Beim Hund...

01.02.2012
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... spitzt der Mensch die Ohren. Tierlieb, wie wir sind. Wenn's um die eigene Gesundheit geht ... ich bitte Sie! Mir geht's doch prima, heißt es regelmäßig im Sitzen schwer schnaufend mit Schweißperlen auf der Stirn.

Über den Hund schickt mir soeben einer von Ihnen einen Artikel zu. Aus einer Tier-Zeitschrift. Ein Artikel mit der erstaunlichen Überschrift

Stärke, Zucker,
Diabetes, Krebs

Präziser und konziser kann man das einzig wirkliche Gesundheitsproblem der heutigen Zeit nicht zusammenfassen. Genialer Redakteur. Und der Artikel beginnt ebenso genial mit:

"Das haben wir mit unseren Hunden gemeinsam. Wir ernähren uns falsch und essen zu viel Stärke und Zucker, werden dick und zuckerkrank und füttern mit dem Zucker die Krebszellen und sterben am Krebs. Genau so ergeht es den Hunden".

Und dann wird über die eigentlich doch merk-würdige Verbindung von Mensch und Wolf vor 60.000 Jahren philosophiert. Eine glückliche Verbindung. Die erst vor 10.000 Jahren vom Menschen sabotiert wurde: Durch Ackerbau und Viehzucht. Verschlimmert durch die Industrie in den letzten Jahrzehnten. Ich zitiere:

"Wir haben in den letzten Jahrzehnten die Ernährung der Hunde auf den Kopf gestellt. Es ... wurde in den vergangenen 30 Jahren aus dem Fleischfresser Hund ein Stärkefresser gemacht.

Um die (Stärke) gefahrenlos verwerten zu können, wären verschiedene Mutationen nötig gewesen. Für genetische Veränderungen, für Mutationen in solchem Umfang ist so ein kleiner Zeitabschnitt viel zu kurz".

Das Schöne an dem Artikel: Alles, was dort über den Hund zu lesen ist, gilt selbstverständlich auch für den Menschen. Man kann die Probleme des heutigen Menschen bis hin zum Burn out nicht besser zusammenfassen als mit den vier genialen Worten, der kausalen Kette:

Stärke - Zucker - Diabetes - Krebs

Jeder Eskimo weiß Bescheid. Übrigens auch jeder Adler, jeder Löwe ...

 

 
 
 

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