: Gerit P.
Beiträge: 231
Angemeldet am: 07.01.2011
Veröffentlicht am: 24.01.2012

Da fällt mir noch ein... dass unser lieber Dr. Strunz in seinem Buch "Das Geheimnis der Gesundheit" auf S.187f zu dem Thema schreibt: MAGNESIUM!! Und Multivitamine vorübergehend (2 Wochen) mal die vierfache Menge tgl...im Falle einer Parodontitis. Außerdem, liebe Britt, entziehst Du ja den Bakterien im Mund größtenteils den Nährboden, durch Deine low carb Ernährung. Nix lieben die mehr, als das Zerkauen leerer KH! Also Süße, Du machst ja alles richtig!! Einen tollen Tag und liebe Grüße Gerit

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Veröffentlicht von: Gerit P.
Beiträge: 231
Angemeldet am: 07.01.2011
Veröffentlicht am: 24.01.2012

Hey Britti ;), diesmal schreibe ich Dir auf diese Weise, es könnte ja sein, dass es noch jemanden interessiert! Ich habe mit diesem Thema auch meine Erfahrungen gemacht. Während meiner Schwangerschaften hatte ich immer Parodontitis, trotz 1a Mundhygiene, was bedeutet: Natürlich kein Rauchen, 2x im Jahr professionelle Zahnreinigung, Zahnseide... Aber aufgrund der veränderten Hormonsituation neigen viele Frauen in der Schwangerschaft plötzlich zu der Entwicklung einer Parodontitis, was bei mir jedes Mal zu heftigen, vorzeitigen Wehen führte. (Ich nahm auch noch unwissender Weise das falsche Magnesium, das NULL Wirkung zeigte und den Zusammenhang mit den Wehen, mit denen ich schwer zu kämpfen hatte, inklusive zwei sehr traurigen Erlebnissen..., stellte mir kein Arzt her, da mußte ich erst selbst drauf kommen). Erst bei meiner letzten Schwangerschaft hatte ich Ruhe, dank meiner Eigeninitiative und trotz des immernoch falschen Magnesiums. Ich kam auf eine ganz einfache, günstige und sehr wirkungsvolle Lösung! Beim Augen müde googeln ;) entdeckte ich das (klingt komisch, aber darunter findest Du es) "Ölziehen". Eine Methode aus Rußland, bei der man JEDEN Morgen direkt nach dem Aufstehen, bevor man irgend etwas zu sich nimmt, 15 min lang einen Esslöffel zB Raps- oder Olivenöl im Mund hin-und herbewegt, NICHT herunterschluckt und hinterher ausspuckt und dann die Zähne putzt. Viele schreiben, dass sie sich erst daran gewöhnen mußten, Würgereize bekamen usw, also ich weiß nicht... Ich machte es einfach und fertig und habe es übrigens beibehalten. Die Idee dahinter ist, dass sich über Nacht noch viel mehr, als man eh schon hat, Keime im Mund ansammeln und die an das Öl gebunden werden. Es hat Wunder bewirkt! Die Wehen sind verschwunden und das Zahnfleischbluten war weg. Das kam definitiv davon, denn wir sind zwischendurch in den Urlaub gefahren, dort ließ ich das Öl weg und nach ein paar Tagen hatte ich wieder beim Zähneputzen Zahnfleischbluten. Also kaufte ich schnell ein Öl und ruckzuck war es wieder gut auf nimmer wiedersehen! Obwohl ich keine Parodontitis mehr habe, mache ich das weiter, meine Kinder wissen inzwischen, dass sie morgens 15 min lang keine Antwort bekommen, und ich bin einfach überzeugt von diesem Loswerden irgendwelcher Keime :) Liebe Grüße Gerit

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Veröffentlicht von: Britt S.
Beiträge: 134
Angemeldet am: 03.08.2010
Veröffentlicht am: 23.01.2012

Liebe Zdenka, ich noch mal... ich habe jetzt ordentlich nach den Q10 Lutschtabletten gegooglt. Ich habe auch welche gefunden, die sind jedoch ziemlich teuer. Ich habe darüberhinaus auch Q10-Kapseln gefunden, die zum Schlucken sind, manche sind sogar mit Omega 3 kombiniert. Wie ist da Deine Meinung? Dankeschön und liebe Grüße von Britt

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Veröffentlicht von: Marion Z.
Beiträge: 1104
Angemeldet am: 24.09.2008
Veröffentlicht am: 23.01.2012

