Buddhismus

20.09.2013
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ist keine Religion, sondern eine Geisteshaltung. Es lohnt sich für jeden von Ihnen, hier ein bisschen nachzulesen. Offensichtlich tun das aber schon viele von Ihnen. Wie man darauf kommt?

Martenstein hat mich darauf gebracht: Sie finden in Deutschland, in den Wohnungen wie auch in den Gärten mehr und mehr Buddhafiguren. Auffällig. Lösen die Gartenzwerge ab. Kann man beweisen. Übrigens typisch Martenstein:

"Am Tage des Verfassens dieses Textes wurden auf eBay 3887 Gartenzwerge angeboten, 13 571 Spardosen und 37 892 Buddhas. Am Verhältnis zwischen Spardosen und Buddhas lässt sich erkennen, dass uns spirituelle Werte längst wichtiger sind als das Geld".

Oh! Offenbar sind wir längst schon ein bisschen weiter und spiritueller als es die veröffentlichte Presse uns zugesteht.

Skepsis ist angebracht. Denn (Zitat) "die wichtigsten buddhistischen Werte sind Bescheidenheit, Güte und Einsicht, also das Gegenteil von dem, was man häufig auf Twitter und Facebook findet".

Häufig? Wohl eher sehr häufig. Twitter und Facebook bietet einen eindrucksvollen Blick in das wahre Denken unserer Mitmenschen. Im Alltag, im Gespräch schwindelt man sich eher an. Spielt Rollen. Im Internet lässt man sie häufig raus, die S... Dennoch: Schon gemerkt? Ihr täglichen Läufer? Lange Läufe beruhigen nicht nur, sondern verändern auch unser Denken. Ist Ihnen sicher schon aufgefallen. Wenn Sie sich jetzt ein bisschen mit Buddhismus beschäftigen, merken Sie, dass hier viel übereinstimmt. In der Denkweise. Genau die gleiche Entdeckung macht selbstverständlich jeder, der täglich meditiert. Man ändert sein Denken. In eine bestimmte Richtung.

Eine Richtung, die das soziale Miteinander sehr viel leichter und erträglicher macht.

Zweifel möchte ich dennoch anmelden. Laufen scheint nicht immer der allein selig machende Weg zu sein. Sie brauchen nur einmal – nach dem Marathon – Altersklassen-Sportlern, also so zähen Gestalten um die 60 zuzuhören. Der Ton ist hier ein ganz seltsamer. Finden Sie auch regelmäßig in den Leserbriefen von einschlägigen Sportzeitschriften: Die zähen Senioren kritisieren. Ausschließlich. Beginnen mit den hohen Teilnahmekosten von 15 €. Und enden immer mit...“der hat abgekürzt“. Ich bewundere Chefredakteure wie Peter Greif oder Manfred Steffny, die das seit 30 Jahren lesen dürfen. Jeden Tag.

Ein bisschen mehr Buddhismus wäre oft angebracht.

 
 
 

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