Bewegung in der Presse

20.02.2015
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Kann man Bewegung, also nichts weiter als die Evolution, schlecht reden? Madig machen? Verteufeln? Negativ besetzen? Was meinen Sie? 

Antwort: Ja, man kann. Wenn man für die richtige Zeitung schreibt. Schickt mir einer von Ihnen „zwei Links zu Artikeln“ und zwar zur ZEIT und zur SÜDDEUTSCHEN. Da kann ich nur lesen und staunen. Bitte, wundern Sie sich mit:

ZEIT. Schreibt über das „Wundermittel Bewegung“. Stellt korrekt fest: 

  • Schon lange suchen Menschen nach einem Mittel für ewiges Leben. Falsch! Sie müssen nicht suchen, Sie müssen sich bewegen.
  • Anwendungsgebiete: Gegen Herzinfarkte, gegen Osteoporose und sogar gegen Krebs. Bewegung ist eine hocheffektive Therapie, die gegen weitaus mehr Krankheiten hilft, als Sie bisher wussten.
     

SÜDDEUTSCHE. Interviewt Professor Liebermann. Biologe. Joggt jeden Morgen barfuß in die Uni. Weiß: Der Mensch ist Vorfußläufer. Gefilmt im ARD. Soweit so gut. Jetzt kommt die Süddeutsche:

  • Laufen… Aber die wenigsten schaffen es, sich regelmäßig aufzuraffen.
  • Wollen Sie behaupten, es fällt Ihnen immer leicht…
  • Seit wann sind wir so faul?
  • Wenn Bewegung so wichtig für unsere Gesundheit ist, warum fällt sie uns dann so schwer?
  • Die Alternative zu Bewegung sind Diäten, die den meisten Menschen auch nicht gerade leicht fallen…
  • Wollen Sie damit sagen: Das Los der heutigen Menschheit… ist die Verfettung?
  • Gehören Sie zur Fraktion der Gesundheitsapostel…?
  • Ist es wirklich so gesund, den Menschen ihre kleinen Freuden zu vermiesen?

Genau. Vermiesen. Die Bewegung vermiesen. Was für eine Geisteshaltung. Wenn wir unsere Süddeutsche nicht hätten! Was für ein Blatt.

Mies! 

 
 
 

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