Aufmunterung

27.01.2014
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Tut jedem von uns gut. Gelegentlich. Aufmunterung, Lob, Bestätigung. Besonders überzeugend dann, wenn ein Ratschlag zu durchschlagendem Erfolg geführt hat. Darf ich?

  1. "Wir waren am 9. August in Ihrer Praxis zum Bluttuning wegen Autoimmunhepatits. Inzwischen wenden wir alle Empfehlungen an, waren auf dem Schlern in Südtirol, sind rund um den Platt- und Langkofel, laufen mal am Abend 16 km und haben gestern unsere gemeinsame Halbmarathonzeit gegenüber 2011 um 18 Minuten verbessert."

    Und das mit Autoimmunhepatits! Welchen Ratschlag würde Ihnen der betreuende Chefarzt wohl geben? Laufen Sie Bestzeit im Halbmarathon? Pustekuchen. Wohl das Gegenteil.

  2. "...Wir hatten vor 4 Wochen telefoniert, da Erlangen bei der Nachsorge einen verdächtigen Lymphknoten gefunden hatte. Aussage: "Da hängt jetzt ein Damoklesschwert über Ihrem Kopf“. Sie dagegen hatten mich beruhigt und Mut gemacht. Gestern war ich bei der Nachkontrolle. Aussage: "Lymphknoten eher kleiner geworden". Entwarnung"

    Was für ein tröstlicher, Mut machender Satz, der mit dem Damoklesschwert. Wirkt direkt auf das Immunsystem. So bringt man Menschen um. Zum Glück hatte die Dame Bluttuning schon hinter sich und wusste Bescheid. Wusste, wie man ein Immunsystem maximal steigert. Erfolg verblüffend.

  3. Wir wollen den psychologischen Erfolg nicht vergessen: Ein Mensch, der verstanden hat, der weiß, der Heilung an sich selbst erlebt hat, wird… souverän. Angstfrei. Sein Immunsystem ist dann kaum mehr zu schlagen. Und das steckt an. In Worten:

    "Inzwischen habe ich mich in der Tat eingelesen und – wie Sie sagen – verstanden. Aber nicht nur ich. Ebenso meine Frau, mein Sohn, meine Schwiegertochter, ehemalige Mitarbeiterinnen usw. Das hat offensichtlich Multiplikationseffekte. Und das geht nur, wenn etwas Wirkung hat. Wir sind nicht nur davon überzeugt. Wir wissen."


Stoßseufzer meinerseits. Wenn doch nur jeder Arzt in Deutschland, alle wir 160 000, täglich solche Briefe bekommen würden. Kliniken würden geschlossen. Ambulanzen überflüssig, und 160 000 deutsche Ärzte würden täglich angestrahlt. Von Ihnen. Würde denen gewiss gut tun.

 
 
 

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