Zuckersucht

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Veröffentlicht von: Mira_L
Beiträge: 83
Angemeldet am: 16.05.2016
Veröffentlicht am: 23.01.2017
 

Zuckersucht ist genau so eine Sucht wie Alkohol und Zigaretten.  

Nachdem ich vor 20 Jahren aufgehört habe zu rauchen,  habe ich mein Suchtverhalten auf Zucker verlagert. 

Also ich weiß schon,  wie sich das alles anfühlt.  

Mir persönlich hat der radikale Entzug von beidem geholfen.  Auch keine was für auch immer prozentige Schokolade hat mir geholfen.  Die hab ich dann gern tafelweise inhaliert. 

Ratschläge sind auch Schläge,  daher kann ich nur aus eigener Erfahrung berichten.  

Probier einfach mal aus und gib nicht so schnell auf.  

Lg

Mira_L 

Veröffentlicht von: Gundula K.
Beiträge: 304
Angemeldet am: 06.11.2016
Veröffentlicht am: 23.01.2017
 

Lieber Thorsten,  :-)

 

was für ein herrlicher Beitrag von Dir:

"Bald ist wieder Fastenzeit. 
Eine gute Gelegenheit, sich gustatorisch mal wieder zu resetten. ..."

 

Dem stimme ich vollkommen zu.  :-)

 

Man braucht einen begrenzten Zeitraum, um sich aus dem Tagesgeschehen wirklich "ausklinken" zu können. Hier sind Anfangs- und Endpunkt gegeben, man sieht Licht am Ende des Tunnels.

 

Anders dagegen bei gesundheitlichen Problemen, die gerne mit der "Zeitfalle" zu tun haben, wie Dr. Strunz in seiner News "Darmsanierung" vom 21.1.2017 warnend schrieb.

Da weiß man oft nicht, wie lange man noch durchhalten muss, bis sich eine (wirkliche) Besserung zeigt ...

 

Lieben Gruß Gundula

Veröffentlicht von: Thorsten St.
Beiträge: 800
Angemeldet am: 04.06.2014
Veröffentlicht am: 23.01.2017
 

Bald ist wieder Fastenzeit.
Eine gute Gelegenheit, sich gustatorisch mal wieder zu resetten.

Es müssen ja nicht gleich die kompletten 40 Tage sein, aber mal ein-zwei Wochen können durchaus Wunder wirken. Wenn man dann erst mal auf das ganze übersüßte Zeug verzichtet (am Besten, weil man es erst gar nicht mehr im Haus hat) und dem Körper Alternativen anbietet (EW reiche Nahrung), kann man den Japp auf Süßes gut in den Griff bekommen.

Der Körper muss erst mal wieder lernen, wo die Substanzen drin sind, die er benötigt. Dann geht auch die Suchtwirkung von Zucker nach einem harten Entzug deutlich zurück.

 

LG,
Thorsten

Veröffentlicht von: Plebejer
Beiträge: 262
Angemeldet am: 24.06.2014
Veröffentlicht am: 22.01.2017
 

Zuckersucht ist schon eine Sache, die sich nicht nur auf der Zunge, sondern im Kopf oder Unterbewusstsein abspielt. Also muss man erst einmal beschließen, dass man keinen Zucker mehr will! Bisher hat unser UB treu dafür gesorgt, dass  unser Wunsch, Zucker zu nehmen, erfüllt wird. Nun wollen wir ihn aber nicht mehr, also müssen wir ihn abbestellen, wie eine Tageszeitung."Ich will keinen Zucker, nichts Süßes mehr" wäre eine schlechte Abbestellung.  Wir denken in Bildern, auch wenn wir meist nichts davon merken. Also macht Euch vor Euren Augen ein geistiges Bild von Eurem Zuckerspender, kreuzt ihn in diesem geistigen Bild dick rot durch und sagt dazu: "ZUCKER ADE!"  und dann: "Ab jetzt eine rohe Mohrrübe". Macht das Abbestellen dann, wenn ihr den echten Jeeeperr nach Zucker habt! Und die rohe Mohrrübe wirklich essen!
It is not a Fake,it is reality!

