Corona und Instagram

17.03.2020 | Urlaub-News Nr. 3 von Ulrich Strunz jun. (auf der Insel)
 

Neurowissenschaftler belegten, dass Menschen bei guten Freunden eher gewillt sind, Negatives mitzuteilen. Dagegen erzählt man Fremden eher Positives.

Instagram ist eine positive Plattform. Das hat nicht zwingend den Grund, dass hier jeder eine heile Welt vorspielt. Das ist lediglich eine mögliche Interpretation.

Der wahrscheinlichere Grund, weshalb Instagram so positiv, hell und farbenfroh daherkommt ist, dass wir unsere Inhalte gefühlt mit Fremden teilen. Daher also – laut Neurowissenschaft - eher positiv sprechen.

Die Social Media Atmosphäre dagegen in Foren, Whatsapp und Facebook-Gruppen ist eine ganz andere. Entsprechend sind dort die Mitteilungen gefärbt: negativ.

Sollten Sie sich zurzeit etwas unwohl fühlen im Urlaub, weil Sie nicht wissen, was auf Sie zukommen mag, - Corona-Katastrophe, Kollaps der Wirtschaft - kann Instagram helfen.

Denn wenn hier Menschen beginnen, kritische, aufklärende und damit hilfreiche Informationen zu teilen, ob nun der Flughafen gesperrt wurde, wie die derzeitige Situation auf der Nachbarinsel ist und wie es denn der Nachbarschaft geht, dann wissen Sie, dass der Autor über diese Positiv-Hürde gesprungen ist.

Instagram ist in Zeiten der Verwirrung die schnellste Informationsquelle und derzeit die objektivste. Weil die Nachrichten von Nachbarn geschrieben werden, die nicht dafür bezahlt werden, Ihnen reißerischen Mist zu erzählen.

Die Massenmedien schaffen sich ab. Bis etwas Neues daherkommt…

 
 

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