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Corona und Schlaf.

21.04.2020 | Strunz
 

Jeder von Ihnen, allein durch die News zu medizinischen Experten geworden, weiß: Schlafen hilft dem Immunsystem. Vor allem in den Phasen des Tiefschlafs räumt sich der Körper so richtig gründlich selbst auf. Selbstheilung!


„Dr. Sheldon Cohen vom Department of Psychology der Universität Pittsburgh wollte ganz genau wissen, wie Schlaf und Immunsystem zusammenhängen, und unternahm einen Versuch, zu dem die meisten von Ihnen wohl keine Lust gehabt hätten. 153 gesunde Männer und Frauen wagten es:


  • Sie protokollierten zwei Wochen lang, wie viele Stunden sie schlafend im Bett verbracht hatten und gaben auch an, ob sie sich ausgeruht fühlten.

  • Anschließend gingen die Teilnehmer in Quarantäne. Am Tag zwei ließen sie sich fiese Rhinoviren (Schnupfenviren) in die Nase sprühen, dann blieben sie weitere fünf Tage in Quarantäne und ließen ihre laufenden Nasen beobachten.

  • FAZIT: Wer im Schnitt weniger als sieben Stunden pro Nacht geschlafen hatte, bekam drei Mal (!) häufiger eine Erkältung als diejenigen, die mehr als acht Stunden schliefen. Überzeugend!

Der Witz bei dieser Untersuchung ist aber eigentlich ein anderer. Wer von Ihnen schläft denn mehr als acht Stunden pro Nacht? Die wenigsten tun das. Was heißt: Schon bei einem ganz normalen, ein wenig zu kurzen Alltagsschlaf setzen wir uns einem DREIFACHEN Infektionsrisiko aus!

Andere Studien zeigen, dass chronischer Schlafmangel Entzündungen auslöst und dass dies wiederum zu verschiedenen Krankheiten mit entzündlicher Komponente wie Diabetes, Atherosklerose und sogar zu der gefährlichen Autoimmunkrankheit Lupus erythematodes (SLE) führen kann. Kurz: Schlafmangel macht krank.“


Jetzt wissen Sie, weshalb gegen Corona indirekt (!) Tryptophan hilft. Weil daraus ja Melatonin, Ihr Schlafhormon (Tiefschlaf) entsteht dann, wenn Sie genügend Zink u.a.m. im Körper haben. Wissen Sie alles.

Es dürfte Ihnen ja längst aufgefallen sein, welch großen Wert ich auf diese eine Aminosäure, die seltenste in der Natur, lege: Tryptophan ist eine Mauer gegen den exponentiell zunehmenden Alltagsstress, potenziert nochmal durch die Digitalisierung. Beispielsweise die ständige Erreichbarkeit.

Wir brauchen uns nicht zu wundern, wenn zukünftige typische Grippeepidemien immer schlimmer verlaufen sollten. Globalisierung (also Einschleppung von Keimen) und Digitalisierung (mentaler Stress) fuhren beide bisher auf einer Einbahnstraße. Nahmen also zu.

Vielleicht hilft uns die derzeitige Corona-Katastrophe, beide menschenunfreundliche Moden einmal zu überdenken.

Quelle: Die 15 besten Tipps für ein starkes Immunsystem.
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