Burn-out

07.12.2011
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ist das Thema 2011. Finden Sie als Titel-Story im Stern, Focus, ausführlich erläutert in der Bild-Zeitung. Scheint also ein paar Menschen zu beschäftigen.

Der Auslöser, der Hintergrund von Burn-out ist immer Stress. Wissen wir alle. Nicht Neues. Hier erlaube ich mir immer die feine Korrektur. Die Differenzierung: Stress? Ich liebe Stress. Stress ist etwas Herrliches. Das hält mich am Leben. Ich wünsche mir eine möglichst quirlige, fordernde Umwelt.

Tatsächlich geht es um etwas ganz anderes. Es geht darum, mit Stress umgehen zu können. Souverän und gelassen. Dem Stress nicht zu erlauben, meinen Körper zu beschädigen, kaputt zu machen. Endpunkt: Burn-out. Endpunkt: Herzinfarkt. Dahinter steckt die Idee, dass es Stress, die fordernde Umwelt immer geben wird. Es kommt entscheidend auf den Schutzschild an, den Sie sich selbst errichten sollten.

Ob Stress Ihren Schutzschild durchbricht, Ihren Körper, Ihr Gehirn buchstäblich zerstört, kann man messen. Am einfachsten durch Bestimmung des Stresshormons Cortisol. Das kann hoch (gefährlich) oder tief (erwünscht) sein. Der Zielbereich liegt morgens unter 100. Ich hatte Ihnen einmal geschildert, wie ein junger Mann endlich-endlich Marathon-Bestzeit erreichte mit Cortisol 40.

Der gestandene Manager hat tagein tagaus 180. Also hoch. Die gefährliche Schwelle liegt bei 200. Und ab 250 sind Sie katabol. Bedeutet abbauend. Eiweiß abbauend.

Cortisol zerstört dann Eiweißstrukturen wie Ihr Immunsystem und Sie werden krank. Weiß jeder: Lang anhaltender Stress macht krank. Nennt man dann Burn-out.

Und wie schützt man sich? Dümmliche Ratschläge wie: "Treten Sie kürzer" oder "gehen Sie sechs Wochen in Urlaub" werden Sie von mir nicht bekommen. Unser Zugang ist eben nicht das Meiden, die Passivität, sondern aktives Vorgehen. Erklärt Ihnen ein Seminarteilnehmer kurz und knapp mit den folgenden Zeilen:

"Und es ist ganz einfach!

Beim Seminar mit Dr. Strunz in der vergangenen Woche wurde uns auch Blut abgenommen- erschreckend war der Wert Cortisol ... mit 255 ng/ml (katabol usw.)

Nun wollte ich es wissen und habe fünf Tage nach der Abnahme, nachdem ich mir mehrere Läufe á 30 Minuten und Chi Gong sowie Yoga Einheiten gegönnt habe, zur gleichen Tageszeit noch mal nachmessen lassen. Ergebnis: 120 ng/ml. Na, wenn das nicht überzeugend ist!"

Das Rezept nenne ich "Laufen und Meditation". Vielleicht schreibe ich mal ein Buch ... Immer wieder entscheidend an dieser Stelle, in diesen News ist für mich der praktische Beweis:

Der Herr hat gemessen und bewiesen. Unterscheidet uns von den üblichen Ratgebern.

 

 
 
 

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