Abartig

03.07.2019 | Strunz
 

Abartig sei das, meinte die Mama am Telefon. Sie sprach von ihrem Sohnemann. Das “abartige“ war die Tatsache, dass der Sohn jetzt gesund sei. Völlig gesund. „Alles Top“. Sogar der Darm. Er hätte wieder Energie, sei lebenslustig, sei wieder „der alte“.

Na und? Denken Sie. Meinem Sohn geht es auch gut. Was ist daran Besonderes?

Die Vorgeschichte. Die war etwas Besonderes. Lesen Sie einfach mit. Da kommt man ins Grübeln:


Seit Jahren Ärzte-Marathon. Monate bettlägerig. Geschwollene Milz, vergrößerte Leber. Kaum Appetit. Untergewicht (BMI 17,3). Nach jedem Essen Durchfall. Blähungen. Koliken. Auffälliger Durst. Ständiges Aufstoßen.

Vor drei Jahren Virusinfekt, im Vorjahr Lungenentzündung. Ständig müde, auffällige Schwäche. Und das bei einem jungen Menschen.

Gastroskopie wie auch Coloskopie selbstverständlich in Ordnung. Wie so häufig.


Die verzweifelte Mutter vermutete Parasiten, unbekannte Bakterien…. man sucht halt immer einen Feind. Einen Schuldigen. Gar selten denkt man an sich selbst. An den eigenen Körper. Kurz und gut: An das eigene Immunsystem.


Lassen Sie mich noch einmal betonen: Der Nobelpreis 2018 wurde verliehen für die Erkenntnis und den Beweis, dass auch die schlimmste Krankheit des Menschen, dass Krebs dem körpereigenen Immunsystem zugänglich ist und besiegt werden kann. Eine (angeblich) nagelneue Erkenntnis. Nobelpreiswürdig.


Folgerichtig haben wir uns um das Immunsystem des jungen Mannes gekümmert. Wie man das macht, wissen Sie alle inzwischen. Da brauchen wir keine Bioresonanz, wir brauchen nicht Hand aufzulegen, wir brauchen auch keine Antibiotika oder Cortison, sondern…. wir brauchen die große Blutanalyse. Und tun dann nichts weiter, als


die Zahlen
in Ordnung zu bringen


So auch hier. Resultat? Lesen Sie noch einmal die einleitenden Worte.

Auch ich war viele Jahre verblüfft über den Erfolg dieses neuen ärztlichen Zuganges zu unklaren Krankheitszuständen. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt. Sie wahrscheinlich auch. Sie lesen schließlich diese News.

Die Message ist immer die Gleiche: Wenn die Schulmedizin nicht weiter kommt, dann eben Epigenetik. Und die beginnt bei der Optimierung der Blutwerte.

PS: Ach ja: Angeblich schwerste Kniearthrose. Zitat: „Im Kernspin die Kniegelenke eines 70-jährigen“. Seltsam. Heute merkt er nichts mehr davon.

Abartig. Die Mama hat Recht.

 
 

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