Zucker/Kohlenhydrate bei Krebs: Ja/Nein?

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Veröffentlicht von: Asgard
Beiträge: 34
Angemeldet am: 13.08.2013
Veröffentlicht am: 19.09.2017
 

Hallo Robert,

 

in dem von dir verlinkten Artikel wurde ein Experiment mit Ratten beschrieben, welche ketogene Kost bekamen plus Casein. Weshalb wird Casein extra erwähnt? Casein als alleinige Proteinquelle? Und ist hier mit ketogen 70% Fett und 30% Eiweiss gemeint?

Veröffentlicht von: Robert K.
Beiträge: 355
Angemeldet am: 14.01.2017
Veröffentlicht am: 19.09.2017
 

Schau mal hier:

https://www.strunz.com/de/news/thema-krebs-ist-der-mensch-lernfaehig.html

...und am WE hat der Doc auch was dazu geschrieben. Such einfach mal in den News vom Doc nach Krebs.

Zudem wurde das Thema auch hier im Forum schon häufiger diskutiert. Such auch dort einfach nach Krebs.

VG

Robert

Veröffentlicht von: Oliver M.
Beiträge: 3
Angemeldet am: 07.09.2017
Veröffentlicht am: 19.09.2017
 

Hallo,

ich habe eine Frage zur Ernährung bei Krebs. Ich habe leider einige Fälle von Krebs in meiner Familie bzw. Freunden. Da ich unter anderem in den Büchern von Dr. Strunz gelesen habe, dass  Zucker/Kohlenhydrate bei Krebs nicht gerade förderlich ist. Die Onkologin hält das für Blödsinn bzw. sogar für gefährlich. Auch auf der Online BILD heute (ok, ist nur die BILD ;-) wird ja davon abgeraten:

" Viele betroffene Patienten wollen selber etwas für den Heilungsverlauf tun und greifen auf sogenannte Krebsdiäten zurück.

 Eine bekannte Krebsdiät ist die ketogene Diät, in der ganz auf Zucker und Kohlenhydrate verzichtet wird. Der Gedanke, der dahintersteckt, ist, dass die über die Nahrung zugeführten Kohlenhydrate (in Brot, Getreide, Kartoffeln) im menschlichen Körper zu Traubenzucker (Glukose) umgebaut werden, und der Krebs sich wiederum davon ernährt. Laut Ernährungsexpertin Christine Reudelsterz  stimmt es zwar, dass die Tumorzelle den Traubenzucker verstoffwechselt, doch die Rechnung, den Tumor im menschlichen Körper durch Verzicht von Zucker und Kohlenhydraten „aushungern“ zu können, geht nicht auf: „Der Krebs nimmt sich, was er braucht“.

Durch die zu geringe Zufuhr von Kohlenhydraten kann es zu einer einseitigen Nahrungszufuhr und somit mangelnden Zufuhr von Energie kommen (sogenannte Mangelernährung). „

Hat da jemand mehr Informationen darüber? Ich habe z.B. im Fernsehen mal ein Bericht über die Charite in Berlin gesehen. Die sieht den Zuckerkonsum bei Krebs ja auch eher problematisch.

Gruß,

Oliver

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