Alles dreht sich ums Immunsystem

08.02.2017
 

Das Abwehrsystem des Menschen. Ein komplexes System, das alle 70 Billionen Körperzellen funktionsfähig und stabil erhält. Schützt vor den Millionen von Milliarden Angriffen, denen der menschliche Körper täglich ausgesetzt ist. Am guten oder schlechten Immunsystem kann man tatsächlich Ihr Leben festmachen.

Immer wieder erstaunt der Ausruf: „Seither bin ich nie mehr krank!“. Wenn Sie Ihr Leben einmal epigenetisch in den Griff bekommen haben. Und diese wunderliche Erfahrung machen durften: Einfach nie mehr krank.

Jedes Reh würde jetzt nur den Kopf schütteln. Gar nicht verstehen, um was es geht. Krank?

Gelernt haben wir, dass das Immunsystem aus 1,5kg Eiweiß besteht. Aus nichts sonst. Wirklich aus sonst nichts. Jetzt wissen Sie, weshalb ich so auf dem Aminogramm bestehe. Da wird nichts weiter gemessen als Ihr Immunsystem. Und zwar ganz präzise und genau. Außerdem noch sehr praktisch: Stimmt etwas nicht, können wir praktisch helfen. Und wenn das Immunsystem quantitativ, also in der Größe optimiert wurde mit Aminosäuren, können Sie es zum Funktionieren bringen mit … na, raten Sie mal. Mit Vitaminen und Co. Das Ganze ist recht übersichtlich.

Wie genau das alles bereits erforscht ist, wie einfach man sich sehr häufig helfen kann, hat uns Professor Welte an der Uni Hannover verraten. Dort kümmert er sich um seine Mitmenschen, speziell um deren Immunsystem (08.04.2009):

Wir wissen, dass im Blut Fresszellen die Bakterien bekämpfen. Und damit über Leben und Tod entscheiden. Diese Fresszellen heißen „neutrophile Granulozyten“. Und da gibt es Menschen, die viel zu wenig haben. Die leiden. So Patienten mit Chemotherapie. Die müssen dann einen speziellen Wachstumsfaktor G-CFS täglich unter die Haut spritzen, damit sich (Zitat) genügend Stammzellen zu Fresszellen entwickeln.

Es geht auch anders.

Die Natur schenkt uns einen geheimnisvollen Faktor x. Der hat über einen komplizierten Mechanismus exakt den gleichen Effekt. Produziert die gewünschten Fresszellen, stößt die Zelle an, den Wachstumsfaktor selbst zu produzieren. Für seine Entdeckung gab es den Nobelpreis.

Zitat : „ Bei Gesunden (das sind Sie, lieber Leser) konnten wir nach der Einnahme von (Faktor x) am nächsten Tag vermehrt Fresszellen im Blut feststellen“.

Dieser lebensentscheidende (denken Sie an AIDS) Faktor ist Ihnen bekannt als Nikotinsäureamid, vulgo Vitamin B3. Ein schlichtes Vitamin … oh nein. Ein lebensentscheidender, weil essentieller Stoff. Ohne ihn sind Sie tot. Jetzt verstehen Sie, weshalb.

Wie Sie seit dem 30.1.2009 genau wissen, genügen hier 17 mg. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung. Mehr dürfen wir nicht tun für unser Immunsystem. Wir Deutschen werden ja auch im Schnitt nur 3,5 mal pro Jahr grippekrank. Von anderen Krankheiten mal abgesehen…

Wie Sie seit 30.1.2009 genau wissen, lässt die EU als sicheren Bereich die 56-fache Menge (kurz nachdenken) zu. Nämlich 900 mg. Für ein schlagkräftiges Immunsystem.

Unterschied Deutschland und EU. Was ist hier los? Was für ein Spiel wird hier gespielt??

Vitamin B3 macht aus der Stammzelle „schnell und gut Granulozyten“ (Zitat). Ich jedenfalls lasse mir das nicht entgehen.

Andererseits wissen Sie ja: „Vitamine haben wir alle genug“. Wer das sagt, hält also 3,5 grippale Infekte (nur ein Beispiel) pro Jahr für normal. Ich halte solche Menschen für nicht normal.

 

 
 

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