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Corona und Gretas Traum

28.06.2020 | Strunz
 

Die letzten Monate ist buchstäblich der Himmel aufgegangen. Auch Ihnen aufgefallen? Von da oben strahlt und leuchtet es in einem völlig anderen


BLAU.


Der blaue Himmel ist blauer geworden. Hellfarbener, durchscheinender, scheint mir zu flirren und zu sirren. Eine ganz andere Strahlkraft, die beim täglichen Sport mein Herz… erhebt?


Haben Sie sicher auch bemerkt. Ursache uns allen klar. Da oben gibt´s keine Kondensstreifen mehr. Für mich hier im Nürnberger Raum sehr auffällig.


Kommen sicher andere Faktoren dazu wie 26% weniger CO2-Ausstoß und wahrscheinlich viele andere Gase. Auch aus den Fabrikschloten, wo ja kurz-gearbeitet wird. Kurz und gut, unsere Luft, unsere Atmosphäre hat sich mit einer Geschwindigkeit und in einem Ausmaß verändert, wie sich ´s


nur Greta geträumt hat.


Könnte man sagen: Da haben wir den Salat. Dramatische Luftverbesserung ganz im Sinner der gewollten Klimapolitik und … ökonomischer Untergang. Irgendetwas ging da leider in die falsche Richtung.

Aber bleiben wir beim blauen Himmel. Bei der ganz anderen Strahlkraft. Und freuen wir uns über die


leeren Landstraßen. Für uns tägliche Radfahrer ein wirklicher Segen.

Halbleeren Autobahnen. Gerademal Lastwagen-Kolonnen auf der rechten Spur… und sonst praktisch freie Fahrt. Haben Sie alles auch erlebt.

Wir freuen uns hier in Roth über die fehlenden Düsenjäger, kaum noch (tägliche) Hubschrauber-Lärm-Berieselung.


Da werden Träume wahr. Unverhofft. Und wenn auch Sie täglich die Möglichkeit haben, durch den Park zu joggen, sich im Walde auszulüften, wissen Sie, dass auch


die Vöglein lauter zwitschern. Jedenfalls hört man sie besser.

Die Rehe viel zutraulicher sind. Essen uns hier praktisch aus der Hand.

Auch Fuchs, Igel, Marder fast Haustiere werden.


Auch die lebende Natur also ändert sich. Kann mit dem reduzierten Lärm, der zunehmenden Stille zusammenhängen. Kurz und gut:


Wir freuen uns.


Über die veränderte Natur, das neue, strahlende Blau des Himmels.

Corona hat nicht nur unser Denken (Angst), hat nicht nur die Weltwirtschaft (katastrophal) sondern auch indirekt die Natur verändert. Zum Guten. Im Sinne Gretas. Im Sinne der stets propagierten, selbstverständlich nie eingehaltenen Klimaverbesserungs-Politik.

Für mich ist das Corona-Virus etwas geworden wie das Werkzeug einer self fulfilling prophecy. Heißt wieder einmal: Seien wir vorsichtig mit unseren Wünschen, unseren Träumen. Überblicken wir wirklich alles, was zur Wunscherfüllung dazugehört?


Erinnert mich. Erlauben Sie mir – erneut – die kleine Story aus Hawaii.

Im Ziel wollte ich ankommen in 10:22:30h. Programmiert im Unterbewusstsein. War leider so zwei Minuten zu früh auf der Zielgeraden. Zu früh? Wurde also gestoppt.

Bekam einen Bauchmuskelkrampf, musste stehen bleiben. Und prompt huschten zwei Altersklassen-Konkurrenten an mir vorbei und … das Treppchen war perdu.


Wir Menschlein und unsere Wünsche. Wenn diese Wünsche ganz von tief, aus dem Unterbewusstsein kommen, werden sie wahr. Unausweichlich. Und oft genug… mäkeln wir dann am Ergebnis. So viel zu Gretas Traum.

 
 

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