Goldene Worte

28.12.2012
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Wenn man einmal verstanden hat, dass Tiere offensichtlich bereits im Ziel sind. Es geschafft haben. Rundum zufrieden sind. Vielleicht sogar glücklich.

Auf der anderen Seite der Mensch sein Lebetag sich strebend bemüht und eigentlich kein anderes Ziel hat als...auch nur Zufriedenheit. Muss ja noch lange nicht Glück sein. Dennoch oft vergeblich strebt...

Wenn man das bedacht hat, fängt man an nachzudenken. Weshalb ist das bei uns immer so kompliziert? Weshalb liest man in jedem Lebensratgeber vorsorglich immer gleich, dass es ein bergauf und ein bergab gäbe? Ich glaub das nicht. Seit Jahren halte ich nun Zwiesprache mit Rehen. Jeden einzelnen Tag. Vor meiner Küchentür, auf der Terrasse, im Garten. Ich erkenne bei diesen Tieren kein auf und ab. Scheint mir typisch menschliches Gerede.

Falls Sie mich nach dieser Einleitung fragen: Ja, wie denn nun? Wie geht's denn? Wie macht's das Reh? Dann kann ich Ihnen mit einem leisen Lächeln aus der Mail von heute zitieren. Ein Klassiker. Perfekt formuliert. Besser geht es nicht:

"Ich habe wieder angefangen zu laufen und nehme Eiweiß zu mir und esse Gemüsesuppe und Salat seit einer Woche und ich fühle mich wirklich mit jedem Tag besser und ich fühle wie meine Energie zurückkommt und ich mit genügend Sauerstoff im Blut auch wieder total glücklich werde! Wenn ich vom Laufen zurückkomme bin ich happy!"

Was soll ich da noch sagen? So geht's! Und weshalb erzählt Ihnen das Ihr Hausarzt nicht?

 

 

 

 

 

 

 
 
 

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