Veröffentlicht von: Andrea S.
Beiträge: 92
Angemeldet am: 10.01.2016
Veröffentlicht am: 22.01.2017
 

Hallo an Alle

Man muss einfach die KH weglassen,dann vergeht auch die Lust auf Süsses {#emotions_dlg.smile} Diese Erfahrung hab ich schon mehrmals gemacht ! Fange ich wieder an KH zu essen,dann kommt auch wieder der Drang nach dem "Süssen "

Schönen Sonntag,Andrea

Veröffentlicht von: Maybe
Beiträge: 82
Angemeldet am: 12.01.2017
Veröffentlicht am: 21.01.2017
 

Es ist halt eine Angewohnheit, genau wie die abendlichen 2-3 Gläser Wein, die 5 Kaffee-Latte, oder der Kuchen am Sonntag. Man muss auf strengen Entzug, dann wird's irgendwann besser. Schlimm finde ich , dass wir schon unsere Kinder mit Zucker für gutes Benehmen belohnen. ( das Gummibärchen beim Kinderarzt, Traubenzucker in der Apotheke und Nachtisch gibt es auch nur für brave Kinder....... {#emotions_dlg.frown}LG 

Veröffentlicht von: Thomas V.
Beiträge: 257
Angemeldet am: 27.01.2016
Veröffentlicht am: 21.01.2017
 

ein weitere grund für heisshunger auf süßes: vitamin b1-mangel!

zucker verbraucht b1. paradoxerweise reagiert der Körper  bei b1-mangel, mit der lust auf süßes.

wer spüß lebt, sollt zumindest auf eine gute b1-zufuhr achten.

...vielleicht mal den Vitamine b-Spiegel messen lassen...alle!

Veröffentlicht von: Andrea S.
Beiträge: 92
Angemeldet am: 10.01.2016
Veröffentlicht am: 21.01.2017
 

Hallo

Wir sind alles Strunzianer und nicht zuckersüchtig {#emotions_dlg.tongue_out}

Gruss Andrea

Veröffentlicht von: Cornelia S.
Beiträge: 2
Angemeldet am: 21.01.2017
Veröffentlicht am: 21.01.2017
 


Zuckersucht loswerden - Wie? 5 Tipps

Hier habe ich die 5 wichtigsten Tipps für Dich.
Tipp Nr. 1. Mundspülungen mit Xylit. dh. Immer wenn Du wieder
so richtig bock auf süßes hast, nimmst Du Xylit, das ist einer
der gesündesten Zuckerausstauschstoffe.

Nicht schlucken, nur kurz im Mund halten, dann ausspucken.
Dein Gaumen kommt in den Genuss von süßem, wird sozusagen
veräppelt und Dein Körper  wird dabei nicht belastet. Gleichzeitig
fördert Xylit die Mund und Zahngesundheit.

Tipp Nr. 2: Bitterstoffe: Warum? Die Bitterstoffe verändern das
Geschmacksempfinden. Unsere Zunge hat mehr Geschmacksrezeptoren
für bitter, als für süß. Wenn man wieder Zuckerhunger hat, einfach was
bitteres Essen oder Trinken und das Geschmacksempfinden verändert
sich. Die Lust auf süßes vergeht. Was bei mir gut geholfen hat, ist
Salbeitee, der enthält auch Bitterstoffe.

Tipp Nr. 3: Heisshunger- Attacken können auch ein Mangel der
Spurenelemente Chrom und Vanadium sein. Chrom sorgt für eine
gute Aufnahme von Glukose. Fehlt Chrom, signalisieren die Zellen
„Hunger“. Obwohl ausreichend Glucose im Blut ist. Heisshunger
entsteht und man läuft zum Schokoladenschrank. Und auch Vanadium
ist an der Bluzuckerregulierung beteiligt und hat sogar bei Diabetiker
blutzuckersenkende Wirkung.

Wo sind diese Stoffe drinn. Chrom ist in Linsen und Vollkorn drinn.
Vanadium in Buchweizen, Spinat, Petersilie, Olivenöl und schwarzem Pfeffer.

Tipp Nr. 4. Muskeltraining: Warum? Muskeltraining erhöht den
Serotoninspiegel und senkt damit die Suchtneigung. Wie funktioniert das?
Serotonin wird unter anderem aus der Aminosäure Tryptophan hergestellt.

