Artenschutz

03.07.2014
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Geständnis: Ich bin Jäger. Schon 52 Jahre. Noch ein Geständnis: habe nie ein Tier geschossen. Kann ich nicht. Geht einfach nicht. Deshalb interessiert mich das Thema Artenschutz.

In den letzten 600 Jahren verschwanden – wohl hauptsächlich dank uns Menschen – 130 Vogel, 22 Reptilien- und 34 Amphibienarten von der Erdoberfläche. Dazu 77 Säugetierarten. Also, wenn Sie wollen, "menschliche" Wesen.

Jetzt kommt's: Als Folge der Klimaerwärmung droht jetzt aber angeblich tausenden (also viel mehr) Tier- und Pflanzenarten der Exitus. So zumindest lauten seit Jahren die Vorhersagen des Weltklimarates IPCC.

Sie kennen meine Meinung zu dieser Institution. Bestätigt sich erneut, denn prompt heißt es heute, sieben Jahre nach dieser grauslichen Vorhersage: „Es gibt bislang keinen Beweis, dass der Klimawandel zum Aussterben auch nur einer einzigen Art geführt hat.“ Offizielles Statement. Heute.

Was steckt dahinter? Fehlende naturwissenschaftlicher Ausbildung. Kein Verständnis von Mathematik. Die Vorhersagen beruhen nämlich immer auf Computersimulationen. Und jeder Mathematiker weiß, dass dies nur Wahrscheinlichkeiten sind. Keine Tatsachen. Und prompt zweifelt mittlerweile der Weltklimarat an seinen eigenen Computersimulationen – ein erstaunliches Eingeständnis.

Noch 2007 hatte der IPCC 20 % bis 30 % aller Tier- und Pflanzenarten ein hohes Aussterberisiko attestiert, sofern das Klima um 2 bis 3 Grad sich erwärmen würde. Nun gilt nichts mehr davon.

Das lasen wir im Spiegel 13/2014, S. 120. Nur sieben Wochen später, im Focus 20/2014, S. 94 Erstaunliches über die Antarktis. Rund um den Südpol. Die größte Eismasse der Welt. 90% des Eises ist hier versammelt. Jetzt kommts: Im April 2014 betrug die Ausdehnung des antarktischen Meereises 9 Millionen Quadratkilometer. Dies ist er höchste Wert seit Messbeginn 1979. Also seit 35 Jahren. Noch einmal: Das ist eine Messung, ein Fakt. Keine politische Meinung: Die Antarktiseismasse nimmt zu. Nicht ab, wie die derzeit gültige Klimawandel-Behauptung erwarten ließ.

In unseren Alpen gibt es viele Temperatur-Messstationen. Auch auf der Zugspitze. Die Temperatur im 10-Jahres-Mittel hat über die letzten 25 Jahre abgenommen. Das ist eine Messung, ein Fakt. Durchgeführt von anständigen Bergführern, nicht von Politikern: Auch die Alpen werden kälter seit 25 Jahren...

Nützt gar nichts. Denn im gleichen Focus, auf einer ganzen Seite, eine typische politische Meinung (keine Messung, kein Fakt):

"Die Klimakrise spitzt sich zu"

Eine Warnung von Al Gore. Ehemals Vizepräsident der USA. Friedensnobelpreisträger 2007. Der uns ganz offenkundig belogen und betrogen hat mit der so eingängigen, jedem sofort einleuchtenden Hockeyschlägerkurve: Tausend Jahre eine gerade Linie: Tiefe Temperatur. Seit 100 Jahren (Industrialisierung) jäher Anstieg. War glatt gefälscht (siehe News vom 29.12.12) Nun ja, wusste Al Gore auch nicht. Der ist ja... Politiker. Kein Mathematiker.

Aber dass er heute, 2014, nichts dazugelernt hat...

 
 
 

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