Apfelschorle

21.05.2008
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"Das war's!" so ein Chefarzt am Telefon. Der sich in seiner Klinik recht erfolgreich mit Übergewichtigen, besonders mit Diabetikern beschäftigte. Sie mit dem Prinzip Bewegung und Ernährung schlanker machte.

Aber eben nicht immer. Da gab es immer wieder Einige, die alles brav mitmachten, aber eben nicht abgenommen haben. (Sie kennen ja das vielleicht von sich persönlich).

Jetzt hätte er "Die neue Diät" gelesen und das Ur-Prinzip verstanden. Den einen magischen Satz, der den Unterschied zwischen schlank und dick erstmals klarmacht. Der das verblüffende "mal klappt es, mal klappt es nicht" aller Diäten dieser Welt schlagartig erhellt. Den Satz nämlich

Kohlenhydrate stoppen die Fettverbrennung

Und in seiner Klinik, so der begeistert plaudernde Chefarzt, sei das die Apfelschorle gewesen. Manche seiner übergewichtigen Patienten hätten eben den ganzen Tag über diesem ach so gesunden Getränk zugesprochen. Als ob sie schon Sportler wären. Und hätten daher trotz aller Bemühungen nicht abgenommen.

Apfelschorle ist chemisch Zuckerwasser.

Erinnert mich an den prägnanten Ausspruch des berühmten Professor Pudel, des Sprechers der DGE. Der in Bild am Sonntag zitiert wird mit:

Ein Glas Wein stoppt die Fettverbrennung sofort

Ja freilich. Alkohol wirkt wie Zucker. Ein Glas Wein wirkt genauso wie ein Glas Apfelschorle als Zuckerwasser. Und Zucker stoppt nun einmal die Fettverbrennung.

Kleiner Tipp: Die Pausen sind's. Die Pausen zwischen dem Verzehr, dem Genuss von Kohlenhydraten. Das erklärt mir zum Beispiel erstmals die Wirkung der Trennkost.

Die neue Devise, die neue Diät: Mach mal Pause! Oder: Verbrenn's!

 
 
 

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