Zdenka, ich hab mal die Q10 Lutscherl angewendet. Es bringt schon was, aber der Durchbruch ist es nicht unbedingt. Kommt halt drauf an, wie weit es fehlt. Aber Vitamin C - Xylit - Q10 und Omega3 bringt auch was für den Allgemeinzustand und von daher schon bei Manchem Verbesserung. Phyretra, ich hab mir mal ausm Internet ein ganzes Buch über DMSO ausgedruckt. DMSO - Natures Healer, heißt es. Es ist die deutsche Übersetzung von Dr. Morton Walkers Werk. Hab grad damit angefangen. Klingt vielversprechend. Danke für den Tipp. M.

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Veröffentlicht von: Britt S.
Beiträge: 134
Angemeldet am: 03.08.2010
Veröffentlicht am: 23.01.2012

Liebe Zdenka, wow - vielen lieben Dank für Deine Antwort. Vitamin C und Omega 3 nehme ich. Das mit dem Q10 werde ich noch mal recherchieren. Die kann ich sicherlich dann zwischendurch lutschen, oder? Xylit muss ich auch noch suchen - aber man entwickelt ja mit der Zeit detektivische Fähigkeiten. Sind auch alles "nur" prophylaktische Maßnahmen, bevor sich daraus etwas Ernstes entwickelt. Ich bleibe dran. Vielen Dank und liebe Grüße Britt

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Veröffentlicht von: Zdenka M.
Beiträge: 61
Angemeldet am: 26.10.2011
Veröffentlicht am: 23.01.2012

Hallo liebe Britt, das klingt doch alles schon sehr gut - die Mundhygiene (= Interdentalbürsten, ganz wichtig!!!), regelmäßige professionelle Zahnreinigung und wahrscheinlich (hoffentlich) auch kein Rauchen. Ich würde zusätzlich eben noch hochdosiert Vitamin C (da empfehle ich meinen Patienten mindestens 2g pro Tag) und Omega 3 empfehlen, das setze ich aber bei jemand wie Dir, der hier im Forum unterwegs ist, einfach voraus. Empfehlenswert wäre auch Coenzym Q10 (60mg Lutschtabletten), mit der Empfehlung bin ich bei meinen Patienten aber noch nicht eingestiegen (aus Angst sie zu überfordern), deswegen fehlen mir da bislang eigene positive Erfahrungen. Und Xylit als eine weitere unkomplizierte Möglichkeit, die Bakterien im Mundraum zu reduzieren. Mit der Aussage „ Kandidat zu sein, um eine Parodontalerkrankung zu entwickeln“ bin ich vorsichtig. Natürlich gibt es Faktoren, die einen Zahnarzt aufhorchen lassen, vor allem gravierende Parodontalerkrankungen bei den Eltern, Rauchen, Diabetes, langfristige Cortisoneinnahme. Neigung zur starken Zahnsteinbildung gehört für mich aber nicht unbedingt dazu. Oder aber man hat eben schon eine Parodontalerkrankung (= vertiefte Zahnfleischtaschen) und dann muss man handeln. Wenn es noch nicht so dramatisch ist (= Blutung und nur leichte Taschen bis max.3-4mm) schaut man erst einmal, inwiefern sich der Zustand durch die o.g. Maßnahmen eventuell bessert, sonst muss man eben behandeln. Bei Dir gehe ich jetzt davon aus, dass Du noch keine Taschen hast, also probiere es zusätzlich mit Xylit, wenn Du magst, und vor allem - Ruhe bewahren. Man kann heute bei Parodontalerkrankungen viel erreichen und, wenn man rechtzeitig mit der Behandlung einsetzt, den Zahnverlust in den allermeisten Fällen auch langfristig vermeiden.

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Veröffentlicht von: Marion Z.
Beiträge: 1104
Angemeldet am: 24.09.2008
Veröffentlicht am: 20.01.2012

Phyretra, klingt ganz nach Rosskur. DMSO ist, glaube ich, nicht ganz ohne. Aber MMS hast Du nicht dazugenommen? M.

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Veröffentlicht von: Aexa W.
Beiträge: 1174
Angemeldet am: 12.12.2008
Veröffentlicht am: 20.01.2012

ENTZÜNDUNG Der Hauptverantwortliche für die Genesung war das DMSO. Reduziert Entzündungen, Schmerzen etc. XYLIT Ist anti-kariogen. Nach jedem Essen 1 TL lange im Mund bewegen - da ist Zähneputzen zweitrangig!

