Ab 30 geht's bergab

09.12.2008
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Ein Gesetz. Stimmt. Können Sie tagtäglich um sich herum beobachten.

Muss nicht so sein. Es gibt Menschen, die weigern sich einfach. Weigern sich mitzumachen bei diesem Spiel. Bei diesem Aber-glauben. Solche Menschen konnten Sie beobachten bei den Olympischen Spielen in Peking. Finde ich soeben eine hübsche Zusammenstellung:

  • C. Tomescu-Dita (38). Gewinnt die Marathon-Goldmedaille. Damit die älteste Marathon-Olympiasiegerin aller Zeiten.
  • D. Torres (41). Drei mal Silbermedaille. Älteste Schwimmerin, die jemals eine Medaille errang. Erinnern Sie sich noch, wie die ihre Goldmedaille nur um eine 1/100tel sek. verfehlte? Mit 41?
  • H. Satajin (48), ältester Marathonathlet. Laufen Sie mal mit 48 bei Olympischen Spielen mit ... im Marathon!
  • J. Longo-Ciprelli (49), Radprofi. Bereits zum siebten Mal bei den Olympischen Spielen und als 4. im Straßenrennen knapp am Treppchen vorbei. Mit 49!
  • H. Hoketsu (67), Dressurreiter. Der älteste Aktive der gesamten Spiele.

Sie können also nachweislich mit 67 Jahren an Olympischen Spielen teilnehmen. Denken Sie um! Alter, Gebrechlichkeit, Verfall wird im Gehirn gemacht. Wird gedacht. Und wird dann – selbstverständlich – wahr. Drum: Denken Sie um.

Dieser hübsche Artikel schließt übrigens mit dem trockenen Hinweis, dass

„90% der 11.000 Teilnehmer auf Nahrungsergänzungsmittel vertrauten“

90%. Höchstleistende Menschen. Die sich täglich motivieren müssen, die täglich trainieren. Also Geist und Körper nachweislich und messbar auf hohem Niveau benutzen.

In meiner Sprache Winner. Die über den offiziellen Satz der DGE „Nahrungsergänzungsmittel sind überflüssig“ nicht einmal mehr lächeln.

 
 
 

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