Blind

01.01.2015 | Strunz
 

zu werden ist ein schreckliches Schicksal. Weiß ich von meiner eigenen Mama. Nur droht das Schicksal etwa 3,1 Millionen Deutschen. Das Schlimme ist: Die wissen das vorher. Die leiden an Makuladegeneration. Ein Absterben von Zellen im so wichtigen Augenhintergrund.

Ursache (wir sind hier in der Schulmedizin) unbekannt. Natürlich. Abhilfe? Zu dem Thema gab's ausführlichen Artikel in Focus und Spiegel (News auf strunz.com vom 20.05.2009). Beschäftigt man sich mit gesundem Menschenverstand mit der Frage nach der Ursache, dann steht in Vordergrund die Beobachtung, dass diese schreckliche Krankheit die meisten Menschen nicht befällt. Dass es hier also einen Unterschied geben muss zwischen Gesunden und Kranken.

Und nachdem es nur 47 essentielle, also lebensnotwendige, bekannte Stoffe gibt, liegt nichts näher, als nach genau diesen 47 Stoffen zu forschen.

Das ist der Hintergrund der rätselhaften Bemerkung von Prof. Kruse (Uni Erlangen) (News auf strunz.com vom 13.03.12, auch 20.05.09), der einigermaßen ratlos konstatierte, dass Nahrungsergänzungsmittel gegen diese Krankheit helfen. Nur weshalb, das wüsste er nicht.

Seine Ahnung stammt aus einer berühmten Studie, genannt AREDS Report. Veröffentlich in Arch Ophtalmol 2001 Oct;119(10):1417. Wo nachgewiesen wurde, dass


  • 500 mg Vitamin C
  • 400 I.U. Vitamin E
  • Betacarotin 15 mg
  • Zink 80 mg

das Fortschreiten dieser Erkrankung bei Betroffenen um 34% verringert. Zink allein um 29%, Vitamine allein um 24%.

Ich werte dies als ersten Hinweis. Es gibt noch andere Vitamine, andere Spurenelemente, andere Dosen. Und wenn unsere Vorfahren nachweislich täglich 5 g Vitamin C zu sich genommen haben, sollte man als anständiger Forscher auch genau diese Dosis in solch einer Studie einsetzen (News vom 05.10.09).

Der AREDS Report ist ein erster Hinweis. Auf den sich Prof. Kruse bezog. Aber noch lange nicht die ganze Wahrheit: Er zeigt uns die Richtung.

Ich glaube nicht, dass blind zu werden ein unabänderliches Schicksal ist, wie es uns die Schulmedizin, also die Resignationsmedizin, suggeriert.

 
 

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