Zu den News vom 18.08.2014: Gentechnik?

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Thema Zu den News vom 18.08.2014: Gentechnik?

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Veröffentlicht von: Markus
Beiträge: 578
Angemeldet am: 25.07.2013
Veröffentlicht am: 09.09.2014

Also wem ene Zukunft und die Gesundheit von Kindern auch ohne Genreis wichtig ist, der kann gerne diese Hilfsorganisation unterstützen: http://www.vitaminangels.org Es geht um Vitamin A, Multivitamine und pränatale Vitamingaben wie Folsäure. Für Mütter, Säuglinge und kleine Kinder. Eben alles zum artgerechten Wachsen. Und hier können schon kleine Beiträge relativ viel bewegen- für 10 Euro gibt es beispielsweise haufenweise Retinol, also echtes Vitamin A. Dafür müssen sich dann auch die Eltern nicht an Monsanto oder Bayer versklaven.

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Veröffentlicht von: Michael P.
Beiträge: 26
Angemeldet am: 10.06.2011
Veröffentlicht am: 18.08.2014

Na, das passt ja mal wieder wie die berühmte Faust aufs Auge; genau genommen kommt es meiner Meinung nach sogar noch eher einem Paukenschlag gleich: just am heutigen Tage veröffentlicht KOPP Online einen Hintergrundbericht, demzufolge seit 1995 bereits fast 300.000 indische Bauern Selbstmord begangen haben sollen, wirtschaftlich ruiniert, weil sie – man ahnt es schon – auf ihren Feldern gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut hätten. Nach dem vorgenannten Artikel wurden sie durch hohe Schulden und Missernten insbesondere bei Baumwolle zu diesen Verzweiflungstaten getrieben. Mehrmals wird in diesem Bericht der Name `Monsanto´ genannt, der Konzern, dem, wie es heißt, die illegale Kontrolle über 95 Prozent des Baumwollsaatguts der indischen Bauern zugeschrieben wird. Na, das nenne ich mal eine Überraschung. Obwohl, bei genauerer Betrachtung habe ich über `Monanto´ schon öfter etwas gelesen, meist in nicht sehr schmeichelhaften Abhandlungen. 95 Prozent Kontrolle – fast 300.00 durch eigene Hand gestorbene indische Bauern … Sollten die Aussagen in diesem Bericht tatsächlich so zutreffen, wären allein schon diese Zahlen der blanke Horror. Ein Szenario, das sich in ähnlicher Weise überall da abspielen könnte, wo Landwirte in gutem Glauben an die `Segnungen´ der Gentechnik entsprechendes Saatgut verwenden und sich damit in eine verhängnisvolle Abhängigkeit von einem Weltkonzern begeben. Ganz nebenbei wird übrigens auch die jahrhundertealte Tradition des Aussaat abgeschafft: Hielten die Bauern in der Vergangenheit einen Teil der Ernte zurück, um ihn im Folgejahr auszusäen und, vervielfacht, wieder zu ernten, ist das mit gentechnisch veränderten, patentierten und damit monopolisierten Pflanzen nicht mehr möglich: sie reifen - mit viel Glück - und werden abgeerntet. Das wars. Die Ernte ist als Saatgut nicht zu gebrauchen, im nächsten Jahr muss neues Saatgut, natürlich für teures Geld – man braucht schließlich auch noch die passenden Spritzmittel – gekauft werden. Ein ehemals funktionierender Kreislauf funktioniert also nicht mehr, geopfert der Profitgier einzelner. Sehr geehrter Herr Dr. Strunz, in ihrem nachdenklich stimmenden Artikel stellen sie die Frage, ob man, die Gentechnik betreffend, `Ausnahmen erlauben sollte von seinen eigenen Grundprinzipien´. Nun, ich hoffe zumindest, dass das Schicksal der bedauernswerten indischen Landwirte den Trompeten von Jericho gleichkommt, die allerdings diesmal einen Dammbruch verursachen könnten, der die unkontrollierbare Gentechnik und ihre korrupte Gefolgschaft hinwegspült. Ein paar Mauern einstürzen zu lassen war verglichen damit eine unbedeutende Kleinigkeit.

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