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Veröffentlicht von: Franz U.
Beiträge: 98
Angemeldet am: 12.02.2010
Veröffentlicht am: 19.01.2012

Hallo Marion, hab auf Wikipedia nachgesehen, was DMSO ist und dann für mich entschieden, dass ich dieses Zeugs ganz sicher nicht will. Ich kann das nicht so perfekt erklären, darum bitte selbst auf Wiki nachlesen. LG Franz

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Veröffentlicht von: Aexa W.
Beiträge: 1174
Angemeldet am: 12.12.2008
Veröffentlicht am: 19.01.2012

@ BRITT Investiere lieber in 3x am Tag 1 TL Xylit. Ausserdem: Vitamin C - hochdosiert natürlich. UND DIE SUCHE BEMÜHEN Entzündung ist Entzündung Da hast du viel zu lesen. Und bitte berichte :)

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Veröffentlicht von: Marion Z.
Beiträge: 1104
Angemeldet am: 24.09.2008
Veröffentlicht am: 18.01.2012

Was ist DMSO? Wo krieg ich das her? Wieviel davon für 1 EL Xylit? Wie oft am Tag damit putzen und spülen? Wie lange (Tage/Wochen/Monate?) nimmst Du das? M.

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Veröffentlicht von: Britt S.
Beiträge: 134
Angemeldet am: 03.08.2010
Veröffentlicht am: 17.01.2012

Hallo liebe Zdenka, ich hätte da noch eine Frage zu dem Xylit-"Experiment": Ich gehe alle paar Monate zur prof. Zahnreinigung bei meinem Zahnarzt. Bei der letzten Behandlung wurde gesagt, dass ich eine Kanditatin wäre, die zur Parodontis neigen würde. Meinst Du, ich kann das durch regelmäßiges Xylit Nehmen in den Griff kriegen bzw. nicht weiter fortschreiten lassen? Auch mit Zahnstein habe ich leider zu tun. Der Arzt sagt, das käme von einem sehr mineralischen Speichel. Aha? Zahnhygiene ist im Übrigen nicht das Problem. Die Zahnzwischenraum-Bürste und ich sind inzwischen gute Kumpels geworden. Vielen Dank für einen Ratschlag - auch von den anderen Doktoren hier! Liebe Grüße, Britt

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Veröffentlicht von: Aexa W.
Beiträge: 1174
Angemeldet am: 12.12.2008
Veröffentlicht am: 09.11.2011

1. WASSER Ist besser als Kaugummi. Ohne Wasser kann ich auch nicht Speichelmherzaubern. Und Wasser trinken muss jeder lernen. 2. XYLIT PUR Sagt die Forschung, dass es die Menge macht und da ist ein TL erfolgreicher als ein Kaugummi.

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Veröffentlicht von: Zdenka M.
Beiträge: 61
Angemeldet am: 26.10.2011
Veröffentlicht am: 05.11.2011

Es stimmt zwar, dass die Xylit-Menge in den Kaugummis zu gering ist, um eine nennenswerte Keimreduktion im Mundraum zu erreichen, aber hinter der Emp-fehlung zwischendurch Kaugummis zu kauen steckt ein anderer Gedankenansatz. Es ist, denke ich, im Allgemeinen nicht bekannt, wie wichtig der Speichel aus kariesprotektiver Sicht ist. Und zwar sowohl von der Menge als auch der Konsis-tenz (dickflüssig/dünnflüssig) und der Zusammensetzung her. Aber nur die Speichelmenge können wir im gewissen Rahmen beeinflussen, zum Beispiel eben durch das Kauen von Kaugummis. Das alles würde aber wenig Sinn machen, wenn bestimmte Inhaltsstoffe dieser Kaugummis zahnschädigende Wirkung hätten, daher die Empfehlung zu Xylit-Kaugummis. Die Bedeutung der Speichelmenge für die Zähne bekommt man als Zahnarzt leider immer wieder bei sehr alten Menschen (= 80+) demonstriert, wo die Speichelmenge durch verschiedene Faktoren (altersbedingte Degeneration der Speicheldrüsen, zu geringe Flüssigkeitsaufnahme, Medikamenteneinnahme/v.a. Antidepressiva ) bedingt häufig stark reduziert wird und wir plötzlich auf verlo-renem Posten gegen die massiv auftretende aggressive Karies ankämpfen...

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