Zonulin, Gluten und Leaky Gut

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Veröffentlicht von : Martin
Beiträge: 28
Angemeldet am : 24.07.2014
Veröffentlicht am : 17.12.2018
 

Hallo in die Runde,

 

ich habe Zonulin mehrmals messen lassen und konnte es immer weiter senken, zuletzt ein Wert von 12 ng/ml, höchster Wert war einst 42 ng/ml. Auf meinen persönlichen Weg dorthin waren es wohl Präbiotika und nicht Probiotika, die den Erfolg gebracht haben. Konkret waren es resistente Stärke (Kartoffel, Mais), Apfelpektin, Akazienfaser, Inulin und weitere, die ich fertig so gemischt gekauft habe ("Darmgesundheit vegan" bei amazon suchen und man findet das Produkt, ich will hier keine Namen nennen). Welche Rolle Zonulin genau spielt, werden wir wohl tatsächlich erst in ein paar Jahren wissen. Ich für mich habe aber parallel zur Senkung des Zonulins eine deutliche Verbesserung in meinem Befinden bemerkt bzw. viele "Wehwehchen" (allergische Probleme) komplett wegbekommen.

Veröffentlicht von : Karissa B.
Beiträge: 26
Angemeldet am : 16.12.2018
Veröffentlicht am : 16.12.2018
 

Robert, kannst du mir sagen was bei denen rechercen rund um die Milchhersteller und den Hormonanteil geworden ist?

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1582
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 14.12.2018
 

Hallo Steph,

ich hatte auch eher durchmischte Symptome und auch keinen voll ausgeprägten LG. Ich hatte dazu leider Candida (durch die Schwermetalle wahrscheinlich). Wobei ich dann schon fast 80 Nahrungsmittel-UV (IgG) im ELISA Test hatte ...

Ja ich weiß was Du meinst. Ich hätte meinen Zustand auch noch ein paar Jahre mit mir rumtragen können. Ich hatte immer mal Durchfall...ja...dachte man: Normal. Und die ganzen anderen Effekte habe ich auch erst spät mit dem ganzen Thema "Darm" zusammengebracht.

Sei froh, dass Du das gefunden hast...und recht einfach abstellen kannst.

VG,
Robert

Veröffentlicht von : Steph
Beiträge: 45
Angemeldet am : 27.01.2018
Veröffentlicht am : 14.12.2018
 

@Robert ich vertrage Gluten z.B. auch problemlos. Habe weder bei Gluten noch bei Casein je Probleme mit Durchfall oder Magen- & Darmproblemen gehabt. Das macht es für mich aber umso gefährlicher, weil ich monatelang (vlt auch jahrelang) hohe Entzündungswerte hatte ohne es zu merken.

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1582
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 14.12.2018
 

"Auch dieses Thema ist so spannend wie kontrovers.
Aber Versuch macht klug"

Absolut. Leider ist es ja so, dass da kaum einer Geld zur Verfügung stellt für Forschung :-/...es ist schon ein Wunder, dass Fasano so weit gekommen ist. In meinen Augen.

Vor 20 Jahren waren alle mit Darmleiden einfach nur "Hypochonder mit schwachen Nerven/Darm..."...was falsch ist.

Aber ich bin ja auch bei Dir: Die Datenlage ist noch sehr dünn.

Jersey Milch bekommt man schonmal so einfach nicht :-/ ...Käse ja, Milch nein. Aber mal die Augen offen halten in Berlin...Jersey Butter soll jedenfalls mal wesentlich besser schmecken ;-)

Und ja, es ist das Thema A1 und A2 Milch...bzw. Casein. Wenn die Caseine jedoch wirklich unterschiedlich sind, dann ist das auf jeden Fall vorstellbar.

PS: Nochwas zum Thema Gluten+Zonulin bzw. Zöliakie: In Schweden hat man ein paar tausend Senioren auf Zöliakie hin getestet. 50% wussten nicht, dass sie Zöliakie hatten! Man bekommt anscheinend nicht immer Durchfall, wenn der Körper den Dünndarm angreift ...

