Cholesterinsenkung mit Statinen. Wozu eigentlich?

15.09.2017
 

Aus berechtigter Sorge um einen möglichen Herzinfarkt senken viele von Ihnen den erhöhten Cholesterinspiegel mit einem hochwirksamen Medikament, einem Statin. Aus der wissenschaftlichen Literatur, veröffentlicht durchaus auch von den betreffenden Pharmafirmen, ist freilich bekannt: Zitat:

„Auch, was den Schutz von coronaren Herzkrankheit‐Patienten angehe, sei die Wirkung der präventiven medikamentösen Therapie schlecht, so schlecht, dass wir dies in der Öffentlichkeit gar nicht so laut sagen dürfen“, so Erdmanns Worte. Von allen Medikamenten sei lediglich Statinen der Evidenzgrad I zugesprochen worden, erinnerte Erdmann. Doch habe auch die Statintherapie etwa in der Heart Protection‐Studie (HPS) nach 5 Jahren Behandlung nur eine absolute Risikoreduktion von 1,7 Prozentpunkten bei der Sterblichkeit gebracht.“

Kommentar:

Das Medikament senkt unbestreitbar wirksam den Cholesterinspiegel. Messbar. Jeder Patient ist daraufhin begeistert. Daher wundert es nicht, dass allein die Tablette Sortis einen Jahresumsatz von über 12 Milliarden Dollar macht.

Nur: Was wollte der Mensch eigentlich? Er wollte nicht krank werden. Er wollte nicht sterben. Er wollte das Risiko der typischen Cholesterinkrankheit senken. Und genau dies tut er nicht. Nur 1,7% der Patienten haben etwas von der Tablette. Die übrigen 98,3% schlucken jahrelang umsonst.

Das sagen uns die wissenschaftlichen Studien.

Würden Sie ein Auto kaufen, dessen Airbag nur in 1,7% wirkt und Ihr Leben rettet?

Wie man Cholesterin ohne Tabletten um ein vielfaches wirksamer senkt...ist nachzulesen in „Frohmedizin“.

 
 

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