Auf dem Glückssymposium

14.11.2007
Drucken
 

im Wissenschaftszentrum Berlin haben sich soeben wieder einmal seriöse Wissenschaftler mit dem Glück beschäftigt. Ein Glück! Endlich, endlich wissen wir nun wissenschaftlich fundiert, dass

Vorfreude die schönste Freude sei
Selbst ein Maserati nur 2,3 Wochen glücklich macht
Freunde, Familie, Partner besonders wichtig für das Glück sind
Die Menschen in reichen Ländern glücklicher sind
Arbeitslosigkeit besonders unglücklich macht

Falls Sie über die Banalität dieser wissenschaftlichen Feststellungen stolpern ... bedenken Sie: Wissenschaftler leben von Ihnen. Von Steuergeldern. Leben gut.

Ganz richtig bemerkt der anwesende Journalist Stahlhut, dass ein Punkt zu kurz kam; nämlich:

Praktische Tipps

zur Steigerung des eigenen Glückes - darauf wollte sich keiner der anwesenden Forscher einlassen. Tja. Warum wohl?

Mein Vorschlag: Fragen Sie nicht von Steuergeldern bezahlte Beamte, fragen Sie doch einfach Wissenschaftler, die sich ihr täglich Brot aktiv und eigenverantwortlich selbst verdienen: Wie man sich selbst glücklich macht?
Zuverlässig. Täglich. Überwältigend:

Die Gebrauchsanleitung besteht aus einem Bild. Anbei. Das Zielfoto meines ersten Ironman. Nach 12 Stunden. Gucken Sie sich das Bild an ... und Sie habens verstanden. Für immer.

Alles Geniale ist einfach. Dafür brauche ich kein "Glückssymposium im Wissenschaftszentrum in Berlin".

 
 
 

News Schlagwörter