Akademische Miesmacher

29.07.2008
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finden Sie überall. Gefährliche Menschen. Gefährlich, weil Sie denen glauben. Einmal, weil die einen Professorentitel tragen. Und zum zweiten, weil Sie sich selbst gerne in Ihrem Irrglauben, die Welt sei kompliziert, bestärken lassen.

Solche akademischen Miesmacher aus der hochangesehenen Berliner Charité äußern sich soeben für 1,1 Millionen deutsche Leser in der Bild am Sonntag. Grundtenor: Es ist alles ganz kompliziert. Das mit dem Stress.

Das müssen Sie einmal meinen Kaninchen sagen. Oder den Rehen, die mich täglich in meinem Garten besuchen. Die haben auch mal Stress. Aber die sind ihn sofort wieder los. Wie?

Nun ja. Klassische Antwort eines akademischen Miesmachers, eines Professors:

„Das braucht etwas Zeit, denn die stressige Lebenssituation hat sich meist über Jahre entwickelt. Die Anti-Stress-Kurse in unserer Ambulanz z.B. laufen über 12 Wochen“.

12 Wochen! Ich kenne Sie. Ist Ihnen viel zu lang. Ich schlage Ihnen vor: 12 Sekunden. Der Trick stammt von Formel-I-Piloten. Genauer gesagt: Vom Erfolgreichsten. Kein Wunder, dass der erfolgreich war. Der hat halt den Professoren nicht zugehört ... der hat einfach gehandelt. Wie?

Aaaaaauuuuuusatmen und Schultern fallen lassen

Ein Kombi-Trick, bestehend aus Atmung und aktiver Muskelentspannung. Wirkt sofort. Weshalb? Weil er eben nicht den Stress wegzaubert. Ihr großer Irrtum. Sie können die Welt nicht ändern oder verbessern. Sie können aber Ihre eigene Körperreaktion auf Stress sofort

Stop. Noch einmal: SOFORT

ändern. In wenigen Sekunden. Indem Sie Aaaaaauuuuuusatmen und Schultern fallen lassen. Und wenn Sie das mal 5 Minuten getan haben, haben Sie verstanden. Werden Sie zum Buddha.

Das Problem Stress in der heutigen Zeit ist längst gelöst. Ich wundere mich über jeden, der schon wieder damit anfängt.

 
 
 

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