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Ärtze, Heilpraktiker und Hexen…

30.03.2020 | Strunz
 

… hätte er bereits in deiner 4-jährigen Ärzte-Odyssee bemüht. Einschließlich Uni-Klinik. Niemand hätte ihm helfen können. Deswegen saß er Ende 2019 vor mir.

DESWEGEN. Verstehen Sie das? Nach den Hexen kam erst einmal lange nichts mehr, und dann kam… der Dr. Strunz in Roth. Was für ein Kompliment.


Ich lästere da gar nicht. Ich versteh das besser, als Sie glauben. Ihre Irr- und Umwege. Als vor 15 Jahren mein Schlafzimmer zum Krankenhauszimmer wurde, hat meine kluge Frau sich auch bemüht. Alle. Die Heilpraktiker. Die Akupunkteure. Die Pendler… unter meinem Bett liegen heute noch seltsame Kupferröhren. In der Not… tut man eben alles.


So auch der Hexen-Patient. In der Not besucht man sogar den Dr. Strunz. Und wissen Sie was? Der hilft. Der schwätzt nicht nur, sondern der misst, der weiß und hilft. Wieder einmal.


Worum es ging? Ein Läufer. Ich meine ein richtiger Läufer. Ein Vorzeige-Läufer. Der da klagte über andauernden Leistungsverlust, Müdigkeit, Erschöpfung, Kreislaufprobleme, Schwindel, Darmprobleme, Schlafstörungen.


Sie glauben mir langsam. Bei solchen unklaren, diffusen Bezeichnungen wache ich auf. Da glänzen meine Äuglein. Denn diese Sprache… verstehe ich langsam. Da werde ich zuversichtlich. Da weiß ich schon von vorneherein, dass man helfen kann.


Wissen Sie weshalb? Da verrate ich Ihnen einmal ein Geheimnis: Denn diese Menschen sind durch die Mühle der Schulmedizin gegangen. Ganz automatisch. Die haben immer, immer Hilfe gesucht. Und was die Schulmedizin tut und kann, das weiß ich mindestens so gut wie jeder Universitätsarzt. Der war ich nämlich.

Weiß daher auch ganz genau: Was eben nicht untersucht wurde. Kenne also die Maschen des so löchrigen Netzes der Schulmedizin.


Und tatsächlich fanden sich so ganz typische Dinge wie


  • Erhöhte EBV-Titer. Sie kennen sich inzwischen aus.
  • Dazu passend wenig Vitamin D. Wenig Zink. Also schwaches Immunsystem.
  • Ein miserables Aminogramm. Natürlich die Hauptschwäche.

Ein Aminogramm kann man ja leicht auffüllen. Kann jedenfalls ich. Sie scheinen da Monate zu brauchen. Versteh ich nicht: Es gibt doch Amino 8, oder? Und Sie könnten doch meine bewussten Bemerkungen zu meiner klugen Frau, die manchmal 60 Stück täglich nimmt, ernst nehmen. Tun Sie aber nicht. Ich versteh Sie einfach nicht.

Länger dauert es, die erhöhten EBV-Titer abzubauen. Wenn ein Roger Federer ein Jahr gebraucht hat… hab ich wieder etwas gelernt. Heißt beim Sportler die Regenerationszeit. Und prompt schreibt mir der Hexen-Patient drei Monate später:


„Seit Ihren Blutanalysen und Ihren verordneten Medikamenten geht es bei mir stetig bergauf. Nachdem ich gestern erstmalig seit langer Zeit bei einem morgendlichen Lauf 22 km geschafft habe und sich so ganz langsam wieder „Ultrafeeling“ einstellt, dachte ich mir, dass es Zeit für ein Dankeschön ist!

Fast verschwunden sind die totale Erschöpfung und die Niedergeschlagenheit. Ich brauche noch relativ viel Schlaf und auch die Regenerationszeit ist mit drei Tagen noch zu lang, um täglich ein Läufchen (10 km und mehr) zu machen. Aber meine Zuversicht ist groß, dass sich dies in den nächsten Monaten noch deutlich verbessern wird.“


In meinen Augen ein klassischer Verlauf. Und ja, das wird sich in den nächsten Monaten verbessern. Könnte man ablesen am EBV-Titer. Das wichtigste an dem Brieflein ist die Zuversicht. Der glaubt wieder an sich und seine Fähigkeiten. Der merkt nämlich, wie es bergauf geht. Nichts ist süßer als Erfolg. Denn er endet sein Brieflein mit dem Vorsatz,


2021 in Biel an den Start zu gehen.


Also den Bieler-100 km-Lauf zu genießen. Wie man den genießt, könnten Sie ja nachlesen (News vom 22.12.2012).

 
 

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