Antibiotika vs. Immunsystem

29.01.2018
 

Typische Geschichte. Kann jeden von Ihnen treffen. Getroffen haben in diesem Fall zwei Bakterien. Gesucht, gefunden, benannt. Und was tut die Medizin dann? Genau. Schießt die Bakterien tot. Behauptet das jedenfalls.

Die Methode „Totschießen“ klappt ja auch in der Politik nicht. Wacht hier niemand auf? Inzwischen haben auch in der Medizin die Bakterien gelernt. Lassen sich nicht mehr totschießen. Rächen sich. Man könnte die kleinen Viecher sehr wohl auch Terroristen nennen. Multi-Resistente-Keime. Nichts weiter als die Antwort der Natur: Sie haben jahrzehntelang blindwütig geschossen und getötet (mit Penicillin und Co.), jetzt schießen die Dinger, die Bakterien zurück.

Abhilfe? Vielleicht doch einmal bei sich selbst anfangen? Nicht immer den Anderen zum Feind erklären? Heißt übersetzt: Vielleicht einmal das eigene Immunsystem stärker machen. So stark, dass man keine Angst mehr haben muss vor Terroristen (multiresistente Keime), vor Feinden (Bakterien) vor der … bösen Welt.

Die Geschichte kann man sehr viel näher am Leben erzählen. Brauch ich nur die mail von heute zu zitieren:

    „… wurde es schlimmer und ich wurde mit Bauchkrämpfen ins Krankenhaus eingeliefert. Es wurde eine Eierstockentzündung diagnostiziert…

    Was wurde dagegen getan? Es wurde jongliert mit Antibiotika und Schmerzmittel. Die erste Ärztin gab mir ein Antibiotikum, mit welchem die Ärztin Nr. 2 nicht zufrieden war – egal, hier noch eines!

    Am nächsten Morgen, als man immer noch nicht genau wusste, was es ist, wollte der Chirurg mich operieren mit dem Kommentar: „Dann kann der Blinddarm eventuell gleich mitentfernt werden…“

    Schließlich kamen die Ergebnisse: Zwei Bakterien erschwerten mir das Leben – Campylobacter und Shigella.

    Ich wurde isoliert… meine Blutwerte zeigten, dass mein Hämoglobin immer weiter fiel; aber dagegen wurde nichts gemacht. Also selbst ist die Frau!

    Mein Freund kam mit … Amino-Shake mit extra Histidin und Glutamin, Magnesium, Niacin, Zink und Vitamin C. Weil ich dann noch unsicher war, las ich nochmals Ihre News…

    Tag 4 war der Tag, an dem ich mich selbst entließ, gegen den Rat der Ärztin. Ich wollte raus, hatte mich die Tage zuvor immer wieder daran erinnert, dass Bewegung heilt und bin in dem kleinen Zimmer auf- und abgelaufen, habe Dehn- und Streckübungen gemacht…

    Und die Ärztin konnte nur einen „schnellen Heilungsprozess“ feststellen. Trotzdem war sie schnippisch, dass ich gehen wollte, gefiel ihr gar nicht.

    Zwei Tage später sind wir ins Labor gefahren. Tatsache war, dass mein Hämoglobin immer noch sehr niedrig war. Aber ich wusste, es liegt nur an den Aminosäuren (Gesamteiweiß nur 6,6, Ferritin aber reichlich mit 180).

    Mein Freund war auch derjenige, der mich an die dritte Säule neben Bewegung und Ernährung erinnerte: Meditation – vieles ist eben auch Kopf- und Einstellungssache.“

Da wehrt sich jemand. Ein renitenter Patient. Die kommen in diesen Jahren immer häufiger vor. Nach meiner Erfahrung liegt das am Internet. Patienten können sich zunehmend informieren – und tun das auch. Der Arzt ist nicht länger der Halbgott… Die Zeiten sind lange vorbei! Zum Glück.

Gemerkt, wie geschickt die Dame sich durch das System Schulmedizin geschlängelt hat? Die hatte einen Wissensvorsprung: Das Immunsystem. Die wusste, dass Antibiotika schön und gut sind, vielleicht in den ersten drei Tagen sogar notwendig, dass aber auf Dauer nur ein sehr viel stärkeres Immunsystem eine Krankheit wirklich beseitigen kann.

Die wusste sogar, wie man das leere Wort Immunsystem mit Leben füllt. Großes Kompliment!

Entscheidend ist natürlich, was hinten rauskommt. Der Erfolg. Wer heilt hat Recht. Also hatte die Patientin Recht. Die hat sich selbst geheilt. Mit – bleiben wir fair – anfänglicher Hilfe der Ärzte.

 
 

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