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Corona und Sport

07.05.2020 | Strunz
 

Weil von elementarer Wichtigkeit, weil es nicht nur Corona, sondern Ihr ganzes Leben vom 5. bis zum 95. Lebensjahr betrifft, darf ich im Folgenden einige angenehm schlichte Worte eines Spezialisten zitieren.

Gemeint ist Professor Dr. Dr. Claus Reinsberger. Neurologe und Leiter des Sportmedizinischen Instituts der Uni Paderborn. Der da spricht:


  • „Wenn es zu einer Infektion kommt, ist es vorteilhaft, gesundheitlich und in Bezug auf die eigene Fitness bestmöglich aufgestellt zu sein.“

Klingt banal. Ist es auch. Wird von der Mehrzahl der deutschen Bevölkerung nicht beachtet, schon gar nicht verstanden. Gucken wir uns nur einmal Gesundheitsminister bestimmter Länder oder, noch einfacher, Minister Altmaier an. Aber weiter Reinsberger:


  • „Die körperliche Leistungsfähigkeit und das Immunsystem zu stärken, ist essentiell – in Zeiten von Corona mehr denn je.“

Fällt Ihnen auf, wie er hier „körperliche Leistungsfähigkeit“ und „Immunsystem“ verknüpft? Seltsam, nicht wahr?


  • Der Wissenschaftler rät zu Ausdaueraktivitäten wie Joggen: „Eine moderate Intensität ist besonders zu empfehlen. Dabei wird das Immunsystem vermutlich am besten aktiviert.“

Das „vermutlich“ nehme ich ihm übel. Wie kann man eine wesentliche, über Tod und Leben entscheidende Tatsache so vernebeln. Ein Professor eben. Will sich nicht festlegen… Aber doch alles längst bewiesen, in Büchern festgehalten. Weiter im Text:


  • „Positive Effekte auf das Herzkreislaufsystem… wie insbesondere die Lunge (Corona!) seien ebenfalls durch die medizinische Forschung bestätigt“, so Reinsberger.

Genau. Die trainierte Lunge. Erinnern Sie sich an die zwei berühmten Juristen (News vom 06.05.2020). Die gerne zugeben, dass sie eben gerade nicht trainiert seien und deswegen Hochrisiko-Patienten? Was sind das eigentlich für Menschen?


  • „Der Zusammenhang zwischen körperlicher Fitness und dem Verlauf schwerer Erkrankungen sei in der Medizin zunehmend in den Fokus gerückt.“

Wirklich? Wieso haben wir dann eigentlich die Corona-Katastrophe? Katastrophe? Für uns Jugendliche selbstverständlich nur ein Schnupfen. Die Katastrophe betraf in Deutschland durchschnittlich 82-jährige mit schweren Vorerkrankungen. Die genau das Gegenteil von fit waren, nämlich in der Mehrzahl deutlich übergewichtig, deswegen an Diabetes litten, deswegen an Bluthochdruck litten und herzkrank waren.

Wenn Herr Prof. Dr. Dr. Reinsberger von „in der Medizin zunehmend in den Fokus rückt“ spricht, dann kann er wieder nur Kongresse, nicht gelesene Lehrbücher und so weiter meinen.

Beim Volk, bei uns da draußen, ist von dem Fokus leider nichts erkennbar. Woran liegt das? Vielleicht an der vernebelnden Fachsprache genau solcher Professoren?

Oder doch noch eher an der Tatsache, dass keiner dieser Herren ihre Arbeitgeber, also die Menschen, die ihr Gehalt bezahlen (die Bürger) tatsächlich an die Hand nimmt, in deutscher Sprache aufklärt und mit auf den Joggingpfad begleitet.

In wenigen Worten der Grund für das Versagen der Schulmedizin.

Quelle: Die Naturheilkunde 2/2020, Seite 7

 
 

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