Aus Hoffnung wird Gewissheit

26.07.2013
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Manchmal ist es sogar der Sohn. Der dem Vater hilft. Thema Krebs. Tolle Story. In einem ganz kurzen Mail vermittelt. Dabei kenne ich den Papa ja gar nicht.

Papa wusste nicht, dass auf dem Weltkrebstag 2012 klar und eindeutig vermittelt wurde: Hauptrisikofaktor für Krebs (also für Krankheit) ist nicht mehr das Nikotin, sondern das Übergewicht. Genauer: Das Bauchfett. Diese präzise, wissenschaftlich klare Aussage interessiert seltsamerweise niemanden mit... Bauchfett. Der Mensch ist ein merkwürdiges Wesen.

Zurück zum Papa. Bekam ein Magenlymphom. Wurde bestrahlt. War zum Glück schon Jogger. Hat etwas über Antikrebsernährung gelesen. Nun hat er einen Sohn. Der seit Jahren beim Marathontrainer Peter Greif trainiert. Greif druckt ja meine News ab. Auch über genetisch korrekte Kost, über ketogene Ernährung und Leistungssteigerung. Papa hat's gelesen. Hat's befolgt... hat sich hoffentlich beim Sohn bedankt.

Ergebnis: Gewichtsabnahme von 98 Kilogramm auf 80 Kilogramm. Hatte zwar erst noch immer wieder neue Magengeschwüre, bei der letzten Nachuntersuchung allerdings... alles weg. Er fühlt sich fit und wird in diesem Jahr noch zwei Marathon laufen.

Schließt sein Mail mit "Vielen Dank, ich lebe wieder oder überhaupt erst!".

Die letzen drei Worte treffen wohl zu. Die Message hier heißt: Null Kohlenhydrate ist ja ganz schön. Aber ob's reicht? Der Körper stellt ja Zucker schließlich selbst her, oder? Die Menschheit wusste schon immer, dass Sport dazugehört, um auch das letzte Restchen Zucker aus dem Blut zu verbrennen.

Papa hat Recht. Und einen klugen Sohn.

 

 

 

 
 
 

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