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1675
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 14.12.2018
 

"Hier schreibt er, was mir Hoffnung macht, dass Jersey Kühe ein anderes Casein produzieren als die Holstein Kuh. Da ich meinen Capuccino vermisse..."

Ah, das dürfte dieses THema A1-Milch oder A2-Milch sein:

https://www.urgeschmack.de/milch-a1-oder-a2/

Auch dieses Thema ist so spannend wie kontrovers.
Aber Versuch macht klug wink

 

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1582
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 14.12.2018
 

Damit es beim Thema "Milch" nicht zu einfach wird :-D ...Thema Komplexität, hier eine schöene Beschreibung von Peter Osborne (die Seite ist übrigens randvoll mit Info zum Thema LG, Zonulin, Gluten usw usw )

https://www.glutenfreesociety.org/is-dairy-safe-on-a-gluten-free-diet/

Hier schreibt er, was mir Hoffnung macht, dass Jersey Kühe ein anderes Casein produzieren als die Holstein Kuh. Da ich meinen Capuccino vermisse...

Nur wo bekommt man eine Jersey Milch her :-/ ...tja...

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1582
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 14.12.2018
 

Hallo Thorsten,

ich bin 100% bei Dir: In 10-20 Jahren kennen wir Zonulin besser. Und der Vorwurf der ökonomische Interessen...ich lach mich kaputt. Das gilt nunmal für jedes einzelne Element der Medizin, wa? Fängt beim Holzlöffel zum Aaaaah sagen an :-/

Aber nicht drüber aufregen über so einen Kommentar der Schulmedizin, die sicherlich lieber Diabtes Typ1 oder Morbus Basedow (steht auch im Verdacht, durch Gluten ausgelöst zu werden) behandeln. Sorry für meine zynische Sicht der Realität.

Aber:

"Zonulin in einem physilogisch vernünftigen Level zu halten ist sicher nicht verkehrt. Es mit aller Macht auf niedrigste Level drücke zu wollen, könnte kontraproduktiv sein."

Ich drücke es nicht "mit aller Macht". Ich esse nur das, was genetisch zu mir passt. So einfach. Kuhmilch gehört da genausowenig dazu wie die Grasprodukte Reis, Weizen, Dinkel, Emmer, Makut, ...Zucker außerhalb der Frucht...und viele schlimme Dinge mehr, Thema Gifte und Schwermetalle.

So "einfach". Würde ich jetzt irgendwelche Inhibitoren schlucken, dann wäre ich bei Dir. Oder was Fasano plant: Er forscht an Medikamenten zum "Abdecken" der Rezeptoren im Darm. Das halte ich alles für Schwachfug...einfach das Essen, was man seit "immer" verträgt. Und dazu einfach meine Beobachtung.

Unten habe ich ja eine ganze Reihe von Infos dazu, wie meine Werte aussahen in den letzten 2 Jahren. Der Anstieg lag zwischenzeitlich darin, da ich anfing, aufgrund des LG Kefir zu trinken...weil das ja so gesund sei...leider nicht für mich.

VG,

Robert

PS: Alkohol erhöht auch die Durchlässigkeit...wie Rauchen und viele Medikamtene (perverserweise viele Rheumamittel...wo ich denke, dass könnte auch vom LG kommen)...Pfeffer korrekt...

PPS: So lange man keine Probleme hat, glaubt man an so einen "Unfug nicht", kann ich verstehen. Wenn es einem 10 Jahre zunehmend bescheidener ging, denkt man um. Ich bin Fasano für seine Arbeit extrem dankbar! Ohne sein Team würden wir Zonulin nicht kennen. Aber wie unten geschrieben...Zonulin ist nur der 1. Anhaltspunkt.

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1675
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 14.12.2018
 

"Zonulin kennt man seit 2013."

Also eine doch noch recht neue Thematik; mit einem gewissen Unsicherheitsfaktor.

 

Gefunden auf DocCheck Flexikon:
Zonulin ist ein Protein, das die Permeabilität der Tight junctions der Darmschleimhaut beeinflussen soll.

