Ach, du liebes Deutschland

19.03.2017
 

ich gehöre nicht zu denen, die „stolz auf Deutschland“ sind. Freue mich aber, freue mich täglich unsäglich darüber, hier leben zu dürfen. Wohl auch deshalb, weil ich Unterschiede kenne. Die Flucht und die Nachkriegszeit sehr, sehr tief erlebt und erlitten habe. Bitte beurteilen Sie das folgende unter dem Aspekt der Dankbarkeit. Und dem Wissen, dass wir alle hier auf einem sehr, sehr hohem Niveau leben.

Da geht es um die Tochter. Kenne ich nicht. Mütterlein schreibt mir eine mail. Die junge Mama fühle sich „wie eine alte kranke Frau“. Das klingt ungut. Ist aber häufig genug Realität, wie ich weiß. Wie vielleicht Sie auch wissen. Töchterlein leidet unter

  • Migräne.
  • Abgeschlagenheit.
  • Gelenk- und Rückenschmerzen.
  • Kribbeln in den Händen usw. usw.

Niemand hilft ihr. Natürlich nicht. Das sind ja alles so gar keine „richtigen“  Krankheiten. Nur ist Mütterlein klug und…. aber lesen Sie doch bitte mit:

„Das muss ich Ihnen einfach schreiben.

Nachdem ich meine Tochter wiederholt angefleht habe, ihren Vitamin D3 Spiegel beim Hausarzt untersuchen zu lassen, hat dieser nach langem hin und her endlich eingewilligt, diesen zu messen und heute kam dann der Befund, der nicht nur mich, sondern auch den Hausarzt vom Stuhl gehauen hat. Im Befund steht 5,8. Es liegt ein schwerer 25-OH Vitamin D-Mangel vor.

So etwas hätte er noch nie gesehen, war die Antwort. Um den Vitamin D3 Spiegel schnell anzuheben, wurden ihr

  • Vigantoletten 1000 I.E/täglich eine Tablette verschrieben. Auf ihre Frage, warum sie kein Dekristol 20.000 bekommt, meint der Arzt...
  • davon dürfte sie ja nur eine im Monat nehmen, aber der Spiegel solle ja schnell angehoben werden. Bei der verordneten Dosis? Ich bin sprachlos und wütend zugleich. Denn meine Tochter leidet.“ 

Sie lernen hier ein allgemein gültiges Gesetz kennen. Den Hausarzt. Einen sehr klugen (Abiturdurchschnitt!) jungen Mann, der sich im Studium viel Mühe gegeben hat, viel gelernt hat, und sich wirklich und tatsächlich für seine Patienten aufopfert. Auch nachts. Der nicht die leiseste Chance hat, sich… wirklich fortzubilden.

  • Erinnern Sie sich? Professor Antes? 80% der Deutschen Ärzte sind vom globalen Wissenspool abgeschnitten. So dieser Hausarzt.

Und so sehr viele Ärzte. Auch in den Kliniken, wie Professor Antes ausdrücklich schreibt. Der Hausarzt kennt nicht den großen Irrtum der Schulmedizin über Vitamin D. Über die falsche Dosis (News vom 18.05.2015).

  • Nach heutigen Wissen braucht der Mensch etwa 7000 I.E Vitamin D täglich. Eben nicht 1000. Sinnlos.
  • Und Dekristol 20.000 nimmt man daher zwei pro Woche. Nicht eine pro Monat, wie der Hausarzt meint.

Na und? Könnte der eine oder andere von Ihnen denken. Vielleicht auch der eine oder andere Kollege. Nun ja, dann darf ich an Professor Wiestler erinnern, vom DKFZ Heidelberg. Unser oberster Krebsarzt. Der ja erst kürzlich bewiesen hat, dass man mit dem richtigen Vitamin D-Spiegel (5,8 ist der falsche) die Krebssterblichkeit um etwa 70% reduzieren kann. In meinen Augen bei noch mehr Vitamin D um 100%. Ist Krebs passé?

Es geht hier um eine junge Mutter. Deren Kind die Mama einfach noch braucht. Und das kann an so einem einfachen Nicht-Wissen des Hausarztes hängen. Ich empfinde das Ganze als schrecklich.

Weiß aber (siehe Einleitung), dass wir hier von einem hohen Niveau aus argumentieren. Was sagt die junge Mutter von sieben Kindern in Äthiopien, der gerade drei Kinder an der Hungersnot kläglich krepiert sind…?

Oder, ganz aktuell: In Afghanistan, deren Kinder sämtlich beim Spielen von einer Drohne (vergelt´s Gott, Herr Friedensnobelpreisträger B. Obama) ausgelöscht wurden?

Verglichen damit haben wir´s immer noch gut.

 
 

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