...und wenn das ein Politiker wär?

24.12.2016
 

Genau wie Sie gucke auch ich sie mir an, die Menschen, die über mein Wohl und Wehe bestimmen. Nicht nur lokal Stadträte und Bürgermeister, sondern unsere Politiker in Berlin. Und mach mir so meine Gedanken. Genauso wie Sie.

Nur eben Arzt-spezifische Gedanken. Ich kann mir sehr wohl vorstellen, dass der körperliche Zustand, das mögliche Unlustgefühl, möglicher Schmerz auch das tägliche politische Handeln bestimmt.

Meine kleine Frau: Du unterschätzt den Alkohol. Den brauchen die meisten dieser Menschen täglich. Nur so können die das aushalten. Und nur so kann man vieles von dem uns Unverständlichen erklären. 

Mir kamen die Gedanken darüber, wie man oft unverständliche Handlungen, politische Entscheidungen erklären könnte, bei folgendem Brief. Sie können sich ihn in Vorher – Nachher vorstellen.

Vorher wäre der jetzige Istzustand. In Berlin. Nachher wäre angewandte Frohmedizin. Welche die Herrschaften, die Damen dort eher nie erleben werden. Heißt: Auf vernünftige, fröhliche, hilfreiche Entscheidungen, die dem gesunden Menschenverstand entsprechen, werden wir noch länger warten. Doch nun zu diesem Vorher – Nachher Brief:

„Ich bestand einen Großteil meines Lebens aus Migräne, Spannungskopfschmerzen, Verspannungen, Magen/Darmproblemen, Hautproblemen, Übergewicht, einem ziemlich besch...“Allgemeinbefinden“, einem total demoralisierten seelischen Zustand (aufgrund der ständigen Schmerzen und den vielen, meist erfolglosen Arztbesuchen) und einem bisschen Leben drum herum. Ich hatte viele Jahre in meinem Leben, da war die Anzahl der Tage pro Monat mit Schmerztabletten extrem viel höher, als die Anzahl der Tage pro Monat „ohne“. Mit fast dem kompletten Programm, was an einem hohen Schmerzmittelkonsum halt so dran hängt (Sie wissen schon: Magengeschwüre ...).

Und nun: Ich war noch nie so „von innen raus gut drauf“ wie in den letzten paar Jahren. Es hat sich viel verändert und meine Kopfschmerzen sind auf ein erträgliches Maß geschrumpft. In meinem Job, den ich jetzt seit rund 5 Jahren habe, werde ich oft darauf angesprochen, wie toll mein Leben doch sein muss – ich hätte immer so eine lebensfrohe Ausstrahlung. Mein Leben ist objektiv betrachtet von den äußeren Rahmenbedingungen auch nicht toller als das von vielen anderen – aber es fühlt sich Dank LowCarb, Bewegung und einer total veränderten inneren Einstellung einfach toll an. Und dieses „toll anfühlen“ kann ich auch dankbar leben.

Stellen Sie sich vor, unsere Minister würden sich „toll anfühlen“. Wie die dann miteinander umgehen würden. Auch ich sehe regelmäßig Phoenix. Stellen Sie sich vor, unsere so wichtigen Politiker hätten alle eine „lebensfrohe Ausstrahlung“. Jetzt bitte nicht lächeln. Es läge ja im Bereich des Möglichen.

Frage also: Wie könnten wir Frohmedizin in Berlin einführen? Hat jemand eine Idee?

 

Quelle: News 28.08.2008

 
 

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