Zonulin ist eine Vorstufe des Haptoglobins, die von einigen Autoren in Verbindung mit der Pathogenese der Zöliakie und des Diabetes mellitus Typ 1 in Verbindung gebracht. Diese Zusammenhänge sind jedoch weitgehend spekulativ.

[...]

Die klinische Relevanz des Zonulins ist ebenso wie das Krankheitsbild des Leaky-Gut-Syndroms wissenschaftlich sehr umstritten. Die Fokussierung auf ein Markerprotein wird der Komplexität pathophysiologischer Abläufe in der Darmschleimhaut nicht gerecht. Da bei der Vermarktung der Zonulin-Tests ökonomische Interessen im Spiel sind (Selbstzahlerleistung), stellen viele der im Internet verfügbaren Informationsquellen die Zusammenhänge vereinfacht dar und weisen nicht drauf hin, dass die Aussagekraft der Tests gering ist.


Haptoglobin ist ein Plasmaprotein und gehört zu den α2-Globulinen. Es ist ein Transportprotein und spielt ebenfalls im Rahmen einer Entzündungsreaktion eine Rolle als Akute-Phase-Protein.

[...]

Haptoglobin wird überwiegend in der Leber, aber auch in anderen Geweben, synthetisiert und hat eine Halbwertszeit von 3-4 Tagen.

[...]

Haptoglobin bindet freies Hämoglobin. Dieses ist toxisch und kann vor allem die Glomeruli der Nieren schädigen. Der Hämoglobin/Haptoglobin-Komplex wird mit einer kurzen Halbwertszeit von ca. 10 min in das retikuloendotheliale System der Milz und der Leber transportiert und abgebaut. Haptoglobin wirkt auf diese Weise auch antibakteriell, da viele Bakterien Eisen für den Stoffwechsel benötigen.

Haptoglobin wird auch in der Lunge synthetisiert und gilt als antibakterielle Komponente in der Alveolarflüssigkeit.


(Hervorhebungen von mir)

Zonulin in einem physilogisch vernünftigen Level zu halten ist sicher nicht verkehrt. Es mit aller Macht auf niedrigste Level drücke zu wollen, könnte kontraproduktiv sein.

Da wird noch viel Forschungsarbeit ins Land gehen...

"Aber interessant ist doch, wie sehr die Speisen, und dann auch welche, die man so nicht auf der Rechnung hatte wie Milch (->Casein), die Durchlässigkeit erhöhen."

Ja, und welche Antagonisten es möglicherweise gibt.

LG,
Thorsten

 

 

Veröffentlicht von : Steph
Beiträge: 45
Angemeldet am : 27.01.2018
Veröffentlicht am : 14.12.2018
 

Ich habe aufgrund sinkender Leistungsfähigkeit und ständiger Müdigkeit vor ein paar Wochen (zum aller ersten Mal) mein Blut testen lassen. Ergebnis: Zonulin-Wert über 100 ng/g im Stuhl. Referenzwert war mit < 61ng/g angegeben. 

Ursache ist, dass ich kein Milcheiweiß vertrage. Das hat zu hohen Entzündungswerten und dem leaky gut geführt. Das wiederum verursachte eine leichte Histaminintoleranz.

Ich habe mein Leben lang ohne Probleme Milchprodukte gegessen. Die stillen Entzündungen spürt man leider nicht und die Symptome haben sich ganz langsam schleichend entwickelt.

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1582
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 14.12.2018
 

Hallo in die Runde,

Thomas hat Recht...ich wollte zunächst einmal nur meine Beobachtung kund tun. Das Thema ist wie immer etwas komplexer...ich versuche mal, mein Wissen auf die Strasse zu bekommen:

Thomas hat Recht, ein erhöhter oder hoher Zonulinwert bedeutet "erstmal" nicht viel. Wobei wenn der Wert >60 ng/ml ist, dann ist auf jeden Fall mal Alarm. Dann ist eine umfangreiche Darmanalyse angesagt. Alpha-1-Antitripsin z.B. nebst IgA im Darm analysiert! Bekommt man bei medivere...oder ggf. von einem Arzt, der sowas Ernst nimmt und macht.

