Auch deutsche Wissenschaftler...

07.03.2008
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Mal was Nettes. Mal was für die Motivation. Für das Selbstwertgefühl.

Der Neurologe Prof. Small, Univ. New York, hat Menschen wie Du und ich drei Monate joggen lassen und sie dann in die Röhre gelegt. Bei allen, ausnahmslos allen hatten sich neue Blutgefäße gebildet im Gedächtniszentrum, dem Hippocampus.

Erstmals nachgewiesen. Jetzt wissen wir, weshalb sich das Gedächtnis des Menschen tatsächlich durch Sport "vergrößern" lässt, weshalb genau dort sogar neue Neuronen, also Verknüpfungen der Gehirnzellen entstehen.

Hintergrund: Durch Bewegung, durch tägliches Laufen, entstehen im Gehirn mehrere hundert chemische Substanzen, die Voraussetzung sind für die Vermehrung des neuronalen Netzes. Also unserer Software.

Auch deutsche Wissenschaftler (Zitat!) haben längst erkannt: das Gehirn ist das am besten veränderbare Organ des Menschen. Und so merkwürdig es klingt: körperliche Aktivität trainiert es besser als geistige.

Gefällt mir. Gefällt mir außerordentlich. All diese Bücher und Gebrauchsanweisungen über mentales Training, also Auswendiglernen von Gedichten,... beschämt gebe ich zu, dass ich einfach ein bisschen faul bin. Sicherlich genetisch.

Besonders erfreulich fasst Prof. Erickson, Uni Illinois, seine Erkenntnisse zusammen: Ausdauersport stärkt bevorzugt die so genannten exekutiven Funktionen - das Setzen von Zielen, das Planungsvermögen, das Arbeitsgedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit.

Weiß und merkt jeder von Ihnen. Er braucht nur zu laufen. Dieses neue Gehirn hat ja sogar Prof. Fischer von der Universität Princeton vor einiger Zeit begeistert. Damals nämlich, als er noch Joschka Fischer hieß.

 
 
 

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