Alles schon mal da gewesen

23.02.2015
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Sie könnten Ihren Sonntag ja einmal ein wenig anders verbringen: Im Lehnstuhl bequem zurückgelehnt, in den News der letzten Jahre stöbern. Sich einen Überblick verschaffen. Und dabei zur jähen Erkenntnis kommen: Meine Güte, es gibt ja Heilung. Grundsätzlich. Krankheiten müssen ja gar nicht sein. Nur... die Heilung kommt nicht aus dem Krankenhaus, nicht aus der Schulmedizin. Die bemühen sich zwar, heilen aber nicht.

Diese Gedanken könnten Ihnen – begründet – kommen. Ach wissen Sie: Alles schon mal da gewesen. Darf ich zitieren?

„Man denke an einen Kardiologen, der alles über Betablocker und Kalziumantagonisten gelernt hat, der lernte, wie man einen Katheder in Ihr Herz einführt, Ballone aufbläst, Laser oder einen Stent einsetzt, ohne Sie umzubringen. Das ist hochentwickelte Medizin. Ach du lieber Gott, ich meine, dass Ärzte den Ballon in ihrem Kopf aufblasen.  Das Ego dieser Leute ist enorm. Und dann kommt jemand und sagt: „Wissen Sie, ich glaube, wir können das auch mit Rosenkohl und Brokkoli heilen.“ Die Antwort des Arztes ist: „WIE BITTE? Ich habe diesen ganzen Mist gelernt, ich verdiene ein verdammtes Vermögen damit, und Sie wollen mir das Ganze wegnehmen?“

Und wenn dann diese Person kommt und wirklich Patienten mit Rosenkohl und Brokkoli heilt, so wie Esselstyn es machte, und bessere Ergebnisse erzielte als   99 % seines Berufsstandes mit Pillen oder Operationen, liegt es plötzlich auf der Hand, dass es zweifellos besser funktioniert. Seinen Standpunkt zusammenfassend sagt Ess:

„Kardiologen sollten Experten auf dem Gebiet der Herzkrankheiten sein – doch haben sie keine Fachkenntnisse in der Behandlung von Herzkrankheit. Wenn sie sich plötzlich dessen bewusst werden, werden sie sehr defensiv. Sie können Symptome behandeln, sie können Arrhythmien beheben, sie können chirurgische Eingriffe durchführen, aber sie wissen nicht, mit welcher Methode man die Krankheit behandeln kann, nämlich mit Ernährungstherapie.“

Wissen Sie, wer hier gesprochen hat? Einer der berühmtesten Ärzte der USA, ein Chirurg. Ich darf mal aufzählen:

  • Olympisches Gold im Rudern
  • Bronzestar für Militärdienst
  • Präsident und Vorsitzender der Breast Cancer Force
  • Leiter der Abteilung für Schilddrüsenchirurgie an der Cleveland Clinic
  • Präsident der American Association of Endocrine Surgeons
  • Über 100 wiss. Fachartikel
  • In der Liste der besten Ärzte Amerikas 1994/95

Dieser außergewöhnliche Chirurg, der erst spät gelernt hat, Menschen nicht einfach etwas wegzuschneiden, sondern sie zu heilen, weiß auch, woher das ganze Dilemma stammt. Folgt morgen.

Quelle: „China Study“, S 346