@Thosten: Zonulin kennt man seit 2013. Man weiß, wie ich ganz am Anfang geschrieben habe, was die Menschen so im Durchschnitt für Werte haben.

Und der Verdachtsmoment auf LG kommt wohl auf ab ca. 30-35 ng/ml.

Und ja, Zonulin ist nicht böse. Auf keinen Fall. Nur soviel weiß man über den Darm: Das ist nicht der normale Weg, um Nährstoffe aufzunehmen. Sondern das ist der Weg, damit das Immunsystem in den Darm einmaschieren kann. Somit nicht böse (nix, was der Körper bildet, ist wirklich böse...hat alles seinen Sinn; auch wenn manchmal schwer zu erkennen oder komplex).

Aber interessant ist doch, wie sehr die Speisen, und dann auch welche, die man so nicht auf der Rechnung hatte wie Milch (->Casein), die Durchlässigkeit erhöhen.

Mein Doc sagt: <15 ng/ml sei ein guter Wert. Da bin ich nun wieder angekommen...fast.

VG,

Robert

 

Veröffentlicht von : Thomas V.
Beiträge: 1124
Angemeldet am : 27.01.2016
Veröffentlicht am : 13.12.2018
 

ein hoher zonolinwert bedeutet erstmal gar nichts. es kann ein hinweis auf L.gut sein, mehr erst einmal nicht. lediglich ein tiefes zonolin schliesst ein L.gut aus.

isst man vor der messung z.b. pfeffer, geht der wert hoch. um ein leaky gut definitiv zu bestimmen, benötigt es 2 weiterer werte. robert weiss da besser bescheid.

Veröffentlicht von : Frau XY
Beiträge: 16
Angemeldet am : 29.09.2018
Veröffentlicht am : 13.12.2018
 

Ich finde das Thema nicht nur für alle bekanntermaßen "Darmleid" Geplagten interessant. 

Ich für meinen Teil habe weder bei Gluten noch bei MiPro mit Darmproblemen reagiert. Aber das Weglassen beider beeinflußt mein Wohlbefinden deutlich. Gluten = deutlich weniger Allergien – MiPro = deutlichen weniger innere Unruhe (die ich nie damit in Verbindung gebracht habe) 

 

Interessant das mit dem Gliadin. Bei Hafer war mir dies tatsächlich bekannt, weil ich mal darauf gestossen bin das "Glutenfreie" Haferflocken sich theoretisch alle so nennen dürften. Bei Reis etc. war mir das nicht bekannt. Allerdings habe ich auch beim Befinden bereits festgestellt dass Pseudogetreide als Alternative kaum besser darstehen. Hatte das eher auf den Mehrverzehr an Gemüse / Obst geschoben, der durch das Weglassen entstand, aber das könnte auch ein Grund sein. 

Veröffentlicht von : Thorsten St.
Beiträge: 1675
Angemeldet am : 04.06.2014
Veröffentlicht am : 13.12.2018
 

Frage:

Ist Zonulin nur "böse", oder hat es vielleicht auch eine sinnvolle, gute Funktion?

Mutter Natur stattet uns für gewöhnlich nicht mit Substanzen, Hormonen, Enzymen, etc aus, die man tunlichst immer und überall auf minimalstem Niveau halten muss/sollte.

Gibt es auch für Zonolin einen Optimalwert >0? Wenn ja, wo liegt der? Oder sollte der vielleicht auch schwanken (Zyklen)?

Es wird doch wohl einen Grund geben, warum der Körper die Permeabilität der Darmwand/-schleimhaut verändern bzw. modulieren kann, oder?

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1582
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 13.12.2018
 

Für alle Darmleidgeplagten.

Ich habe nun 8 Wochen konsequent auf Milch und Milchprodukte verzichtet. Gluten meide ich nun seit ca. Anfang des Jahres, nachdem ich bei Peter Osborne gerlernt habe, dass auch Reis, Mais, Hafer, usw. Gluten enthält.