Fehlt Tryptophan, sinkt der Serotoninspiegel. Wo wird Serotonin gebildet?
Im Gehirn. Deshalb muss das Thryptophan auch ins Gehirn, muss aber
erst durch die Blut-Hirn-Schranke. Damit es ins Gehirn kann. Um
dareinzukommen braucht Trypthophan ein Transporter. Leider gibt es
noch andere Aminosäuren die auch diesen Transporter nutzen und da
ist für Trypthoan oft kein Platz. Trifft zu wenig Trypthophan ins Gehirn,
kann nur wenig Serotonin gebildet werden.

Der Serotoninspiegel sinkt und damit steigt die Lust auf Süßes.
Was passiert wenn Du trainierst? Wenn ein Muskel aufgebaut wird
braucht es Aminosäuren. Während diese Aminosäuren die ständig
den Transporter bestzt haben, nun zum Muskel wandern um den
aufzubauen, ist der weg ins Gehirn für Tryptophan frei und kann
dort das Serotonin aufbauen.

Und der letzte Tipp: Meidet gezuckerte Softdrinks und andere süße
Getränke . Trinkt statttdessen kohlensäurefreies Wasser. 1,5-2 Liter
Wasser sorgen schon dafür, das die Lust auf Süßes zurückgeht.

Veröffentlicht von: Bettina S.
Beiträge: 1
Angemeldet am: 01.01.2004
Veröffentlicht am: 01.01.2004
 

Hallo Irmingard, habe bei mir die Erfahrung gemacht dass die 70% Schokolade von Lindt mir dabei geholfen hat , wenn mein Verlangen manchmal totzdem sehr stark war.Ich schaffte es einfach leichter vom ' Süßen ' weg zu kommen.

Veröffentlicht von: Doris O.
Beiträge: 45
Angemeldet am: 20.06.2003
Veröffentlicht am: 16.12.2003
 

Liebe Irmingard. Ich habe lange Zeit nichts Süsses mehr gegessen. Als ich jetzt in der Weihnachtszeit meinte, an Lebkuchen nicht vorbeigehen zu können, hab ich mir an einem Stück fast den Magen verdorben und ich finde jetzt den Geschmack von Zucker einfach ekelhaft, mir wird auch bei anderen Sachen schlagartig schlecht. Heisshunger habe ich überhaupt keinen mehr. Ebenso mag ich überhaupt keine industriell hergestellten Lebensmittel, ob Packerlsuppen oder Puddingspeisen. Gib Deinen Geschmacksnerven einmal die Gelegenheit, mit frischen, naturbelassenen Lebensmitteln zu regenerieren, dann wirst Du Dich wundern, was Du früher essen konntest. Doris

Veröffentlicht von: Jan-Marco G.
Beiträge: 1
Angemeldet am: 09.12.2003
Veröffentlicht am: 09.12.2003
 

Hallo Irmingard, natürlich bin ich kein Experte. Da ich aber starke Norodermitis habe stelle ich auch den Zuckerkonsum so weit wie möglich ein. Meine Erfahrung ist folgende: Man sollte die erste Zeit auf alles Süße verzichten, eben auch auf Süßmittel. Bei Obst bin ich selber hin und hergerissen, da Obst a) guten Fruchtzucker enthält und b) viele wichtige Vitamine etc. D.h. wenn der Zuckerhunger kommt eher zur Birne oder Banane greifen. Desweiteren habe ich die erfahrung gemacht, dass man nach 3-4 Wochen eine ganz andere Genussqualität errreicht, da man sich dann weitestgehend vom Zucker entwöhnt hat, genießt man auch ungesüßte Gerichte viel mehr. Ich zum Beispiel esse inzwischen auch gerne mal ne Scheibe Brot ohne alles oder mit nur ein wenig gesalzener Butter. Viel Erfolg und Gesundheit wünscht Dir, der Jan-Marco

Veröffentlicht von: Irmingard S.
Beiträge: 1
Angemeldet am: 05.12.2003
Veröffentlicht am: 05.12.2003
 

Ich möchte mich nach den Weihnachtsfeiertagen von meine Zuckersucht befreien und nichts mehr essen, dass Zucker oder Süßstoff enthält. Habe gehört, dass es ca. 2 Wochen dauert und dann das Verlangen nach Süßem vorbei ist. Wer hat mit so einer Kur Erfahrung? Ist es am besten gar nichts Süßes, also auch kein Obst zu essen? Wie sieht es mit dem Strunz-Eiweißpulver aus? Da sind ja auch Süßungsmittel drin!

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