Somit ist "Glutenfrei" auch eine vollkommen falsche Bezeichnung. Es müsste Gliadinfrei lauten :-(

So...nachdem ich Gluten gemieden habe, konsequent, hatte ich bereits einen Zonulinwert von 24 ng/ml.

Nun, 8 Wochen später nach dem Meiden von Milch: 16,8 ng/ml.

:-/

Die Statistik mit n=1 ist gering...aber...interessant, oder?

VG,

Robert

PS: Gemessen per Blutanalyse.

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1582
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 06.05.2018
 

Hallo Andrea,

sorry, mein Test und meine Werte beziehen sich auf die Blutentnahme. Nicht auf den Stuhltest.

Habe auch noch einen ganz neuen Messwert: 32 ng/ml. GanzImmun sieht die obere Grenze aktuell bei 48 ng/ml.

Es ist ein extrem hilfreicher Test (wenn stark erhöht), aber leider aktuell noch mit wenig Statistik :-/

VG,

Robert

Veröffentlicht von : Andrea W.
Beiträge: 557
Angemeldet am : 06.09.2017
Veröffentlicht am : 06.05.2018
 

Hi Robert,
habe extra mal in meinen alten Befunden gewühlt. Hier ist natürlich die Frage: Ist das im Blut oder im Stuhl gemessen?

Habe 2016 mal eine Stuhlprobe durch den damaligen Hausarzt (den ich zwischenzeitlich auch, wie so einer von vielen auf den Mond geschossen habe) über das Institut für Mikroökologie das untersuchen lassen.

Heraus kam:
Wert: 35
Der Referenzbereich liegt bei: < als 78.
Lt. der farbigen Skala liege ich genau im Mittelbereich des Wertes und "unauffällig".

Ich habe letztens noch mit meinem Heilpraktiker grundsätzlich über  Referenzwerte gesprochen, er meinte nur, dass er bei vielen Sachen sehr kritisch geworden ist, denn die Referenzbereiche:

- sind einerseits die Durchschnittswerte der kranken, übergewichtigen Bevölkerung (wie Dr. Strunz das ja auch immer mal sagt)

sowie:

- oft völlig unterschiedlich von Labor zu Labor.

Tja. Was macht man da? Kritisch bleiben. Und vielleicht mal einen normalen Darmflora-Test machen lassen. Wenn die Bakterien alle ok sind und der pH-Wert stimmt würde ich mir darüber null Gedanken machen ... 

Veröffentlicht von : Robert K.
Beiträge: 1582
Angemeldet am : 14.01.2017
Veröffentlicht am : 28.04.2018
 

Hallo in die Runde,

ich wollte mich gern mal austauschen, inwieweit Ihr mal den Wert Zonulin habt messen lassen und was als normal bertrachtet wird. Es gibt dazu recht widersprüchliche Aussagen.

Ich hatte eine "Studie" von der Firma gefunden, welches den Tester für Labore anbietet. Die sagen: Sie hatten das einfach mal bei sich mit 39 gesunden Mitarbeitern durchgeführt und dabei folgende Werte gemessen: 38-55 ng/ml mit einem Mittelwert von 45,9 ng/ml. Sie würden aber den Laboren empfehlen, ihre eigenen Grenzen statistisch zu ermitteln. Dolle Wurst wie ich finde.

Das Labor Ganzimmun hat 46 ng/ml auch als obere Grenze angegeben. Das Labor IMD in Berlin 38 ng/ml. Mein Dr. in Berlin sagt: <15.

Ich habe als Messreihe über 2 Jahre: 27,15,35,24,30. Daraus schließe ich für mich, dass ich besser bin als die Mitarbeiter der Firma ;-)...aber ist das auch wirklich gut? Kann man dadurch Leaky Gut ausschließen? Da Alpha-1-Antitrypsin auch gut bei mir ist, sehe ich das so...aber es bleiben Zweifel.

Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht? Und was sagt ggf. bei Euch der HP/Arzt zu dem Wert?

VG,

Robert

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